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  • 500 | Deindesignwerk

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  • Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Lies in unserem großen Schwarzwaldlexikon viel Wissenswertes, Spannendes und manch Amüsantes über Deutschlands größtes Mittelgebirge, seine Menschen, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten sowie seine Tierwelt und einmalige Natur. ​ Erfahre mehr über den Schwarzwald, indem du einfach auf die einzelnen Motive drückst. Themenübersicht Auerhahn Bär Bannwald Barockkirche St. Peter (Schwarzwälder-) Bauernstube Baumwipfelpfad Besucherzentrum Bierbrauerei (Gutacher-) Bollenhut Der Hof von innen Dom St. Blasien Donauquelle (Uhrmacher-) Drehbank Feldberg Flößerei (Gebackene Schwarzwald-) Forelle Freiburger Münster Gerberei Glasbläserei Hirsch Hochzeitspaar Kartoffeln und Bibeleskäs (Schwarzwälder-) Kirschtorte (Schwarzwälder-) Kirschwasser Köhlerei

  • Museen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Museen im Schwarzwald Hier kommt jeder auf seine Kosten. ​ Der Schwarzwald ist in vielerlei Hinsicht reich an Kultur. Kein Wunder also, dass sich hier etliche Museen mit verschiedenen Schwerpunkten wie Kunst, Handwerk, Geschichte und so weiter etabliert haben. Fast alle Gemeinden verfügen über mindestens eins, oftmals sind es private Sammlungen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Erwähnenswert ist, dass die meisten Museen auf den Besuch von Familien ausgerichtet sind und versuchen, Wissen zu vermitteln und erlebbar zu machen. Schau also mal rein, es lohnt sich unbedingt. Im Folgenden bekommst Du eine kleine Auswahl, was Du hier so alles bestaunen kannst. Ein großes Thema im Schwarzwald ist die Uhrenherstellung. Hierzu gibt es das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Es zeigt mit seinem reichen Bestand nicht nur die Geschichte der Uhrmacherei im Schwarzwald sowie der daraus hervorgegangenen Industrie, sondern bietet auch besonders sehenswerte Stücke aus aller Welt. Eintausend Uhren werden ausgestellt, der Gesamtbestand beläuft sich auf 8.000. In Triberg gibt es ein Heimatmuseum mit einer historischen Uhrmacherwerkstatt. Außerdem kann man hier Trachten und automatische Musikinstrumente bewundern. Eine weitere interessante Uhrensammlung bietet das Klostermuseum von St. Märgen. Das Deutsche Phonomuseum in St. Georgen beleuchtet die Erzeugnisse der Phonoindustrie von ihren Anfängen bis in die Neuzeit. Gezeigt werden Phonographen und Grammophone, Schallplattenspieler (nicht nur von zwei namhaften Herstellern, die es einst in St. Georgen gegeben hat) und weitere Geräte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Gegründet wurde das Museum im Jahre 2011. Ebenfalls am Ort befindet sich das Hermann-Papst-Museum im historischen Gebäude Mühlegg, das sich dem gleichnamigen Erfinder und Fabrikanten widmet. Weiter geht es im Kinzigtal. Dort bietet Wolfach ein Glasmuseum zur Glasbläserei im Schwarzwald. Das Schüttesäge-Museum im Nachbarort Schiltach befasst sich mit den Themen Flößerei, Gerberei sowie Holzwirtschaft. Es wurde 1989 eröffnet und enthält als besonderes Ausstellungsstück das Modell eines Kinzigfloßes. Außerdem werden Gerbtechniken vorgeführt. Dazu gibt es jeweils entsprechende Leder. Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe bei Gutach kannst Du historische Schwarzwaldhäuser in all ihrer Vielfalt besichtigen. Neben einem Gebäude, das bereits seit 1612 an Ort und Stelle steht, sind weitere ergänzt worden. Als Vorbilder dienten Höfe aus verschiedenen Ortschaften der Region, die auf dem Gelände des Freilichtmuseums originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Einige davon hat man an ihrem Ursprungsort zerlegt und deren Bestandteile durchnummeriert, um sie in Gutach wieder zusammenzusetzen. Man könnte also sagen, es war ein riesengroßes Blick-Durch-Puzzle. Ein weiteres Freilichtmuseum ist der Klausenhof Herrischried oder der Resenhof in Bernau. Letzterer ist ein 1789 erbauter Bauernhof, der seit 1977 als Museum genutzt wird. In Hinterzarten gibt es ein Skimuseum, das von Georg Thoma gegründet worden ist. Es befindet sich im Hugenhof, einem über dreihundert Jahre alten Bauernhaus, in dem nicht nur die Geschichte des Wintersports im Schwarzwald dargestellt wird, sondern auch Exponate zu Skiausrüstung und Wintersportmode. Im Berg Schauinsland unweit Freiburg gibt es ein Museumsbergwerk. Auch in Freudenstadt existiert ein Besucherbergwerk namens »Heilige drei Könige«. Auf dem Feldberg, genauer dem Seebuck, gibt es ein Schinkenmuseum, das sich in einem ehemaligen Funkturm befindet. Badeanlagen aus der Römerzeit können in Baden-Baden und in Hüfingen besichtigt werden. In Pforzheim, der zweitgrößten Stadt des Schwarzwaldes, ist die Schmuckherstellung ein Thema. Daher gibt es dort ein Schmuckmuseum. Nicht zu vergessen natürlich etliche Kunstmuseen und -sammlungen. Darunter fallen die Sammlung Grässlin in St. Georgen, die in enger Verbindung mit dem Künstler Martin Kippenberger steht, und ganz besonders das Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Das direkt neben der Kunsthalle befindliche Haus wurde 2004 eröffnet und bietet klassische sowie zeitgenössische Kunstwerke und Sonderausstellungen. Das Museum ist nicht zuletzt wegen seiner hellen lichtdurchströmten Räumlichkeiten sehr beliebt. Überdies ist es mit der nebengelegenen Kunsthalle über eine Brücke aus Glas verbunden. Beide Häuser bieten gemeinsame Veranstaltungen. Ebenfalls recht sehenswert ist das Museum Art.Plus in Donaueschingen, vormals »Bidermannmuseum« genannt. Hier wird zeitgenössische Kunst in verschiedenen Ausstellungen geboten, wobei sowohl internationale wie auch regionale Künstler gezeigt werden. Das Museum öffnete 2009 seine Pforten in einem bereits 1841 erbauten Haus mit einer wechselhaften Geschichte. Hier gelangst Du zu einigen Museen ​ Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen ​ Heimatmuseum Triberg ​ Deutsches Phonomuseum St. Georgen ​ Glasmuseum Wolfach ​ Schüttesäge-Museum Schiltach ​ Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe Gutach ​ Freilichtmuseum Klausenhof Herrischried Freilichtmuseum Resenhof Bernau ​ Skimuseum Hinterzarten ​ Museumsbergwerk Freiburg ​ Besucherbergwerk Freudenstadt ​ Schinkenmuseum Feldberg ​ Schmuckmuseum Pforzheim ​ Museum Frieder Burda Baden-Baden ​ Museum Art.Plus Donaueschingen ​ Hermann Papst Museum​ St. Georgen ​ Schwarzwaldmuseum Triberg ​ ​ ​

  • Uhrenträger | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Uhrenträger Zu Fuß in die ganze Welt ​ Der Beruf des Uhrenträgers hat sich im Schwarzwald aus dem des Glasträgers entwickelt. Um 1740 ist er erstmals belegt. Sein Markenzeichen ist auch das des Glasträgers, nämlich die »Krätze« genannte, aus Weiden geflochtene Rückentrage, in der die Uhren transportiert wurden. Die Uhrenträger waren zu Fuß unterwegs, denn Verkehrsmittel wie Eisenbahn oder Auto gab es zur damaligen Zeit noch nicht. ​ Da die Schwarzwälder Uhren zunächst in häuslichen Werkstätten gefertigt wurden, hatten die Uhrmacher selbst kaum Möglichkeiten, ihre Ware zu verkaufen. Damals gab es aber die Glasträger, die bereits unterwegs zu Märkten waren. Daher gaben die Uhrmacher ihnen ihre Werke einfach mit. Somit entwickelte sich dann eine eigene Vereinigung von Händlern, die sich auf den Verkauf von Uhren spezialisierten, die Uhrenträger. ​ Sie brachten nicht nur die weltbekannten Kuckucksuhren unters Volk. Im Schwarzwald wurden nämlich noch weitere Uhren angefertigt. Erste Zeitmesser aus Holz sollen bereits im 17. Jahrhundert entstanden sein, die sogenannten Waagbalkenuhren. Etwas bekannter waren die Lackschilduhren. Um 1843 sollen ungefähr 750 Uhrenträger unterwegs gewesen sein. Sie zogen teilweise weit fort, bis nach Russland und in die Türkei. ​ Die Uhrenträger sorgten nicht zuletzt dafür, dass Uhren nicht mehr nur ein Luxusartikel waren. Durch die billigen Holzuhren aus dem Schwarzwald und die umherwandernden Uhrenträger konnten sich viele Menschen eine Uhr leisten. Wie die Krätze eines Schwarzwälder Uhrenträgers aussieht, kam man sich hier anschauen. Krätze aus dem Deutschen Uhrenmuseum Furtwangen ​ Eine der bekanntesten Uhrenfabriken des Schwarzwaldes entstand in Lenzkirch, die »Aktiengesellschaft für Uhrenfabrikation in Lenzkirch«. Heimatmuseumschwarzwald.de: Uhrenfabrik Lenzkirch ​ Schilduhr

  • Trachtenkinder | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Trachtenkinder Auch Kinder haben seinerzeit im Schwarzwald Trachten getragen. Allerdings war in jenen Tagen die hiesige Kindheit keine leichte, musste der Nachwuchs doch bereits in jungen Jahren auf dem familieneigenen Hof tatkräftig mithelfen. Kinder erbten das Anwesen schließlich. Allerdings wurde der Hof bei der Vererbung grundsätzlich nicht aufgeteilt. Das tat man, um sicherzustellen, dass der Betrieb unbeeinträchtigt weiterlaufen konnte und nicht etwa das Vieh auf einen anderen Hof genommen wurde. Das hat Auswirkungen auf die Erbfolge, sollte es mehr als ein Kind geben. Man vermachte den Hof entweder an den jüngsten Sohn oder die älteste Tochter. Weitere Kinder mussten sich verheiraten, um auf einen anderen Hof zu kommen. Hatten sie damit keinen Erfolg, blieben sie als Knecht oder Magd auf dem eigenen Anwesen zurück. Die Trachten für Kinder können im Trachtenmuseum in Haslach bewundert werden. Hier werden über hundert Trachten an lebensgroßen Puppen ausgestellt, daneben auch Alltagsgegenstände der Bauersleute des Schwarzwaldes. Untergebracht ist das Museum übrigens im Alten Kapuzinerkloster, wobei es sich um die letzte noch erhaltene Anlage der Kapuziner in Süddeutschland handelt. ​ Eine interessante Quelle an Wissen über das Leben im und die Geschichte des Schwarzwaldes bietet die Seite von Autor Thomas Binder aus Freiburg. Geschichten aus dem Schwarzwald von Thomas Binder ​ Das Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach bietet einen Überblick über die hiesigen Trachten. Offizielle Seite des Trachtenmuseums Haslach

  • Trachtenpaar | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Trachtenpaar Fast jeder Ort hat seine eigene Tracht. ​ »Trachten« sind das, was man »trägt«. Im Schwarzwald haben Trachten eine große Tradition, die auch heute noch aktiv gepflegt wird. Dabei ist auffallend, dass der Variantenreichtum von Ort zu Ort recht hoch ist. Insgesamt soll es im Schwarzwald 120 verschiedene Trachten geben. ​ Trachten sind wohl im sechzehnten Jahrhundert entstanden, als Folge diverser Kleiderverordnungen, die mit den jeweiligen gesellschaftlichen Ständen zusammenhingen. Die Zugehörigkeit zu religiösen Konfessionen spielte dabei eine wesentliche Rolle, genauso wie der Familienstand. Allerdings richten sich Trachtengebiete großräumig nach den Herrschaftsbezirken, wie sie in vornapoleonischer Zeit waren. Dennoch sind die Schwarzwälder Trachten auch Teil der kirchlichen Tradition. ​ Im Schwarzwald dominieren bei den Trachten die Farben Schwarz, Weiß und Rot sowie Lila. Die Männer tragen zumeist ein weites, weißes Hemd, darüber eine schwarze Weste mit rotem Innenfutter und dazu eine schwarze Hose sowie einen gleichfarbigen Hut. Die Strümpfe sind entweder weiß oder rot, die Schuhe wiederum schwarz. ​ Die Frauen tragen grundsätzlich dieselbe Garnitur, statt der Hose einen langen Rock in Schwarz, der stark gefältelt und deswegen recht schwer ist. Die weiße Bluse hat halblange Puffärmel. Darüber kommt ein Mieder aus Samt, das mit kleinen Blumenmotiven bestickt ist, speziell am Kragen mit Flitter versehen. Dazu gehören dann lila Bänder sowie weiße Strümpfe und schwarze Schuhe. ​ Im Jahre 1894 wurde ein erster Trachtenverein in Hausach gegründet. Diesem Beispiel folgten viele andere Städte und Gemeinden. Wenn Du Dir einen Überblick über die Gesamtheit der im Schwarzwald bekannten Trachten verschaffen möchtest, solltest Du einen Blick in das 1980 gegründete Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach werfen. Darin werden an über hundert lebensgroßen Figuren verschiedenste Trachten gezeigt. ​ Original nachempfundene Trachten aus dem Schwarzwald kannst Du auch in einigen Geschäften der Region kaufen. Allerdings sind die Stücke nicht gerade billig, da ihre Herstellung aufwendig ist. Das Schwarzwälder Trachtenmuseum in Haslach bietet einen Überblick über die hiesigen Trachten. Offizielle Seite des Trachtenmuseums Haslach ​ Noch mehr Infos über den Bollenhut finden sich auf dieser Seite. Schwarzwald-Kinzigtal.info – Der Schwarzwälder Bollenhut ​ Der Bollenhut ist schon seit über 200 Jahren im Gebrauch. Hier gibt es reichhaltige Informationen über die weltbekannte Tracht auf dem Schwarzwald. Schwarzwald-tourismus.info – 225 Jahre Bollenhut ​ Diese Seite zeigt, was der Schwarzwald außer dem Bollenhut noch an Trachten zu bieten hat. Bollenhut und Trachten auf Schwarzwald-geniessen.de

  • Trinkhalle Baden-Baden | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Trinkhalle Baden-Baden Fürsten und gekrönte Häupter erholten sich hier schon. ​ Die Stadt Baden-Baden liegt am nordwestlichen Rand des Schwarzwaldes. Ihre Geschichte weist bis in die Zeit der Römer hinein, was mit den heißen Thermalquellen zusammenhängt, die sich unweit von ihr befinden. Nahe der Stadt erhebt sich der Merkur, nicht etwa der Planet, sondern ein Berg mit einer Höhe von 668 Metern. Noch etwas weiter nach Südosten befindet sich der höchste Punkt der Gemarkung, die Badener Höhe mit 1.002 Metern Meereshöhe. Die bebauten Stadtbezirke liegen jedoch im Tal des kleinen Flüsschens Oos. Von Baden-Baden geht die Schwarzwaldhochstraße aus, eine sehr beliebte Ferienstraße. ​ Warum aber hat Baden-Baden so einen doppelt gemoppelten Namen? Um das zu erklären, muss man zunächst wissen, dass die Römer den Ort wegen der heißen Quellen »Aquae« nannten, was »Quelle« oder »Bad« bedeutet. Daraus ergab sich zunächst der einfache Name Baden. Im Laufe der Geschichte war das heutige Baden-Baden bis 1689 Residenzstadt der Markgrafschaft Baden, und deren Landesname »Baden« hat seinen Ursprung im Namen der Stadt. Nun gibt es aber mehrere Städte, die »Baden« heißen, eine liegt in der Schweiz, eine andere bei Wien, und ein »Badenweiler« hieß früher auch bloß »Baden«. So wurde »Baden-Baden« als Verdeutlichung benutzt, man meint damit also »Baden in Baden«. Ein besonderes Bauwerk der Stadt ist die Trinkhalle, die sich im Kurgarten befindet. Sie ist neunzig Meter lang und enthält sechzehn korinthische Säulen als Stützen. Entstanden ist sie nach Plänen des Architekten Heinrich Hübsch. In ihrem Inneren gibt es insgesamt vierzehn große Bilder, die von Jakob Götzenberger gemalt worden sind und jeweils eine mythische Sage aus der Umgebung Baden-Badens darstellen. Bekannt ist die Stadt vor allem wegen der Thermalquellen, die bis zu 68 Grad heiß sind. Ihnen verdankt Baden-Baden den Status einer Bäder- und Kurstadt, dem sie jedes Jahr viele Feriengäste – auch prominente – verdankt. Das Kurhaus beherbergt heutzutage etliche Konzerte und kulturelle Veranstaltungen. Daneben ist im alten Stadtbahnhof ein Festspielhaus entstanden, das das zweitgrößte seiner Art innerhalb Europas ist. Baden-Baden ist wichtiger Standort des Südwestrundfunks, der hier jährlich im September das New Pop Festival veranstaltet. Apropos Musik: Die ist in Baden-Baden ein zentrales Thema. Von internationaler Bekanntheit ist die Philharmonie Baden-Baden, deren Geschichte bis ins fünfzehnte Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Das Orchester tritt nicht nur in der Stadt auf, sondern gibt in vielen anderen Ländern Konzerte. Hinzu kommt das SWR Sinfonieorchster Baden-Baden und Freiburg. Seit 1997 werden in Baden-Baden überdies die Herbert-von-Karajan-Pfingstfestspiele veranstaltet, die seit 2003 die Verleihung des Herbert-von-Karajan-Musikpreises beinhalten. ​ Und auch beim Thema Wald hat Baden-Baden etwas zu bieten: Sein Stadtwald ist nämlich der größte von Deutschland und umfasst eine Fläche von über 8.500 Hektar. Ansonsten findet man um Baden-Baden herum etliche Weinberge. Außerdem gibt es mit dem Battert einen 73 Hektar großen Bannwald auf der Gemarkung. Die Trinkhalle ist eine der bekanntesten Attraktionen in Baden-Baden. Auf dieser Seite wird sie anschaulich vorgestellt. Offizielle Seite von Baden-Baden - Trinkhalle ​ Die Trinkhalle kann auch für Veranstaltungen genutzt werden. Wer daran Interesse hat, schaut hier: Kurhaus Baden-Baden - Wandelgang ​ Die Thermalquellen sind eine besondere Sehenswürdigkeit in Baden-Baden. Hier kann man sich ausführlich darüber informieren, inklusive Anfahrtsplan. Die Thermalquellen Baden-Baden ​ Musik auf internationalem Niveau, Veranstaltungen der gehobenen Art – all das bietet die Philharmonie in Baden-Baden. Auf ihrer Seite kann man sich ausführlich über sie informieren, inklusive Veranstaltungskalender. Offizielle Seite der Philharmonie Baden Baden ​ Eine Tour durch den Baden-Badener Stadtwald gefällig? Hier kann man sich vorab informieren und planen. Der Stadtwald auf der offiziellen Seite von Baden-Baden

  • Uhrmacherwerkstatt | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Uhrmacherwerkstatt Die Kuckucksuhr war nur der Anfang. ​ Die Anfänge des Uhrmacherhandwerks im Schwarzwald reichen bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück. So soll eine erste Uhr um 1667 entstanden sein, und zwar auf dem Glashof in Waldau, das heute zu Titisee-Neustadt gehört. Dort lebte damals eine Familie Kreutz, die zwar nicht die Uhr erfunden hat, aber die erste im Schwarzwald war, auf deren Hof eine gebaut wurde. ​ Zu jener Zeit brachte Landwirtschaft kaum Gewinn für die Bauersleute, sondern diente allein dem Eigenbedarf zum Überleben. Da die Abende im Winter lang waren, boten sie sich geradezu dafür an, etwas zu tüfteln. Und weil es hier immer reichlich Holz gab, wurden daraus auch die Uhren hergestellt. Zunächst waren diese recht einfach, konnten nur die Stunden anzeigen. Sie bestanden aus drei geschnitzten Rädchen, einem Ziffernblatt mit einem einzelnen Zeiger, sowie einem waagerechten Balken. Daraus leitet sich die Bezeichnung »Waagbalkenuhr« ab. Angetrieben wurde sie durch einen Stein, der an einer Kette angebracht war. Die Uhr der Familie Kreutz aus Waldau war eine solche. ​ Um 1738 soll dann das erste Exemplar jener Uhr entstanden sein, die auf der ganzen Welt mit dem Schwarzwald in Verbindung gebracht wird: die Kuckucksuhr. Es wird angenommen, dass sie auf den Schönwälder Franz Anton Ketterer zurückgeht. Fast zur selben Zeit, um 1740, entstand eine erste Pendeluhr, gebaut von Christian Wehrle aus Simonswald. ​ Ab ungefähr 1770 werden Uhren mit einem Holzschild gefertigt, worauf mit Lack verschiedene Motive gemalt sind. Man nennt sie Lackschilduhren. Sie waren in der Folgezeit zunächst das Sinnbild der Wälderuhr, bevor sie zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch die Kuckucksuhr in Bahnhäusleform abgelöst wurden. Es gab aber noch weitere Uhrtypen, die im Schwarzwald entstanden, wie etwa die Männleuhren, die man am ehesten als Spieluhren bezeichnen kann. Auf ihnen waren kleine Figuren angebracht, die sich zur vollen Stunde bewegten. Ein Uhrmacher aus Hinterzarten, Jakob Herbstrieth, baute die nach ihm benannten Jockeleuhren, die die Eigenschaft besaßen, recht klein zu sein. ​ Im Laufe des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts entwickelte sich das Handwerk zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, was vor allem daran lag, dass die Schwarzwalduhren wegen des Baustoffes Holz billiger waren als solche aus Metall, die von Uhrmachern in den Städten konstruiert wurden. Außerdem wurde der Herstellungsprozess im Schwarzwald immer ausgefuchster. ​ So wurden bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die Uhren in zahlreichen kleinen Hauswerkstätten gefertigt, vor allem im Gebiet zwischen St. Georgen und Titisee-Neustadt. Man schätzt ihre Zahl auf ca tausend im Jahre 1840. Allerdings arbeiteten die Uhrmacher jener Tage nicht allein. Vielmehr existierte im Schwarzwald schon gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts eine recht ausgeklügelte Arbeitsteilung. Der Uhrmacher bekam nämlich vorgefertigte Einzelteile von anderen Handwerkern, nicht selten Schmieden, für seine Uhren. So wurden ihm etwa Glocken, Gestelle und Schilder gestellt. Schließlich bekamen sie sogar Räder aus Messing für das Uhrwerk. ​ Verkauft wurden die fertigen Uhren auf Märkten, zu denen sie zuerst mit Hilfe der Glasträger gelangten. Da sich manche von ihnen auf das Vermarkten von Uhren spezialisierten, entstand der Beruf des Uhrenträgers. ​ In der Folge gründeten sich Uhrenfabriken, vor allem ab der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Dies geschah zunächst in Lenzkirch und Furtwangen, später außerdem in Triberg und St. Georgen sowie in Titisee-Neustadt. Zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts folgten noch Schramberg und Schwenningen. ​ Interessant ist für Besucher vor allem das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Es präsentiert nicht nur die Schwarzwälder Uhrmacherei, sondern bietet mit ca 1.000 Exponaten und einem Gesamtbestand von 8.000 Stücken einen weit darüber hinausgehenden Querschnitt. Es wurde übrigens von Robert Gerwig begründet, dem Konstrukteur der Schwarzwaldbahn, der auch von 1850 bis 1857 der erste Direktor einer Uhrmacherschule war, die ebenfalls in Furtwangen ansässig war. Durch seinen Einfluss gelangte die sogenannte »Bahnhäusleform« der Kuckucksuhr zu ihrer weltweiten Verbreitung. Das Konzept, ein Bahnwärterhäuschen mit einem Ziffernblatt zu kombinieren, geht auf Friedrich Eisenlohr zurück. ​ Eine Uhrmacherwerkstatt kann auch im Triberger Heimatmuseum besichtigt werden, in Vöhrenbach ein Uhrmacherhäusle von 1726. Auch in Titisee-Neustadt steht eine Uhrenwerkstatt für Besucher offen. Die Deutsche Uhrenstraße, eine beliebte Ferienstraße, verbindet auf ihrem Verlauf die ehemaligen Zentren des Uhrmacherhandwerks. Ein kurzer Text über die Anfänge der Uhrmacherei im Schwarzwald: Deutsche Uhrenstraße - Die ersten Schwarzwalduhren ​ Eine der interessantesten Touren durch den Schwarzwald führt über die Deutsche Uhrenstraße. Hier gibt es ausführliche Informationen dazu. Hochschwarzwald.de - Deutsche Uhrenstraße ​ Wie es in einer Schwarzwälder Uhrenmacherwerkstatt aussieht und zugeht, kann man sich auf dieser Seite ausführlich und reich bebildert zu Gemüte führen. Heimatmuseum Schwarzwald - Uhrmacherwerkstatt ​ Eine kurze einführende Seite zum Deutschen Uhrenmuseum mit einigen Bildern: Hochschwarzwald.de - Uhrenmuseum Furtwangen

  • Wald | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wald ​ Warum ist der Wald denn eigentlich schwarz? ​ Du hast Dich bestimmt schon gefragt, warum der Schwarzwald als schwarz bezeichnet wird. Genau ist das nicht mehr zu ermitteln, man vermutet jedoch, dass die Namensgebung mit der damals oft erwähnten Undurchdringlichkeit des Waldes, die ihn »schwarz«, also »nicht einsehbar« machte, zusammenhängt. ​ Heutzutage finden sich hier vorrangig Fichten, die allerdings nicht immer derart häufig waren. Tatsächlich dominiert diese Baumart den Schwarzwald erst seit der Wende vom neunzehnten zum zwanzigsten Jahrhundert. Bis dahin war der Wald wesentlich stärker durchmischt und die Fichten standen mehrheitlich nur auf den höhergelegenen Gipfeln ab ungefähr 1.000 Metern. Ansonsten kamen nahezu alle in Deutschland heimischen Baumarten vor. ​ Vor allem drei Wirtschaftszweige des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts führten zu einer fast flächendeckenden Rodung der Wälder, nämlich die Flößerei, die Glasbläserei und die Köhlerei. Während die Flößerei Baumstämme über die Flüsse in andere Städte und Länder beförderte, wo sie als Baumaterial benötigt wurden, brauchten Glasbläser und Köhler viel Brennholz für ihre Öfen und Meiler. Davon abgesehen diente Holz auch den Bauersleuten als Energiequelle zum Heizen sowie als Grundmaterial für den Hausbau und für Gebrauchsgegenstände. Dies alles hatte zur Folge, dass der Schwarzwald gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts nahezu kahlgeschlagen war. ​ Dass das nicht so bleiben konnte, lag auf der Hand, denn das Fehlen von Bäumen hat fatale Folgen für den Boden. Der Humus, der den Untergrund eines jeden Waldes bildet, kann sich ohne das lebendige Wurzelwerk der Bäume nicht mehr halten und wird abgetragen. Dadurch kann Wasser schneller von den Berghängen abfließen, was zu mehr Hochwassern in den Ebenen an den Flüssen führte. Es musste also etwas unternommen werden, um den Schwarzwald wieder zu bewalden. ​ Das erste Wiederaufforstungsgesetz der ehemaligen badischen Regierung zur Rettung des Schwarzwaldes wurde im Jahre 1833 erlassen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es verstärkt Bestrebungen zur Wiederaufforstung. Da man vor allem Bäume pflanzen wollte, die sehr schnell wuchsen, wählte man die Fichte aus, was vermehrt zur Entstehung von Monokulturen führte. Seither bilden Fichten fast die Hälfte des Baumbestandes. Danach folgen mit je ungefähr einem Sechstel die Buche und die Tanne. ​ Heutzutage ist der Schwarzwald zu drei Vierteln bewaldet und man versucht wieder mehr Mischwald aufzuforsten, um dem Klimawandel gerecht zu werden. Gerade Fichten vertragen wegen ihrer vergleichsweise flachen Wurzeln längere Dürrezeiten nicht gut, aber durch die zunehmende Erwärmung bleibt vor allem in den Sommermonaten immer öfter der Regen aus. Ein Mischwald kann solche Trockenperioden besser kompensieren. Außerdem treten in den letzten Jahren deutlich häufiger starke Stürme oder Orkane auf, die sich auf eine Monokultur drastischer auswirken. Eine umfangreiche Erörterung zur Forstgeschichte im Schwarzwald gibt es bei Waldwissen.net. Forstgeschichte im Schwarzwald ​ Wie hat sich der Schwarzwald im Laufe der Zeit verändert? Diese Seite gibt Aufschluss: Naturpark Schwarzwald - Mensch und Landschaft ​ Der Schwarzwald ohne Bäume? Schwer vorstellbar, aber in der Vergangenheit wäre es beinahe so gekommen. Schwarzwald-Aktuell.de – Als dem Schwarzwald die Bäume ausgingen

  • Kuh | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Kuh Ein paar Kühe und viel Mühe: die Landwirtschaft im Schwarzwald ​ Als der Schwarzwald vom achten Jahrhundert an besiedelt wurde, geschah das vor allem aus dem Grund, neue Gebiete für die Landwirtschaft zu erschließen. Außerdem wurden verschiedene Bodenschätze abgebaut. Allerdings war die Landwirtschaft das Element, das sich in der gesamten Region sichtbar ausbreitete. Da die Erfindung des Pfluges zu jener Zeit dazu führte, auch auf schwierigeren Böden Ackerbau zu betreiben, konnte sich die Landwirtschaft fortan in Gebiete ausdehnen, die ihr zuvor verwehrt geblieben waren, vor allem Höhenlagen, wie sie für den Schwarzwald typisch sind. ​ Die Höfe im Schwarzwald wurden nicht auf den Berggipfeln, sondern an den Hängen erbaut, was verschiedene Gründe hatte. Zum einen war in Hanglagen die Belastung durch Stürme und Schneeverwehungen im Winter geringer, zum anderen befand sich der Hof dadurch näher am Wasser, denn an den Hängen gibt es oftmals Quellen. Im Tal war es wiederum zu nass, da dort ein Bach fließt, der nicht selten zur Schneeschmelze deutlich anschwillt. ​ Einen Vorteil hat der Bach allerdings. Er bewässert die Wiesen im Tal, sodass die Bauern hierdurch geeignetes Heu aus dem üppigen Gras gewinnen konnten. ​ Charakteristisch für die Landwirtschaft im Schwarzwald ist vor allem das braunweiße Rind der Sorte »Hinterwälder«, das auch als »Hirschvieh« bezeichnet wird. Man erkennt es am weißen Kopf. Diese Rasse ist bestens an die Verhältnisse im Mittelgebirge angepasst und kommt daher gut mit den kargen Böden des Schwarzwaldes zurecht. Die Tiere haben feste Klauen, wodurch sie an steilen Hängen grasen können. Ihr Darm ist relativ lang, dadurch sind die Hinterwälder Rinder in der Lage, ihr Futter optimal zu verwerten. Ihre Körper sind im Vergleich zu anderen Rassen recht klein, eine Kuh bringt bis zu 420 Kilogramm auf die Waage, ein Bulle bis zu 800 Kilogramm. ​ Erstaunlicherweise war die Rinderrasse schon fast verschwunden. Erst seit den Siebzigerjahren bemühen sich die Landwirte im Schwarzwald, den Bestand wieder zu vergrößern. Neben den Rindern gab es viele andere Tiere auf den Höfen, nämlich Schweine, Hühner, Ziegen und Schafe. Auch Pferde wurden gehalten, die man für die schwere Feldarbeit benötigte. ​ Die Weiden für die Kühe liegen zumeist oben am Berg. Auf halber Höhe befinden sich nämlich die Felder für den Ackerbau. Diese wurden im Schwarzwald in der Regel im sogenannten »Fruchtwechsel« genutzt, das heißt, man baute nicht jedes Jahr dieselben Nutzpflanzen an. So wurde mal Roggen und anderes Getreide ausgesät, mal waren es Kartoffeln. In manchen Jahren wurden die Felder als Weiden benutzt, um sie vom Vieh düngen zu lassen. Bei den Getreidesorten dominierte der Roggen, da er besser gegen Kälte gefeit ist als Weizen oder Gerste. ​ Die Schwarzwaldbauern arbeiteten meist für den Eigenbedarf, sodass auf einem Hof nahezu alles gefertigt wurde, was man brauchte. Es gab eine Säge für die Holzverarbeitung, die wie auch die Getreidemühle mit Wasserkraft angetrieben wurde. Das Getreide wurde zu Brot gebacken, was oft außerhalb des Hautgebäudes in einer gesonderten Backküche geschah. Da auch hier sparsam gearbeitet werden musste, gab es nur einen Tag im Monat, an dem gebacken wurde, und dann auch mehrere Brote auf einmal, um das Feuerholz optimal zu verwerten. ​ Da die Landwirtschaft in früheren Zeiten keinen Gewinn abwarf, versuchten sich die Bauersleute schon immer an weiteren Arbeiten, um ein bisschen Geld einzunehmen. Vor allem die Uhrmacherei zählt zu diesen Tätigkeiten. In der heutigen Zeit setzen viele Höfe auf den Tourismus. So kannst Du im Schwarzwald wunderbar Urlaub auf dem Bauernhof machen, zumeist in Nebengebäuden, die extra für Feriengäste ausgebaut worden sind. Das folgende Video zeigt eindrücklich den Aufbau eines Schwarzwaldhauses am Beispiel des Ebenemooshofes. Planet Schule – Aufbau eines Schwarzwaldhofes ​ Wie das Leben auf dem Schwarzwaldhof vor hundert Jahren aussah, kann man hier nachlesen: Planet-Wissen - Alltag vor 100 Jahren ​ Viel Wissenswertes über die Landwirtschaft im Schwarzwald gibt es hier zu lesen: Naturpark-Schwarzwald - Landwirtschaft im Schwarzwald

  • Wildsee | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wildsee Was ist denn ein Karsee und wo kommt er her? ​ Auf 910 Metern Meereshöhe liegt der Wildsee im südlichen Teil des Nationalparks Schwarzwald, unweit des Berges Seekopf, der 1.055 Meter aufragt. Der Wildsee ist ungefähr elf Meter tief. Umgeben wird er von einem Waldgebiet, das bereits 1911 zum Bannwald erklärt wurde, also seither nicht mehr bewirtschaftet und vollkommen sich selbst überlassen wird. Die Karwand hinter dem Wildsee ist 125 hoch. Sein Wasser fließt über den Bach Schönmünz ab, der wiederum in die Murg mündet. ​ Der Wildsee ist ein eiszeitlicher Karsee, wie es sie in den Höhenlagen des Schwarzwaldes häufig gibt. Entstanden sind Karseen durch Gletscher, die an Berghängen zu Vertiefungen geführt haben. Das Eis der Gletscher sinkt langsam talwärts. Darunter wird Schutt und Gestein vom Boden abgelöst und mitgeführt. Durch dieses dauerhafte Schieben vertieft sich der darunterliegende Boden zu einer tiefen Mulde. Dies ist das Becken des späteren Karsees, das sich durch das allmähliche Schmelzen des Gletschers füllt. Interessant ist, dass sich Kare im Schwarzwald vor allem an nördlichen bis östlichen Hängen gebildet haben. Das hängt damit zusammen, dass sich dort mehr Schnee angesammelt hatte und somit die Menge an Eis, die der Gletscher talwärts beförderte, größer war. ​ Die Karseen haben sich während der letzten Eiszeit gebildet, als der Schwarzwald vergletschert war. Andere bekannte Gewässer dieser Art sind der Feldsee (beim Feldberg), der Mummelsee (bei Seebach im Ortenaukreis) oder der Nonnenmattweiher (Kleines Wiesental). Typisch für sie alle ist ihre Form mit einem relativ platten, vertieften Grund und einer meist steilen Rückwand. Karseen kommen nicht nur im Schwarzwald vor, sondern prinzipiell überall dort, wo es zuvor Gletscher gab. ​ Kurze Vorstellung des Wildsees mit Bildern und Lageplan: Nationalparkregion-Schwarzwald.de - Wildsee Baiersbronn ​ Hier gibt es einen interessanten Artikel über Karseen im Schwarzwald: Karseen im Schwarzwald auf Schwarzwald-Informationen.de

  • Wutachschlucht | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Wutachschlucht Abenteuerlich und wild ​ Die zwischen sechzig und hundertsiebzig Meter tief eingeschnittene Wutachschlucht ist der Inbegriff des Naturschutzgebietes in Deutschland. Auf 35 Kilometern erstreckt sie sich zwischen Neustadt und Achdorf, wobei der Bereich von Kappel bis Wutach seit 1939 unter Naturschutz steht. Das Faszinierende an dieser Gegend ist nicht nur der Wildbach mit seinem ungehinderten Lauf, sondern auch der Artenreichtum bei Pflanzen und Tieren sowie die geologischen Besonderheiten. Tatsächlich ist die Wutachschlucht der einzige unberührte Mittelgebirgsbach in Deutschland und somit aus landschaftshistorischer Sicht von immenser Bedeutung. ​ Von seiner Quelle bis zur Mündung in den Rhein ist das Gesamtgewässer 91 Kilometer lang und überwindet einen Höhenunterschied von 1.125 Metern. Allerdings heißt es nicht auf seiner ganzen Strecke Wutach. Es entspringt in 1.440 Metern Meereshöhe beim Seebuck, dem Nebenberg des Feldbergs, und wird hier noch als Seebach bezeichnet. Somit liegt die Quelle nur neun Meter tiefer als der Gipfel des Seebucks. Es folgt ein 62 Meter hoher Wasserfall, ehe der Seebach auf 1.109 Metern Meereshöhe den Feldsee an der nordöstlichen Flanke des Seebucks durchfließt. Danach verläuft der Seebach im Bärental weiter bis zum Titisee, den er ebenfalls durchquert. Am Ausfluss nennt sich das Gewässer dann Gutach. Es fließt bis Neustadt weiter, bis es kurz nach der Gutachbrücke der Höllentalbahn auf die Einmündung der Haslach trifft. ​ Die Wutach entsteht hier durch den Zusammenfluss von Gutach und Haslach unweit von Kappel. Kurz vor dem Aufeinandertreffen der beiden Gewässer werden deren Täler bereits klammartig und sind tief eingeschnitten. Dort setzt in beiden Tälern das Naturschutzgebiet ein. Die Wutach windet sich nur kurz durch die Schlucht, ehe von Norden her eine weitere Klamm einmündet, die Rötenbachschlucht. Von hier aus wendet sich die Wutach nach Süden und fließt bis zum Räuberschlössle, ehe sie ihren Lauf in Richtung Osten fortsetzt. Nach einer Weile öffnet sich nach Süden hin die Lotenbachklamm, die vier Wasserfälle von bis acht Metern Fallhöhe enthält sowie einen Nebenbach, der wiederum aus zwanzig Metern Höhe in die Klamm hineinstürzt. Eine Klamm ist übrigens eine andere Bezeichnung für eine enge Schlucht. ​ Ganz in der Nähe der Einmündung der Lotenbachklamm in die Wutachtschlucht befindet sich die Schattenmühle. Dort kannst Du Dich in einem Gasthof stärken, ehe Du weiterwanderst. ​ Flussabwärts verändert sich die Landschaft. Die Wutach verlässt die obere Schlucht und tritt in ein Tal mit breiterer Sohle ein. War der Untergrund bisher Granit mit einer Oberschicht aus Buntsandstein, besteht er in der Folge aus Muschelkalk. Von hier aus gelangt man bis zur Dietfurt und weiter zum ehemaligen Bad Boll, wo sich von Süden der Boller Wasserfall in die Wutach ergießt, mit seinen zwei Stufen und einer Fallhöhe von vierzig Metern der höchste Wasserfall innerhalb der Wutachschlucht. Nicht weit davon entfernt folgt der Tannegger Wasserfall. Auf der anderen Flussseite liegt eine 84 Meter lange Höhle namens Münzloch. Die Felswände bestehen nun zunehmend aus Kalkstein. Die Moose, die darauf wachsen, entziehen Kohlensäure aus dem kalkhaltigen Wasser, wodurch sich der Kalk festigt und als Sinterfels formiert. ​ Nach Bad Boll verengt sich das Tal stark, man spricht hier von der mittleren Schlucht. Der Wanderweg verläuft jetzt oberhalb der Wutach, an die Felswand angeschmiegt. So gelangt man bis zur Schurhammerhütte, bei der man Gelegenheit zu einer Pause hat. Auf ihrem weiteren Weg neigt sich die Wutach nach Nordosten und versickert teilweise im Untergrund. In sehr trockenen Phasen kann das oberirdische Flussbett sogar komplett versiegen. Nach dem Rümmelesteg fließt die Wutach wieder ostwärts, und ungefähr zwei Kilometer nach der Versickerung tritt das Wasser wieder aus, nachdem es durch ein Höhlensystem geströmt ist. Von Norden her trifft kurz darauf die Gauchach auf den Fluss. Die Gauchachschlucht steht bis kurz vor Döggingen ebenfalls unter Naturschutz. Von der Einmündung der Gauchach ist es nicht mehr weit bis zur Wutachmühle, wo das Naturschutzgebiet Wutachschlucht endet. ​ Im weiteren Verlauf wendet sich die Wutach mit dem sogenannten Wutachknie bei Achdorf nach Südwesten und verlässt den Schwarzwald. In ihrem unteren Tal folgt die untere Schlucht, die sogenannten Wutachflühen. Dieser Abschnitt erstreckt sich zwischen Achdorf und Grimmelshofen. Außerdem bildet der Fluss nun auf ungefähr sechs Kilometern Länge in zwei Abschnitten die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz, ehe er auf einer Meereshöhe von 315 Metern in den Rhein mündet. ​ Dass die Wutachschlucht in der Vergangenheit ein erhebliches Verkehrshindernis darstellte, zeigt sich an einem Unterschied der Schwarzwälder Dialekte nördlich und südlich davon. Im Norden wird das »K« am Wortanfang (z.B. »Kasten«) wie im Hochdeutschen gesprochen, man sagt mundartlich also »Kaschte«. Im Süden wird es hingegen zum »Ch« (wie in »rauchen«). Dort heißt es folglich »Chaschte«. ​ Was die Wutachschlucht für Geologen sehr interessant macht, sind die stetigen Veränderungen, die sich dort abspielen. So sind im Laufe der letzten Jahrzehnte mehrfach Felsen eingestürzt oder verrutscht, die Landschaft ist in ständiger Bewegung. All diese Vorgänge können hier ungehindert beobachtet werden, also ohne dass der Mensch sie beeinträchtigt oder aufhält. Somit liefert die Wutachschlucht wertvolle Informationen zur Erforschung des geologischen Geschehens. ​ Erwähnenswert ist, dass vom Seebach mehr als die Hälfte seines Wassers knapp oberhalb der Mündung in den Feldsee abgezapft wird. Es wird in den Schluchsee umgeleitet und letztlich dem dortigen Wasserkraftwerkssystem zugeführt. ​ Neben der Wutachschlucht gibt es noch weitere klammartige Täler im Schwarzwald. Besonders eindrucksvoll ist die vier Kilometer lange Ravennaschlucht, eine Verengung oberhalb des Höllentales. Sie enthält zwei Wasserfälle, der größere hat eine Fallhöhe von 16 Metern. ​ Hier geht es zum Podcast ​ Hier gibt es reichliche Informationen über den »größten Canyon Deutschlands« sowie viele atemberaubende Bilder: Die Wutachtschlucht auf hochschwarzwald.de ​ Informative Seite über die Wutachtschlucht mit Vorschlägen für Wanderungen: Die Wutachschlucht auf der Seite von Schattenmühle Verlauf der Sauschwänzlebahn unweit der Wutachschlucht

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