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  • Wutachschlucht | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wutachschlucht Abenteuerlich und wild ​ Die zwischen sechzig und hundertsiebzig Meter tief eingeschnittene Wutachschlucht ist der Inbegriff des Naturschutzgebietes in Deutschland. Auf 35 Kilometern erstreckt sie sich zwischen Neustadt und Achdorf, wobei der Bereich von Kappel bis Wutach seit 1939 unter Naturschutz steht. Das Faszinierende an dieser Gegend ist nicht nur der Wildbach mit seinem ungehinderten Lauf, sondern auch der Artenreichtum bei Pflanzen und Tieren sowie die geologischen Besonderheiten. Tatsächlich ist die Wutachschlucht der einzige unberührte Mittelgebirgsbach in Deutschland und somit aus landschaftshistorischer Sicht von immenser Bedeutung. ​ Von seiner Quelle bis zur Mündung in den Rhein ist das Gesamtgewässer 91 Kilometer lang und überwindet einen Höhenunterschied von 1.125 Metern. Allerdings heißt es nicht auf seiner ganzen Strecke Wutach. Es entspringt in 1.440 Metern Meereshöhe beim Seebuck, dem Nebenberg des Feldbergs, und wird hier noch als Seebach bezeichnet. Somit liegt die Quelle nur neun Meter tiefer als der Gipfel des Seebucks. Es folgt ein 62 Meter hoher Wasserfall, ehe der Seebach auf 1.109 Metern Meereshöhe den Feldsee an der nordöstlichen Flanke des Seebucks durchfließt. Danach verläuft der Seebach im Bärental weiter bis zum Titisee, den er ebenfalls durchquert. Am Ausfluss nennt sich das Gewässer dann Gutach. Es fließt bis Neustadt weiter, bis es kurz nach der Gutachbrücke der Höllentalbahn auf die Einmündung der Haslach trifft. ​ Die Wutach entsteht hier durch den Zusammenfluss von Gutach und Haslach unweit von Kappel. Kurz vor dem Aufeinandertreffen der beiden Gewässer werden deren Täler bereits klammartig und sind tief eingeschnitten. Dort setzt in beiden Tälern das Naturschutzgebiet ein. Die Wutach windet sich nur kurz durch die Schlucht, ehe von Norden her eine weitere Klamm einmündet, die Rötenbachschlucht. Von hier aus wendet sich die Wutach nach Süden und fließt bis zum Räuberschlössle, ehe sie ihren Lauf in Richtung Osten fortsetzt. Nach einer Weile öffnet sich nach Süden hin die Lotenbachklamm, die vier Wasserfälle von bis acht Metern Fallhöhe enthält sowie einen Nebenbach, der wiederum aus zwanzig Metern Höhe in die Klamm hineinstürzt. Eine Klamm ist übrigens eine andere Bezeichnung für eine enge Schlucht. ​ Ganz in der Nähe der Einmündung der Lotenbachklamm in die Wutachtschlucht befindet sich die Schattenmühle. Dort kannst Du Dich in einem Gasthof stärken, ehe Du weiterwanderst. ​ Flussabwärts verändert sich die Landschaft. Die Wutach verlässt die obere Schlucht und tritt in ein Tal mit breiterer Sohle ein. War der Untergrund bisher Granit mit einer Oberschicht aus Buntsandstein, besteht er in der Folge aus Muschelkalk. Von hier aus gelangt man bis zur Dietfurt und weiter zum ehemaligen Bad Boll, wo sich von Süden der Boller Wasserfall in die Wutach ergießt, mit seinen zwei Stufen und einer Fallhöhe von vierzig Metern der höchste Wasserfall innerhalb der Wutachschlucht. Nicht weit davon entfernt folgt der Tannegger Wasserfall. Auf der anderen Flussseite liegt eine 84 Meter lange Höhle namens Münzloch. Die Felswände bestehen nun zunehmend aus Kalkstein. Die Moose, die darauf wachsen, entziehen Kohlensäure aus dem kalkhaltigen Wasser, wodurch sich der Kalk festigt und als Sinterfels formiert. ​ Nach Bad Boll verengt sich das Tal stark, man spricht hier von der mittleren Schlucht. Der Wanderweg verläuft jetzt oberhalb der Wutach, an die Felswand angeschmiegt. So gelangt man bis zur Schurhammerhütte, bei der man Gelegenheit zu einer Pause hat. Auf ihrem weiteren Weg neigt sich die Wutach nach Nordosten und versickert teilweise im Untergrund. In sehr trockenen Phasen kann das oberirdische Flussbett sogar komplett versiegen. Nach dem Rümmelesteg fließt die Wutach wieder ostwärts, und ungefähr zwei Kilometer nach der Versickerung tritt das Wasser wieder aus, nachdem es durch ein Höhlensystem geströmt ist. Von Norden her trifft kurz darauf die Gauchach auf den Fluss. Die Gauchachschlucht steht bis kurz vor Döggingen ebenfalls unter Naturschutz. Von der Einmündung der Gauchach ist es nicht mehr weit bis zur Wutachmühle, wo das Naturschutzgebiet Wutachschlucht endet. ​ Im weiteren Verlauf wendet sich die Wutach mit dem sogenannten Wutachknie bei Achdorf nach Südwesten und verlässt den Schwarzwald. In ihrem unteren Tal folgt die untere Schlucht, die sogenannten Wutachflühen. Dieser Abschnitt erstreckt sich zwischen Achdorf und Grimmelshofen. Außerdem bildet der Fluss nun auf ungefähr sechs Kilometern Länge in zwei Abschnitten die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, ehe er auf einer Meereshöhe von 315 Metern in den Rhein mündet. ​ Dass die Wutachschlucht in der Vergangenheit ein erhebliches Verkehrshindernis darstellte, zeigt sich an einem Unterschied der Schwarzwälder Dialekte nördlich und südlich davon. Im Norden wird das »K« am Wortanfang (z.B. »Kasten«) wie im Hochdeutschen gesprochen, man sagt mundartlich also »Kaschte«. Im Süden wird es hingegen zum »Ch« (wie in »rauchen«). Dort heißt es folglich »Chaschte«. ​ Was die Wutachschlucht für Geologen sehr interessant macht, sind die stetigen Veränderungen, die sich dort abspielen. So sind im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach Felsen eingestürzt oder verrutscht, die Landschaft ist in ständiger Bewegung. All diese Vorgänge können hier ungehindert beobachtet werden, also ohne dass der Mensch sie beeinträchtigt oder aufhält. Somit liefert die Wutachschlucht wertvolle Informationen zur Erforschung des geologischen Geschehens. ​ Erwähnenswert ist, dass vom Seebach mehr als die Hälfte seines Wassers knapp oberhalb der Mündung in den Feldsee abgezapft wird. Es wird in den Schluchsee umgeleitet und letztlich dem dortigen Wasserkraftwerkssystem zugeführt. ​ Neben der Wutachschlucht gibt es noch weitere klammartige Täler im Schwarzwald. Besonders eindrucksvoll ist die vier Kilometer lange Ravennaschlucht, eine Verengung oberhalb des Höllentales. Sie enthält zwei Wasserfälle, der größere hat eine Fallhöhe von 16 Metern. ​ Hier geht es zum Podcast ​ Hier gibt es reichliche Informationen über den »größten Canyon Deutschlands« sowie viele atemberaubende Bilder: Die Wutachtschlucht auf hochschwarzwald.de ​ Informative Seite über die Wutachtschlucht mit Vorschlägen für Wanderungen: Die Wutachschlucht auf der Seite von Schattenmühle Verlauf der Sauschwänzlebahn unweit der Wutachschlucht

  • Schwarzwaldstädtchen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schwarzwaldstädtchen Villingen, von den Zähringern gegründet ​ Villingen ist ein Teil der Kreisstadt des Schwarzwald-Baar-Kreises Villingen-Schwenningen. Villingen liegt am Donauquellfluss Brigach, am östlichen Ausgang des Schwarzwaldes, der sich ab hier allmählich zur Hochfläche Baar hin absenkt. ​ Erstmals urkundlich erwähnt wurde Villingen bereits im Jahre 817. Später, um 1119 begannen die Zähringer unter Berthold II mit einer neuen Bebauung des rechten Brigachufers. Bis dahin war nur das linke besiedelt. Nun aber schufen die Zähringer eine befestigte Stadt mit zwei ovalen Mauern, 1250 vollendet, und dazwischenliegendem Graben sowie einem Zentrum mit dem für sie charakteristischen Straßenkreuz. Von besonderem architektonischen Wert sind das frühgotische Münster sowie das Rathaus, das um 1534 erbaut worden ist und ein Museum zur Stadtgeschichte enthält. Von den zwei Wehranlagen ist heute noch die innere Mauer erhalten. Zu dieser gehören drei noch intakte Stadttore und mehrere Türme. ​ Das Liebfrauenmünster wurde von 1130 bis 1293 errichtet. Im Jahre 1271 mussten die Arbeiten wegen eines Stadtbrandes unterbrochen werden. ​ Bekannt ist Villingen nicht nur durch die gut erhaltene Innenstadt, sondern auch durch das Franziskanermuseum, ebenfalls ein historisches Gebäude beim Riedtor, in dem eine keltische Grabstätte von der frühesten Besiedelung des Schwarzwaldes um das sechste vorchristliche Jahrhundert zeugt. ​ Villingen hat einen sagenhaften Helden, Romäus (ursprünglich Romeias) genannt, nach dem einer der Türme in der Altstadt benannt ist. Leider trägt er den Namen aber, weil Romäus darin einstmals eingesperrt gewesen sein soll. Und das, obwohl er für Villingen etliche Heldentaten vollbracht hat, die wichtigste davon war der Raub eines Stadttores aus Rottweil, das Romäus ob seiner beträchtlichen Körpergröße mit einer Hand tragen konnte. Diese Szene ist auf der Außenmauer des Romäusturms bildhaft verewigt. Dumm nur für die Villinger, dass ihm die Flucht aus dem Turm gelang. Sie warfen nämlich täglich ein Tier in sein Verlies, damit er etwas zu essen hatte. Die Knochen davon nahm er sich und steckte sie in die Ritzen des Mauerwerkes, um an ihnen aus dem Kerker zu klettern. Da er während seiner Flucht aus Villingen das Schloss Kusenberg belagerte und Lösegeld erhielt, nahmen die Villinger ihn doch wieder auf. ​ Dass die Villinger nicht gerade zimperlich mit ihren Nachbarn umgingen, zeigt sich auch an der Beziehung mit dem Kloster St. Georgen, das durch die Villinger völlig zerstört wurde. Zu Rottweil ist noch zu sagen, dass es wesentlich älter ist als Villingen, nämlich beinahe tausend Jahre. Es wurde bereits im Jahre 74 nach Christus von den Römern gegründet. ​ Im Jahre 1972 wurden Villingen und Schwenningen zu einer Stadt zusammengefügt, die seither auch Kreisstadt ist. Zwischen den beiden Teilgemeinden verläuft die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau, wobei der Neckar nahe Schwenningen entspringt. Hier wird Villingen-Schwenningen in vielen Bildern vorgestellt, Anfahrtsplan inklusive: Schwarzwald-Tourimus.info - Villingen-Schwenningen ​ Der Franziskaner ist ein Kulturzentrum der Doppelstadt. Auf deren offizieller Seite kann man sich darüber informieren. Franziskaner Kulturzentrum ​ Die Altstadt Villingens weist viele verschiedene Türme auf. Hier ist Wissenswertes darüber zusammengefasst. Tor und Türme in Villingen ​ Auf dieser Seite kann man sich über viele bekannte Städte im Schwarzwald informieren, jeweils mit vielen wunderschönen Bildern und Informationen zur Anfahrt. Schwarzwald-Tourismus.info - Verschiedene Schwarzwaldstädte

  • Wandern | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wandern In der schönen Landschaft kann das richtig Spaß machen. ​ Der Schwarzwald bietet sehr viele Wanderwege, wie sie verschiedenartiger nicht sein könnten. Einige sind überregional und durchqueren das Mittelgebirge, wieder andere sind Rundwege innerhalb des Schwarzwaldes. Erwähnenswert sind dabei vor allem die sogenannten Themenwege, auf denen in mehreren Stationen Wissen vermittelt wird. Die Schwierigkeitsgrade sind ebenfalls unterschiedlich. Es gibt steile Bergtouren, aber auch sanfte Wege, die man sogar mit einem Kinderwagen besuchen kann. Außerdem existieren Barfußrouten wie auch barrierefreie Wege. Landschaftlich herausragende Wanderrouten liegen vor allem um den Feldberg sowie in der Wutachschlucht. Aber auch die drei Höhenwege, die alle von Pforzheim ausgehen, sind sehr beliebt, mit jeweils über 200 Kilometern Länge allerdings eine Herausforderung. Der bekannteste hiervon ist der Westweg. Er hat seinen Endpunkt in Basel und kommt auf seinen 285 Kilometern an fast allen hohen Bergen des Schwarzwaldes vorbei. ​ Eine Hommage an die Kuckucksuhr gibt es mit dem »U(h)rwaldpfad« am Rohrhardsberg. Hier sind in der warmen Jahreszeit alle möglichen Kuckucksuhren aufgehängt, die Nistplätze für Wildtiere bieten. Ein Uhrenträgerrundweg beginnt in Triberg und geht über Titisee-Neustadt sowie Villingen-Schwenningen auf über 180 Kilometern wieder nach Triberg zurück. ​ Abgesehen vom Wandern kannst Du im Schwarzwald auch viele andere Freizeitaktivitäten genießen. So gibt es zahlreiche Freibäder, tolle Erlebnisbäder, Sommerrodelbahnen und Golfplätze, also Spaß für die ganze Familie. Inline-Skater kommen genauso auf ihre Kosten wie Drachenflieger. Und natürlich kannst Du auch reiten. Die schönsten Wanderwege im Schwarzwald werden auf dieser Seite ausführlich und reich bebildert vorgestellt. Schwarzwald-Tourismus.info – Wanderwege des Jahres ​ Sehr viele Wanderwege gibt es auf dieser Seite zu bestaunen. Die Auswahl ist mehr als reichlich und gut beschrieben. Schwarzwald-Tourismus.info - Wandern im Schwarzwald

  • Schluchseetalsperre | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schluchseetalsperre Schwarzwälder Wasserkraft ​ Der Schluchsee bei der gleichnamigen Gemeinde ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, bietet er doch reichlich Möglichkeiten zum Baden und Segeln. Er liegt in 930 Metern Meereshöhe und seine tiefste Stelle misst einundsechzig Meter. Er ist 7.5 Kilometer lang und 1.5 Kilometer breit. Somit ist er im Schwarzwald der größte See. Westlich davon gibt es zwei hohe Berge zu bewundern, die Schnepfhalde mit 1.282 Metern Höhe und den 1.274 Meter hohen Habsberg. Auf einem Rundweg kann man einmal das gesamte Ufer erwandern. ​ In seiner heutigen Form besteht der Schluchsee erst seit 1932. Damals wurde eine 63 Meter hohe Staumauer errichtet, um den Pegel des Sees zur Nutzung von Wasserkraftwerken anzuheben. Man staute den Bach Schwarza, einen der Zuläufe, bis der Wasserspiegel um dreißig Meter angestiegen war. Der Schluchsee ist seither Deutschlands höchstgelegener Stausee. Allerdings mussten für seine Anhebung etliche Bewohner ihre Häuser für immer verlassen, da die Uferbereiche überflutet wurden. Im Wasser verschwunden sind sogar eine alte Poststraße und ein Schulgebäude. ​ Heute wird Strom mit einer Leistung von ungefähr 520 Millionen Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Der Hauptteil des gesamten Kraftwerkkomplexes befindet sich unterirdisch. Aus dem Schluchsee fließt Wasser durch drei Kraftwerksstufen in Richtung Rhein, wobei es insgesamt über 610 Meter tief fällt und eine Strecke von ca 25 Kilometern zurücklegt. Um den Schluchsee ausreichend mit Wasser zu versorgen, wird dies in der anderen Richtung aus dem Rhein nach oben gepumpt. Außerdem wird ein Teil der Wassermenge aus dem oberen Lauf der Wutach, dem Seebach, abgezapft. ​ Da das aus dem Rhein zugeführte Wasser zumeist wärmer ist als das der Schwarza, friert der Schluchsee im Winter nur selten zu, und wenn, dann ist das Eis recht brüchig. Schlittschuhlaufen ist dadurch nicht möglich. ​ Da der Wasserstand des Schluchsees gelegentlich verringert werden muss, um zum Beispiel Wartungsarbeiten am Kraftwerkkomplex durchzuführen, kommt es des Öfteren zu Zerwürfnissen zwischen den Kraftwerksbetreibern und der Tourismusbranche, die den Pegel des Sees gerne konstant halten würde, damit der Bade- und Segelbetrieb weiterlaufen kann. Außerdem sehen die trocken gelegten Ufer nicht besonders schön aus. ​ Unweit der Staumauer liegt der Ort Seebrugg, der den Endpunkt der Dreiseenbahn bildet. Im Bahnhof gibt es eine Tauchstation, von wo aus Du Tauchgänge im See unternehmen kannst. Wenn Du bei einem Besuch einen schönen Ausblick auf den Schluchsee genießen möchtest, kannst Du dies vom ungefähr dreißig Meter hohen Riesenbühlturm aus tun, der unweit des Ortes Schluchsee liegt. Möchtest Du lieber rodeln, kannst Du das im Rodel-und-Spaß-Park tun, übrigens auch im Sommer. Ebenfalls in Schluchsee gibt es den »Blumenpfad«, an dem Du verschiedene Kunstwerke aus Blumen bewundern kannst. Eine kurze Vorstellung inklusive Zeichnungen und Fotos findet man hier: Talsperren.info - Schluchsee ​ Eine weitere kurze Vorstellung enthält auch Informationen zur Stadt und dem See. Schwarzwald-Informationen.de - Schluchsee ​ So richtig geheimnisvoll wird es in diesem ausführlichen Video der Augsburger Allgemeinen. Friedbert Zapf, ein Lokalhistoriker, erzählt davon, wie beim Ablassen des Wassers aus dem Schluchsee alte Gemäuer wieder ans Tageslicht kommen. Augsburger Allgemeine – Versunkenes Dorf im Schluchsee Quelle: Schluchseewerk AG

  • Schauinslandbahn | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schauinslandbahn Wer den Ausblick genießen will, muss auf den Gipfel. ​ Südöstlich von Freiburg liegt der Schauinsland, ein Berg mit einer Höhe von 1.284 Metern. Vom Zentrum der Stadt ist er ungefähr zehn Kilometer entfernt, weshalb er auch als Hausberg von Freiburg bezeichnet wird. Er ragt unmittelbar aus dem Oberrheingraben auf, weshalb vor allem an seiner Westseite mitunter starke Winde vorherrschen. ​ Wegen seiner Höhe bietet er sich natürlich wunderbar als Aussichtspunkt an. Von hier aus kannst Du die Vogesen und die Alpen sehen. Der Blick auf Freiburg ist ebenso faszinierend. Im Norden ist außerdem die Hornisgrinde zu erkennen, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Um den Aufstieg zu erleichtern, gibt es eine Seilschwebebahn, die insgesamt 3,6 Kilometer lang ist. Damit ist sie die längste Kabinenseilbahn in Deutschland. Von der Talstation Horben in Freiburg geht es insgesamt 746 Meter in die Höhe. Dazu verfügt die Bahn über 37 Kabinen. Neben Personen (700 pro Stunde) werden in der Bahn auch Fahrräder und Skiausrüstungen befördert. Wenn Du nicht mit der Seilbahn nach oben fahren möchtest, kannst Du den Schauinsland auch erwandern und von oben den traumhaften Ausblick auf das Rheintal genießen. Der Gipfel des Schauinsland ist unbewaldet, ein Umstand, der auf den Bergbau zurückgeht. Im Mittelalter wurden in diesem Berg Silber sowie Blei und Zink abgebaut, weshalb man Holz benötigte, um die Stollen zu stabilisieren. Das holte man sich direkt aus der Nähe, eben ganz oben vom Gipfel, was zu einem regelrechten Kahlschlag führte. Der Bergbau wurde hier 1954 eingestellt. Seit 2002 steht der gesamte Gipfelbereich unter Naturschutz. Was man dem Schauinsland von außen nicht ansieht, ist das, was sich alles in seinem Innern befindet, und das ist eine ganze Menge. Zunächst sind die Stollen zu nennen, die vom Bergbau herrühren. Insgesamt sind es zweiundzwanzig und zusammen haben sie eine Länge von ungefähr hundert Kilometern. Heute werden keine Bodenschätze mehr abgebaut und der Schauinsland dient als Ausflugsziel. Hier kann man seit 1997 einen Teil des ehemaligen Bergwerks besichtigen. Noch interessanter ist das, was sich im sogenannten Barbarastollen befindet, der im Hörnergrund bei Oberried liegt. Es handelt sich nämlich um Filmrollen. Ja, Du hast Dich nicht verlesen, der Stollen ist voller Rollen. Und zwar ist dort seit 1975 ein Archiv des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe untergebracht, in dem auf Filmrollen kopierte Dokumente der Bundesrepublik Deutschland aufbewahrt werden, die von wichtiger Bedeutung für Geschichte und Kultur sind. Sie sind mit einer besonderen, hochauflösenden Technik auf speziellem, sehr lange haltbarem Polyester-Dünnfilm aufgenommen. Innerhalb Europas ist der Barbarastollen das größte Archiv dieser Art und steht unter besonderem internationalen Schutz durch die UNESCO. Zum Gipfel des Schauinsland geht es mit einer Seilbahn. Die folgende Seite enthält alles Wissenswerte dazu. Offizielle Seite der Schauinslandbahn ​ Das Archiv im Barbarastollen ist wichtig für die Aufbewahrung verschiedenster Dokumente. Der Barbarastollen ​ Die Grube Schauinsland besteht aus einer Vielzahl an Stollen. Einen Gesamtüberblick sowie reichhaltiges Wissen gibt es hier: Offizielle Seite der Grube Schauinsland

  • Schwarzwaldbahn | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schwarzwaldbahn Quer über den Schwarzwald: Mit der Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Konstanz ​ Kennst Du die Schwarzwaldbahn? Sie ist eine der bekanntesten Gebirgsstrecken in Deutschland und wurde im Jahre 1873 in Betrieb genommen, also vor ungefähr 150 Jahren. Sie führt von Offenburg über die Schwarzwaldstädte Hornberg, Triberg, St. Georgen und Villingen bis nach Konstanz am Bodensee und ist insgesamt 150 Kilometer lang. ​ Wenn man auf der Schwarzwaldbahn fährt, geht es zuerst recht steil nach oben. Vor allem ab Hornberg windet sich die Strecke über 447 Höhenmeter, bis sie im Sommerautunnel mit etwas über 830 Metern Meereshöhe ihren höchsten Punkt erreicht. ​ Natürlich kann ein Zug nicht einfach einen so steilen Anstieg hinauffahren. Damals, als die Bahnlinie gebaut wurde, hat man deshalb darauf geachtet, dass die Steigung nicht mehr als 1:50 beträgt und keine Kurven vorhanden sind, die einen engeren Radius als 300 Meter haben. Das hat man so geplant, damit auch lange und schwere Züge problemlos auf der Schwarzwaldbahn verkehren können. Außerdem hat man versucht, die Gleise immer am Südhang der Berge zu verlegen, sodass im Winter die Last des Schnees nicht zu stark wird. ​ Weil die Zugstrecke sich mehrfach um die Berge herumwindet, gibt es ein wenig unterhalb des Bahnhofs Triberg einen Ort, an dem man die Schwarzwaldbahn gleich dreimal übereinander sehen kann. Die Orte Hornberg und St. Georgen liegen bloß zwölf Kilometer Luftlinie auseinander, aber die Bahnlinie zwischen ihnen ist 29 Kilometer lang. Das rührt daher, dass sie zwei große Kehrschleifen enthält. Aber das wohl Bekannteste an der Schwarzwaldbahn sind ihre 39 Tunnel. Der längste von ihnen ist der Sommerautunnel mit 1.697 Metern. Er liegt nahe der Stadt St. Georgen, die der höchstgelegene Ort an der Bahnstrecke ist. Nimmt man alle Tunnel zusammen, ergeben sie eine Länge von 9,5 Kilometern. St. Georgen ist nicht nur der höchste Ort an der Schwarzwaldbahn, sondern hat auch noch etwas, was es sonst nur selten gibt: ein Feuerwehrauto, das auch auf Schienen fahren kann. ​ Zuerst verkehrten auf der Schwarzwaldbahn natürlich die guten alten Dampflokomotiven. Später wurden sie durch Dieselloks ersetzt. In den Siebzigerjahren wurde die ganze Strecke elektrifiziert. Dafür mussten die Gleise in den Tunnels tiefer gelegt werden, damit sie samt Oberleitung nicht zu hoch waren. Heute gibt es auch wieder Dampfloks auf der Strecke zu bewundern. Sie werden vor Museumszüge gespannt, die meist an Sonntagen im Sommer durch die Tunnels schnaufen können. ​ Die Schwarzwaldbahn ist nicht die einzige Bahnlinie, die durch den Schwarzwald verläuft. Besonders sehenswert ist neben ihr vor allem die 1901 vollendete Höllentalbahn von Freiburg nach Donaueschingen. Sie wurde wie die Schwarzwaldbahn von Robert Gerwig geplant. Zumindest am Rande des Schwarzwaldes verläuft die sehr aufwendig trassierte Sauschwänzlebahn, deren Markenzeichen ein »Sauschwänzle« im übertragenen Sinne ist, nämlich ein Tunnel, der eine komplette Kehrschleife enthält, sodass die Bahnstrecke unter sich selbst hindurchverläuft. Das gibt es wirklich nicht oft, in Deutschland nur einmal. Außerdem wird ein Teil dieser Strecke als Museumsbahn mit Dampfloks betrieben. ​ Die Schwarzwaldbahn kann man nicht nur im Zug erkunden, sondern auch über einen Erlebnispfad, der von Triberg ausgeht. Auf dieser Seite gibt es ausführliche Informationen dazu. Offizielle Seite des Schwarzwaldbahn Erlebnispfades ​ Auf dem mittleren Abschnitt der Wutachtalbahn werden regelmäßig Fahrten mit historischen Lokomotiven und Wägen angeboten. Hier kann man sich nicht nur vorab ein Bild davon machen, sondern auch Karten buchen. Offizielle Seite der Sauschwänzlebahn ​ Auch auf der Schwarzwaldbahn kommen Museumszüge zum Einsatz. Die Eisenbahnfreunde Zollernbahn veranstalten diese. Tunnelfahrten auf der Schwarzwaldbahn

  • Ruine Schloss Hornberg | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Ruine Schloss Hornberg Immer ein Abenteuer: Ritterburgen und Schlösser ​ Wer kennt es nicht, das Hornberger Schießen? Dabei ist gar nicht genau geklärt, worum es sich wirklich gehandelt hat. Am wahrscheinlichsten ist die folgende Begebenheit: Im Jahre 1564 wollte der damalige Landesherr, der Herzog von Württemberg, Hornberg besuchen. Deshalb wollten ihm die Hornberger Tribut zollen und bei seiner Ankunft Salutschüsse von ihrem Schloss aus abfeuern. Da sie aber nicht wussten, wann genau er eintreffen würde, fingen sie immer dann an zu schießen, sobald sie auf dem Zufahrtsweg etwas bemerkten. So kamen zwei Kutschen und eine Kuhherde des Weges und jedes Mal dachten die Hornberger, es wäre der Herzog. Das Ende vom Lied war, dass bei der tatsächlichen Ankunft des Herzogs bereits alle Munition verschossen war. ​ Das ist lange her und das ehemalige Schloss Hornberg inzwischen eine Ruine, das Hornberger Schießen mittlerweile weltberühmt. In der Stadt wurde dafür ein Brunnen erbaut. Außerdem finden jährlich Festspiele statt, bei denen das Missgeschick um die verpulverte Munition nachempfunden wird. Immerhin erlangte die Stadt dadurch Bekanntheit, denn das Hornberger Schießen fand in Form einer Redewendung auch Eingang in die Literatur. ​ Interessant an Hornberg ist außerdem seine Lage. Die Gemarkung befindet sich auf einer Höhe zwischen 344 und 970 Metern. Dort mündet das Reichenbachtal in das Gutachtal, wobei der Reichenbachviadukt, auf dem die Schwarzwaldbahn das Seitental überquert, ein Wahrzeichen der Stadt ist. ​ Hornberg liegt an der Gutach, einem Nebenfluss der Kinzig. Im Kinzigtal gibt es etliche weitere Burgen und Schlösser, etwa in Schenkenzell die Schenkenburg, die Willenburg und die Burg Schiltach im gleichnamigen Ort, Schloss und Burg Wolfach oder die Burg Husen bei Hausach. ​ Noch etwas anderes Großes hat Hornberg zu bieten, nämlich die größte Toilette der Welt. Du kannst sie zwar nicht benutzen, da sie ungefähr sieben Meter hoch ist, aber einen Besuch ist sie allemal wert. Stell Dir mal vor, wie breit das Klopapier sein muss. Auf diesen Seiten wird die Ruine Schloss Hornberg ganz ausführlich vorgestellt, mit reichhaltigen Texten und vielen Bildern. Burgenarchiv.de – Burg Hornberg ​ Ganz in der Nähe der Ruine Hornberg kann man wundervoll Urlaub machen: Offizielle Seite Hotel Schloss Hornberg ​ Die Stadt Hornberg ist immer eine Reise wert. Hier wird sie ausführlich vorgestellt. Schwarzwald-Tourismus.indo - Horberg Fotograf: B. Pieper

  • Nikolauskirche Buchenberg | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Nikolauskirche Buchenberg Ganz klein und bescheiden, aber uralt ​ In Buchenberg, einem kleinen Ortsteil von Königsfeld, steht ein winziges Kirchlein, das sich von außen sehr bescheiden gibt. Tatsächlich ist es aber eines der ältesten im Schwarzwald. Seit dem elften Jahrhundert besteht die Nikolauskirche dort. Zu bestaunen gibt es darin Wandmalereien, die ebenfalls sehr alt sind und aus dem fünfzehnten Jahrhundert stammen. Sie wurden während umfangreicher Renovierungsarbeiten in den Fünfzigerjahren freigelegt und restauriert. Im Chor ist ein gemeißeltes Wappen der Familie von Falkenstein enthalten, die im fünfzehnten Jahrhundert Verbindungen nach Buchenberg hatte. Im Laufe der Zeit hat das Kirchlein einige Erdbeben und einen Blitzeinschlag im Turm nahezu unbeschadet überwunden. Es gab mehrfach Pläne, es zu vergrößern oder aber abzureißen. Jedoch wurde kaum etwas davon in die Tat umgesetzt bis zur schon erwähnten Runderneuerung im zwanzigsten Jahrhundert. Neben der Nikolauskirche gab es ein Pfarrhaus. Dieses wurde im sechzehnten Jahrhundert verkauft, worauf sich darin ein Gasthaus ansiedelte. Beim Thema Kirchen hat der Schwarzwald nicht nur solch beschauliche Orte wie Buchenberg zu bieten, sondern auch sehr große, imposante Bauwerke wie etwa das Freiburger Münster oder den Dom zu St. Blasien mit seiner riesigen Kuppel. Da die Region aus einem badischen und einem schwäbischen Teil besteht, gab es ab dem Dreißigjährigen Krieg nicht selten Reibungspunkte zwischen den christlichen Konfessionen, wobei einzelne Gemeinden im Laufe der Zeit mehrfach ihre Zugehörigkeit zu einem Hoheitsgebiet wechselten und dadurch zu einer anderen Konfession übertreten mussten. Auch etliche Klöster haben sich schon früh im Schwarzwald entwickelt. Darunter am wichtigsten ist das Kloster Hirsau, dessen Vorgeschichte bis ins neunte Jahrhundert reicht. Im elften Jahrhundert war es das größte Kloster im deutschsprachigen Gebiet. Es war nicht nur der Ausgangspunkt etlicher weiterer Klostergründungen, sondern auch der »Hirsauer Reform«, durch die schon existente Klostergemeinschaften erneuert wurden. Eine weitere Besonderheit des Schwarzwaldes ist das sogenannte Longinuskreuz. Es handelt sich um ein Kruzifix mit einem Walmdach, so wie es die hiesigen Bauernhöfe haben, sowie mit einem Bild des Longinus auf einem Pferd. Dieser war bei den Bauersleute Badens als Schutzpatron beliebt, was ein Grund für seine Anwesenheit an den Kreuzen sein könnte, zumal er dort meist in einer badischen Uniform dargestellt wird. Doch zurück zu Königsfeld: Der Ort ist vor allem bekannt als ein Zentrum der Herrnhuter Brüdergemeine, die im Jahre 1727 von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf gegründet wurde. Auf dem Gebiet Baden-Württembergs war Königsfeld zum Zeitpunkt seiner frühesten Beurkundung 1806 die erste Siedlung der Brüdergemeine. In Königsfeld gibt es ferner ein Albert-Schweitzer-Museum in einem nach dem bekannten Arzt benannten Haus, das er dort baute. Unweit von Buchenberg liegt das idyllische Glasbachtal, in dem ein gleichnamiger Bach fließt. Interessant an diesem ist, dass er bis zu seiner Einmündung in den jungen Neckar dessen wasserreichster Zufluss ist. ​ Eine informative Seite zur Nikolauskirche: Geschichtsverein Buchenberg - Nikolauskirche ​ Auf dieser Seite erfährt man alles Wissenswerte über das Longinuskreuz in St. Peter: Dreisamtal Online - Longinuskreuz

  • Skispringen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Skispringen »Fast« jeder Ort hatte eine Schanze. ​ Im Schwarzwald ist Schnee im Winter keine Seltenheit, auch wenn er in den vergangenen Jahren durch den Klimawandel immer weniger geworden ist. Noch vor ungefähr hundert Jahren waren die Schneemengen hier beträchtlich. So verwundert es nicht, dass die Schwarzwälder dem Wintersport zugetan sind. So verfügen die hiesigen Skigebiete über viele präparierte Pisten mit einer Gesamtlänge von 250 Kilometer, sowie ungefähr 170 Skilifte. Apropos Skilift: Der wurde auch im Schwarzwald erfunden, nämlich im Jahre 1908 von Robert Winterhalder aus Schollach bei Eisenbach. Der hatte eine Mühle und die Idee, man könnte sich doch von der Wasserkraft auf den Berg ziehen lassen. So überwindet sein Lift zweiunddreißig Höhenmeter auf einer Strecke von ungefähr 280 Metern. ​ Was viele nicht wissen, ist, dass der Wintersport in Deutschland zu einem großen Teil im Schwarzwald überhaupt erst begonnen hat. Vor allem gab es im Schwarzwald viele Skisprungschanzen. Nahezu jeder Ort hatte eine, wenn diese auch recht einfach gebaut waren und viele davon in der Zwischenzeit wieder verschwunden sind. Die größten stehen heute in Titisee-Neustadt (Hochfirstschanze, 142 Meter), Hinterzarten (Rothausschanze, 108 Meter) und Schonach (Langenwaldschanze, 106 Meter). In Titisee-Neustadt finden jährlich Weltcups im Skispringen statt, in Schonach solche der Nordischen Kombinierer. Die Hochfirstschanze ist nicht nur die größte Schanze im Schwarzwald, sondern auch die größte Naturschanze Deutschlands. Sie befindet sich direkt an einem Hang des Berges Hochfirst, der 1.197 Meter hoch ist. In Hinterzarten wird alljährlich ein internationales Sommerskispringen veranstaltet. Das findet auf der dortigen Rothausschanze statt. Generell ist Hinterzarten ein zentraler Ort des deutschen Skisprungs. ​ Die Bedeutung Hinterzartens wird auch dadurch offensichtlich, dass namhafte Olympiasieger von hier stammen. Einer von ihnen ist Georg Thoma. Er gewann 1960 Gold in der Nordischen Kombination. Auf ihn geht auch die Gründung des Skimuseums zurück, das sich am Ort befindet. Sportlich noch erfolgreicher war dann sein Neffe Dieter Thoma im Skisprung sowie Skifliegen. Er war nicht nur Olympiasieger, sondern auch vierzehnmal deutscher Meister. Des Weiteren ist noch Olympiasieger Martin Schmitt zu nennen. Das Adler-Skistadion in Hinterzarten kann man hier betrachten. Hochschwarzwald.de - Adler-Skistadion ​ Alles Wissenswerte über Skisprunglegende Dieter Thoma ist hier zusammengestellt: Wikipedia – Dieter Thoma ​ Der Schwarzwaldpokal in Schonach informiert hier über die nächste Veranstaltung. Der Ticketverkauf startet jedes Jahr im November. Offizielle Seite des Schwarzwaldpokals in Schonach ​ Deutschlands größte Naturskisprungschanze in Titisee-Neustadt wird hier vorgestellt, inklusive Veranstaltungstipps und Anfahrtsplan. Hochschwarzwald.de - Hochfirstschanze

  • Wildtiere | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wildtiere Die Tiere der Region und ein nicht immer beliebter Heimkehrer ​ Der Schwarzwald bietet mit seinen vielen Wäldern Lebensraum für verschiedenste Tierarten. Wohl am häufigsten trifft man auf Rehe, Wildschweine und Füchse. ​ Sehr zahlreich kommen Rehe im Schwarzwald vor. Sie werden maximal 1,30 Meter lang und 75 Zentimeter hoch und sind, wie man äußerlich leicht feststellen kann, mit Hirschen verwandt, jedoch kleiner als diese. So hat auch der Rehbock eine Art Geweih, »Gehörn« genannt, das im Herbst abgeworfen wird und über den Winter nachwächst. Es bekommt dabei jährlich neue Gabelenden, sodass ein Rehbock bis zu sechs Spitzen an seinem Gehörn hat, drei auf jeder Seite. ​ Rehe haben im Sommer rotbraunes, im Winter eher graubraunes Fell. Junge Rehkitze kommen Anfang Juni zur Welt. Sie werden im Gras versteckt und bei Gefahr dort zurückgelassen. Es kann also passieren, dass Du im Wald ein solches Kitz auffindest, da seine Mutter vor Dir geflüchtet ist. In diesem Falle darfst Du das Kitz nicht anfassen, da es die Mutter sonst nicht mehr annimmt. Rehe leben zumeist in kleinen Gruppen und sind überwiegend nachtaktiv, da sie tagsüber zu oft im Wald gestört werden. ​ Füchse sind weitläufig an den Hund verwandt und haben rotbraunes Fell, das am Bauch deutlich heller ist, sowie einen buschigen Schwanz. Sie fressen Mäuse und Vogeleier, gelegentlich auch Hasen und Rehkitze, daneben selten Früchte oder Pilze. Sie bewohnen unterirdische Bauten, die mehrere Eingänge haben, damit der Fuchs bei Gefahr unbemerkt fliehen kann. ​ Wie fast überall in Deutschland gibt es auch im Schwarzwald Wildschweine. Das hat einen Grund. Diese Tiere scheuen auf der Suche nach neuen Revieren kaum eine natürliche Grenze. Wenn es sein muss, schwimmen sie auch durch breite Gewässer. Da stellt sogar eine Autobahn kaum ein Hindernis dar. Wildschweine leben in Gruppen, Rotten genannt, von miteinander verwandten Bachen, den weiblichen Tieren, zu denen sich die Jungen, Frischlinge genannt, gesellen. Männliche Wildschweine, die Keiler, dürfen sich den Rotten nur zur Paarungszeit nähern. ​ Wildschweine können schlecht sehen, dafür aber gut hören und riechen. Mit ihren Nasen spüren sie Würmer, Insekten und Kleintiere auf, auch unter der Erdoberfläche. Oftmals zerwühlen sie dann den Boden, um an ihre Nahrung heranzukommen. Das sorgt bei Bauern für Unmut, wenn die Wildschweine die Felder umgraben, für den Wald ist es hingegen sehr von Nutzen, da nicht nur das Erdreich aufgelockert wird, sondern auch Wurzelschädlinge wie der Engerling aufgefressen werden. Wildschweine lieben es, zu baden und sich anschließend im Schlamm zu suhlen. Das hilft ihnen, lästige Insekten loszuwerden. ​ Wieder eingewandert sind der Luchs, der sich aus der Schweiz in den Schwarzwald ausgebreitet hat, sowie der Biber. Der große, sehr geschäftige Nager wurde zunächst an der oberen Donau angesiedelt, von wo aus er flussaufwärts bis in die Schwarzwaldtäler gezogen ist. ​ Außer seiner beachtlichen Gesamtlänge von bis zu einem Meter und einem Gewicht von bis zu dreißig Kilogramm beeindruckt der Biber vor allem durch seine Bautätigkeiten. In einem Gewässer errichtet er aus Reisig und Schlamm eine Biberburg, also einen Bau, in dem er seine Jungen zur Welt bringt und versteckt. Damit die Biberburg geschützt ist, liegt ihr Eingang immer unter Wasser. Da aber ein Gewässer je nach Jahreszeit und Wetter seinen Wasserstand ändert, greift der Biber selbst in den Lauf ein. Dazu errichtet er Dämme, um das Wasser aufzustauen und den Wasserspiegel zu regulieren. Steigt der zu stark an, öffnet der Biber den Damm und lässt Wasser ab. Somit bleibt seine Burg für andere Raubtiere unzugänglich. ​ Der Biber ist außerdem ein sehr guter Schwimmer. Leider sorgt er mit seinen Bautätigkeiten mancherorts auch für Ungemach, wenn er zum Beispiel Wiesen unter Wasser setzt, weil er einen Damm gebaut hat. Außerdem braucht er Bäume, die er mit seinen Nagezähnen fällt. Die meisten Menschen im Schwarzwald freuen sich aber über den geschäftigen Heimkehrer. ​ Heutzutage ist der Schwarzwald zu etwa 75% bewaldet. Das klingt nach einer ganzen Menge, doch stimmt das auch? Tatsächlich ist sehr viel Waldfläche vorhanden, doch wenn man sich diese genauer anschaut, stellt man fest, dass sie sehr engmaschig unterbrochen wird, meist durch Straßen. Somit kann gesagt werden, dass es nur in begrenztem Maße zusammenhängende, großflächige Wälder im Schwarzwald gibt, ein Umstand, der die heimischen Tiere einschränkt und gefährdet. Weiterführende Informationen über besondere Tierarten im Schwarzwald gibt es auf dieser Seite: Naturpark Südschwarzwald – Seltene Tierarten ​ Nicht immer ganz willkommen ist der Wolf. Die Badische Zeitung hat hier einen Artikel zu dessen Wiederkehr geschrieben. Badische Zeitung - Wann kommt der Wolf wieder? ​ Im Blog des Nationalparks Schwarzwaldwald findet sich ein Artikel über Hirsch, Reh und Wildschwein. Nationalpark Schwarzwal - Vor der Kamera

  • Triberger Wasserfälle | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Triberger Wasserfälle Nicht die höchsten, aber höher als die Niagarafälle, wenn auch tausendmal wasserärmer ​ In Triberg kannst Du die bekannten Wasserfälle besuchen. Sie liegen nahe des Ortskerns und sind über etliche Fußwege in unterschiedlichen Höhen sehr gut zu erreichen. So kann man ein Naturschauspiel der Sonderklasse aus nächster Nähe erleben. ​ Die Triberger Wasserfälle bestehen aus mehreren Stufen. Das Flüsschen Gutach passiert, von Schönwald kommend, auf 872 Metern Meereshöhe zunächst die sogenannten Oberen Fälle mit einer Höhe von sechzehn Metern. Darunter folgt ein steiler Abschnitt, in dem das Wasser nochmals 51 Meter an Höhe verliert. Daran schließen sich die Hauptfälle an, die als der eigentlich bekannte Abschnitt gelten. Hier fällt das Wasser der Gutach in sieben Stufen von 805 auf 713 Meter Meereshöhe. Somit ergibt sich von der Oberkante der Oberen Fälle bis zur Unterkante der Hauptfälle ein Gesamthöhenunterschied von 159 Metern. ​ Vergleicht man die Fallhöhe mit anderen weltberühmten Wasserfällen, wird deutlich, wie sehenswert der Triberger Wasserfall doch ist. So hat der Niagarafall an der Grenze zwischen Kanada und den USA eine Fallhöhe von lediglich 57 Metern, die Victoriafälle zwischen Simbabwe und Sambia 110 Meter. Allerdings führen sowohl der Niagara- wie auch der Victoriafall deutlich größere Wassermengen. ​ Die Triberger Wasserfälle werden auch zur Erzeugung von Strom herangezogen. Da dies bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts geschah, besaß Triberg ab dem Jahr 1884 elektrische Straßenlaternen, als erste Stadt in Deutschland. ​ Die Stadt Triberg liegt auf einer Höhe zwischen 600 und 1.038 Metern Meereshöhe. Seine erste urkundliche Erwähnung ist im Jahre 1239. Charakteristisch für das Stadtbild ist der tiefe Einschnitt des Gutachtales mit seinen steilen Hängen, wodurch sich die Kernstadt allein über 250 Höhenmeter hinstreckt. Bekannt geworden ist der Ort in erster Linie durch die Wasserfälle, aber auch durch seine Lage an der Schwarzwaldbahn sowie die früher sehr aktive Uhrenindustrie. Nicht zuletzt befindet sich hier die weltgrößte Kuckucksuhr mit über fünfzehn Metern Gesamthöhe, wobei deren Pendel alleine acht Meter lang ist. Du kannst sogar in sie hineingehen. ​ Vielleicht fragst Du Dich, was der Name Triberg wohl bedeutet. Der erste Bestandteil kommt von der Zahl »drei«. »Triberg« heißt also »Dreiberg« und bezieht sich auf die drei Berge Kroneck, Kapellenberg und Sterenberg, zwischen denen die Stadt liegt. ​ Ebenfalls sehr sehenswert, wenn auch mit einer Fallhöhe von insgesamt 97 Metern etwas kürzer, ist der Todtnauer Wasserfall im Hochschwarzwald. Außerdem hat auch die Wutachschlucht eine ganze Menge wildromantischer Wasserfälle zu bieten. Die Triberger Wasserfälle sind die wohl bekanntesten im Schwarzwald. Diese Seite bietet nicht nur viele Bilder, sondern auf einen Anfahrtsplan und weitere Infos. Hochschwarzwald.de - Triberger Wasserfälle ​ Kurze Vorstellung von Triberg und seinen Wasserfällen: Schwarzwald-Tourismus.info - Triberg ​ Die wunderschön gelegenen Todtnauer Wasserfälle werden hier vorgestellt, inklusive Infos zur Anreise und Öffnungszeiten. Hochschwarzwald.de – Todtnauer Wasserfälle ​ Die weltgrößte Kuckucksuhr gibt es ebenfalls in Triberg zu bewundern. Diese Seite liefert einen Vorgeschmack samt Lageplan. Schwarzwald-Tourismus.info – Weltgrößte Kuckucksuhr ​

  • Schäppel | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schäppel Muss die Braut den etwa den ganzen Tag tragen? ​ Der Bollenhut ist ohne Zweifel der bekannteste Bestandteil der Frauentracht aus dem Schwarzwald. Allerdings gibt es eine traditionelle Kopfbedeckung, die nicht nur schwerer, sondern auch wesentlich aufwendiger in ihrer Beschaffenheit ist, nämlich die prächtige, runde Schäppelekrone. Die größte Version mit einem Gewicht von bis zu fünf Kilogramm und einer Höhe sowie einem Durchmesser von nahezu 40 Zentimetern gibt es in St. Georgen. Sie ist dort bereits im Jahre 1517 nachgewiesen. Darüber hinaus kommen Schäppel in St. Peter, St. Märgen, im Elz- und im Wolftal vor. ​ Im Wesentlichen besteht die Schäppelekrone aus einem Drahtgestell. Daran sind die einzelnen Dekorationen angebracht, bei denen es sich um Stoffrosen, Flitter, winzige Spiegel, Münzen sowie Glaskugeln oder -perlen handelt. Ein buntes Schmuckband wird außerdem um das Drahtgestell gebunden. Da die gesamte Kopfbedeckung alles andere als leicht ist, muss sie mehrfach befestigt werden, um der Trägerin nicht vom Kopf zu rutschen. Dazu werden einerseits Stoffbänder an die Zöpfe der Trägerin gebunden. Andererseits werden zwei Ohrenbändel benutzt, Bänder von einem Meter Länge und einer Breite von fünf Zentimetern, die ebenfalls mit Perlen verziert sind und um die Ohren gewickelt werden, ehe man sie wiederum mit den Zöpfen verbindet. ​ Aber damit nicht genug. Zur Schäppeltracht gehört ferner ein Schurzbändel, ein meist lilafarbenes Band, das an einer Schlaufe der Schürze befestigt ist. Außerdem werden an den Zöpfen der Schäppelträgerin lilafarbene Haarschnüre angehängt, die bis zum Rand der Schürze reichen. Folglich konnte keine Frau die Schäppelekrone alleine aufsetzen, sondern benötigte stets helfende Hände. ​ Ihren Namen hat die Schäppelekrone vom Wort »Schapel« aus dem Mittelalter. Es bedeutete »Jungfernkranz« und dadurch wird klar, dass auch die Schäppelekrone in erster Linie ein Brautschmuck ist. Die andernorts auch »Brautkrone« genannte Kopfbedeckung hat sich aus dem schlichten Jungfernkranz entwickelt und ist je nach Region sehr verschieden. Im Schwarzwald mit seinen bereits frühen Glasbläsereien wurde entsprechend sehr viel Glas in Form von kleinen Kugeln in die Schäppelekrone eingearbeitet. ​ Getragen wurde die Schäppelekrone außer in St. Georgen auch im Simonswald. Die Mädchen bekamen sie zur Konfirmation und setzten sie letztmalig zur eigenen Hochzeit auf, eine Parallele zum Bollenhut also. ​ In St. Georgen gibt es außer der Schäppelekrone auch das Deutsche Phonomuseum zu bestaunen. Interessant ist weiterhin, dass der Berg Brogen im Nordosten der Gemarkung eine dreifache Wasserscheide bildet, nämlich zum einen zwischen Rhein und Donau und zum anderen zwischen Rhein und Neckar. Die traditionelle Tracht in St.Georgen zeichnet sich nicht zuletzt durch die prächtige Schäppelekrone aus. Reichlich Wissenswertes dazu gibt es hier: Trachten im Raum St. Georgen

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