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  • ​Baumwipfelpfad | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Baumwipfelpfad Auf Augenhöhe mit den Vögeln In den Baumkronen wandern? Ja, das geht. Und zwar auf dem Baumwipfelpfad in Bad Wildbad im Nordschwarzwald, den es dort seit 2014 gibt. Insgesamt beträgt die Länge des begehbaren Weges 1250 Meter. Man bewegt sich dabei auf einer Höhe zwischen vier und zwanzig Metern über dem Erdboden und hat daher einen faszinierenden Ausblick. Aber das ist nicht alles. Der Baumwipfelpfad besteht nicht nur aus dem Weg selbst, sondern enthält auch eine Reihe von Zwischenstationen, die zum Klettern wie auch zum Lernen animieren und wissenswerte Informationen zur Tier- und Pflanzenwelt der Gegend bieten. Der Pfad befindet sich auf dem Sommerberg in einem Mischwald auf ungefähr 750 Metern Meereshöhe. Da er nur über eine sehr geringe Steigung verfügt, lässt er sich durchaus mit einem Kinderwagen bewältigen. Zuerst musst Du jedoch auf den Berg. Dafür kannst Du die Sommerbergbahn nutzen, die von der Stadt aus auf deren Hausberg fährt. Es handelt sich um eine Standseilbahn, die auf ihrer Strecke eine Steigung von bis zu 53% überwindet. Eröffnet wurde sie bereits im Jahre 1908. Das Highlight des Baumwipfelpfades kommt dann zum Schluss. Was so aussieht wie ein Becher, der auf dem Kopf steht, ist ein Aussichtsturm. Er besteht größtenteils aus Holz und bietet eine Plattform, von wo aus Du bis weithin ins Rheintal im Westen und zur Schwäbischen Alb im Osten blicken kannst. Möchtest Du dann wieder zurück auf den Boden, brauchst Du nicht zu Fuß zu gehen. Es gibt nämlich eine Tunnelrutsche mit 55 Metern Länge, mit der es wesentlich schneller nach unten geht. Bad Wildbad ist eine Kurstadt am Fluss Enz. Es liegt im Tal auf ungefähr 424 Metern Höhe, was dazu führt, dass es etwas weniger Sonne abbekommt als seine Nachbarorte. Der Sommerberg hingegen ist davon nicht betroffen, daher auch sein Name. Auch anderswo im Schwarzwald kannst Du in die Höhe klettern, nämlich in Hochseilgärten. Die gibt es zum Beispiel in Schiltach, Höchenschwand, Schramberg oder Triberg. Reichliche Informationen zum Baumwipfelpfad Bad Wildbad: Offizielle Seite des Baumwipfelpfades Bad Wildbad Auf der Seite von Bad Wildbad kann man sich über die Sommerbergbahn informieren: Bad Wildbad: Die Sommerbergbahn Bei Bad Wildbad gehts hoch hinaus – auf der Hängebrücke Wildline: Offizielle Seite der Wildline

  • Bauernstube | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück (Schwarzwälder-) Bauernstube Nur in einem Raum war es so richtig warm. Die typische Schwarzwälder Bauernstube hat ein zentrales Element, den Kachelofen. Der sorgte nicht nur in der Stube für Wärme, sondern auch in der angrenzenden Küche, wo sich die Öffnung für die Befeuerung befand. Weitere Räume im Obergeschoss konnten durch Schiebetüren in der Decke beheizt werden. Am Abzug des Ofens gab es eine kleine Kammer, worin Fleisch geräuchert werden konnte. Der Ofen bzw. die Bank drumherum wird im Schwarzwälder Alemannischen »Kunscht« oder »Chust« genannt. Das Wort stimmt tatsächlich mit dem hochdeutschen »Kunst« überein. Gemeint ist damit die sogenannte »Holzersparungskunst« zum Benutzen von holzgefeuerten Öfen, die auf Konrad Zwick zurückgeht, der sie bereits im sechzehnten Jahrhundert in Konstanz niederschrieb. Die Stube war nicht nur ein Wohnbereich für die Gemütlichkeit. Hier wurde auch gearbeitet. So fanden hier nicht nur Uhrmacher- und andere Reparaturarbeiten statt, sondern es wurde auch gesponnen oder man stellte allerhand Gebrauchsgegenstände her, wie etwa Besen, Rechen, Geschirr, Eimer und Weiteres. Für diese Tätigkeiten boten sich die langen Winterabende an, wenn der Ackerbau ruhte. Nicht fehlen durfte in der Stube auch der Herrgottswinkel. Das war eine Ecke, meist gegenüber des Ofens, in der christliche Symbole angesammelt waren, an der Wand ein Kruzifix, dazu eine Marienfigur und Heiligenbilder. Dazu stellte man geweihte Kerzen und zündete sie beim Gebet an. Auch Bibel, Gesangbuch und Rosenkranz fanden sich dort. Somit kann gesagt werden, dass die Bauernstube ein zentraler Ort für die gesamte Familie und die meisten ihrer Beschäftigungen war.

  • Langlauf | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Langlauf Auf Skiern durch den Wald fetzen Durch seinen Schneereichtum bot sich der Schwarzwald schon immer für Wintersport an. Die Region verfügt nicht nur über Skisprungschanzen und Abfahrtsstrecken, sondern vor allem über jede Menge Loipen für den Langlauf, nahezu in jeder Ecke des Schwarzwaldes kann man auf Skiern durch die Landschaft fetzen. Besonders um den Feldberg gibt es mehrere interessante Loipen. Insgesamt sind es hier sechs Stück. Vor dem Langlauf war im Schwarzwald das Skibergsteigen bekannt. Heutzutage werden hier alle bekannten Wintersportarten angeboten. In Schonach findet jährlich ein Weltcup der Nordischen Kombinierer statt, der Schwarzwaldpokal – oder sollte es zumindest. In den letzten Jahren musste er mehrfach ausfallen, da das Wetter nicht mitspielte. Es war dann stets zu warm und der Schnee fehlte. Daran kann man erahnen, wie sich der Klimawandel im Schwarzwald auswirkt. Bekannt und beliebt sind auch Skiwanderwege. Der längste davon ist der Fernskiwanderweg Schonach – Belchen. Sehenswert ist der Fernskiwanderweg Hinterzarten – Schluchsee vor allem wegen der atemberaubenden Landschaft. Statt auf Langlaufskiern kannst Du in Todtmoos einen Schlitten besteigen. Der fährt aber nicht bloß einen Hang hinunter. Vielmehr wird er von Hunden durch den Wald gezogen. Außerdem finden in Todtmoos regelmäßige Schlittenhundrennen statt. Davon abgesehen kannst Du fast überall im Schwarzwald Schlitten fahren. Ansonsten ist im Schwarzwald das Angebot für den alpinen Skilauf ebenfalls groß. An zahlreichen Orten gibt es Skilifte. Am Feldberg kommen sogar Snowboarder auf ihre Kosten, allerdings nur, wenn genügend Schnee gefallen ist. Für den Sommer stehen entsprechende Rodelbahnen bereit, etwa in Schluchsee, Gutach oder Todtnau. Letztere ist beinahe drei Kilometer lang und führt 385 Meter den Berg hinunter. Halt Dich gut fest! In Todtnau gibt es außerdem einen Bundesstützpunkt des DSV für Biathleten. Dort befindet sich der einzige Wettkampfort dieser Sportart innerhalb Baden-Württembergs. Für die Fans der Nordischen Kombination dürfte der Schwarzwaldpokal in Schonach eine Reise wert sein. Wann es wieder so weit ist, erfährt man hier: Offizielle Seite des Schwarzwaldpokals ins Schonach Hier gibt es eine Übersicht über die Loipen im Schwarzwald mit zahlreichen Informationen zu den einzelnen Touren. Hochschwarzwald.de - Langlauf Das Skigebiet rund um den Feldberg hat so einiges zu bieten. Genaueres erfährt man hier: Offizielles Seite des Liftvervabdes Feldberg

  • Kirschtorte | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück (Schwarzwälder-) Kirschtorte Der wohl süßeste Genuss der Region Du kennst sie bestimmt, die leckere Versuchung aus Sahne, Schokoraspeln und Kirschen mit einem Schuss Kirschwasser? Seit den Dreißigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts ist die Schwarzwälder Kirschtorte hinlänglich bekannt, ein wahrer Exportschlager und wird auch weit außerhalb des Schwarzwaldes, praktisch überall auf der Welt hergestellt und serviert. Es soll sie sogar in fernen Ländern wie Tibet geben, vielleicht nicht immer ganz originalgetreu zubereitet, aber alleine der Name macht den Geschmack. Das wirst Du auch merken, wenn Du mal eine probierst. Wie das Rezept entstanden ist, ist bis heute ungeklärt. Vermutungen gehen dahin, dass entweder die Schwarzwaldfrauentracht mit dem roten Bollenhut und dem schwarzen Kleid samt weißer Bluse zur Namensgebung der Torte geführt haben könnte. Es könnte aber auch an der Zutat Schwarzwälder Kirschwasser gelegen haben. Im 19. Jahrhundert gab es im Schwarzwald jedenfalls einen Nachtisch, den man aus Kirschwasser, eingekochten Kirschen und Sahne zubereitet hat. Eventuell ist die Torte daraus hervorgegangen. Der erste schriftliche Beleg eines Kirschtortenrezeptes findet sich jedenfalls im Jahre 1934 in einem Buch von Johannes Martin Erich Weber aus Dresden. Der Boden der Torte ist ein Mürbeteig. Darüber werden mehrere Schichten aufgetragen, zu denen Schokoladenstreusel, Sahne, Kirschwasser und Kirschen verwendet werden. Die Rezeptur kann natürlich etwas variiert werden. Einzelne Zwischenschichten werden mit einem Schokoladenbiskuit gebildet. Wenn Du Dich selbst als Hobbykoch mit Gleichgesinnten und Profikonditoren messen möchtest, kannst Du dies beim Schwarzwälder Kirschtortenfestival in Todtnau tun. Dort wird seit 2006 alle zwei Jahre um die Wette gebacken. Außer der Kirschtorte gibt es im Schwarzwald saisonale Kuchenspezialitäten. Zu nennen sind vor allem der Erdbeerkuchen im Frühjahr und der Zwetschgenkuchen im Sommer. Hier gibt es Interessantes über die Geschichte der Kirschtorte zu lesen: Schwarzwaldportal.com – Schwarzwälder Kirschtorte Hier gibt es die Torte zum Nachbacken: Schwarzwälder Kirschtorte Eine weitere Wissensquelle zur Kirschtorte: Schwarzwald-Tourismus.info - Kirschtorte In diesem Video kann man erfahren, wie die Schwarzwälder Kirschtorte im Schlosscafé Glatt hergestellt wird. Senior-Chef Siegfried Esslinger erklärt es dem Schwarzwälder Boten. Herstellung Kirschtorte (Video)

  • Auerhahn | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Auerhahn Ein ganz schön seltener Vogel, nicht nur im Schwarzwald Ein recht scheuer Geselle ist der Auerhahn, der größte in Europa vorkommende Hühnervogel. Man erkennt ihn vor allem an seinem typischen glucksenden Balzlaut wie auch an seiner beachtlichen Größe. Im Schwarzwald ist er heimisch, da er generell in Hochlagen anzutreffen ist. Der Auerhahn ist ein sogenannter Standvogel, was bedeutet, dass er über das ganze Jahr hinweg in einer Region verbleibt, also kein Zugvogel ist. Leider steht der Auerhahn auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere in Deutschland. Im Nationalpark Nordschwarzwald hat sich sein Bestand allerdings stabilisiert und erhalten können. Das ist kein Wunder, denn es ist in erster Linie die Forstwirtschaft, die die Wälder so verändert, dass sie für den Auerhahn ungeeignet sind. Doch warum ist das so? Zum einen benötigt der Auerhahn viele lichte, aufgelockerte Waldflächen. Da er sehr schwer ist, braucht er etwas Anlauf, um vom Boden abheben zu können. Zum anderen besteht seine Nahrung hauptsächlich aus Beeren, wobei er im Winter, wenn Schnee liegt, auf die Nadeln oder Knospen von Bäumen ausweichen muss. Leider werden durch die Forstwirtschaft kleine Waldlichtungen, auf denen die Beeren wachsen können, zunehmend aufgeforstet, sodass der Auerhahn keinen geeigneten Lebensraum mehr findet. Das ist im Nationalpark Nordschwarzwald nicht der Fall. Im Jahre 2014 gegründet, werden hier die Wälder auf einer Gesamtfläche von 10.062 Hektar größtenteils sich selbst überlassen. Das führt dazu, dass sich die für die Auerhühner vorteilhaften kleinen Lichtungen bilden können. Diese sind nicht nur für die Vögel wichtig, sondern erlauben auch vielen Pflanzen ein ungehindertes Wachstum. Wie bei vielen Vogelarten kann man auch beim Auerhahn Männchen und Weibchen deutlich voneinander unterscheiden. Ein Hahn kann bis zu einem Meter groß und fünf Kilogramm schwer werden, die Henne nur ungefähr halb so viel. Das Gefieder des Hahns ist grau bis braun und an der Brust grün schimmernd gefärbt. Die Henne hat an Rücken und Flügeln ein braunes Federkleid, das von silbernen und schwarzen Streifen durchzogen ist. An der Unterseite des Tieres ist die Färbung heller und geht mehr ins Gelbliche. Die Küken ähneln in ihrem Äußeren der Henne. Ein Auerhahnei sieht übrigens fast so aus wie ein Hühnerei. Allerdings hat es deutliche braune Flecken. Auerhähne hinterlassen im Schnee deutlich sichtbare und für sie typische Spuren, da ihre Füße ähnlich wie Schneeschuhe aufgebaut sind und Hornstifte haben, die seitlich zu den Zehen wachsen. Somit haben die Tiere auch im Schnee guten Tritt. Das ist vor allem deshalb wichtig, da Auerhähne nicht besonders gut fliegen können und sich vorrangig am Boden fortbewegen. Die Balz, bei der der Hahn den charakteristischen Gluckslaut von sich gibt, findet während der Frühlingsmonate statt. Der Tanz, den der Hahn dabei aufführt, ist komplex, besteht aus verschiedenen Vorgängen, die man als »Knappen«, »Trillern«, »Hauptschlag« und »Schleifen« (oder »Wetzen«) bezeichnet. Seine Federn hat er dabei ähnlich einem Pfau zu einem Fächer aufgestellt. Die Hähne verteidigen auch ihre Reviere gegen Konkurrenten, gelegentlich sogar gegen Menschen. Zumeist kommen vier Tiere pro hundert Hektar vor. Interessante Informationen zum Auerhahn kannst Du beim Wandern auf dem Wichtelpfad Feldberg sammeln. An besonderen Vogelarten leben im Schwarzwald außer dem Auerhahn auch Kuckuck und Kreuzschnabel. Ebenso ist der Rotmilan wieder heimisch geworden. Daneben gibt es Graureiher und Kormorane, Falken und Eulen. Kurzer Text zum Vorkommen des Auerhuhns im Schwarzwald: Auerhuhn im Schwarzwald e.V. Das Auerhuhn ist ein Spezialist im Winter: Nationalpark Schwarzwald Reichliche Informationen zur Situation des Auerhuhns von Schwarzwaldportal.com: Schwarzwaldportal Auf dem Wichtelpfad beim Feldberg Wissenswertes zum Auerhahn erfahren: Wichtelpfad Feldberg

  • Barockkirche St. Peter | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Barockkirche St. Peter Das Besondere ist hier die Bibliothek. Erstmalig im Jahre 1100 wurde in St. Peter eine Holzkirche von den Benediktinern errichtet. Die heute an dieser Stelle stehende Barockkirche mit ihren beiden Zwiebeltürmen stammt aus dem Jahre 1720 und wurde vom Vorarlberger Peter Thumb konstruiert. Ihre innere Gestaltung umfasst 55 Fresken von Franz Joseph Spiegler, die Szenen aus dem Leben des Apostels Paulus abbilden, und mehrere Skulpturen von Joseph Anton Feuchtmayer. Der Hochaltar hat die Besonderheit, dass sein äußerliches Erscheinungsbild verändert werden kann. Dazu werden verschiedene Motive von einer abrollbaren Halterung auf den Altar aufgeschoben. So kann sich das Altarbild verschiedenen Anlässen innerhalb des Kirchenjahres anpassen. Zum ehemaligen Kloster St. Peter gehört auch eine Bibliothek, die ebenfalls von Peter Thumb geplant wurde. Das Besondere: Sie besitzt eine begehbare Galerie, auf der seinerzeit zwölf Figuren standen. Sie versinnbildlichten die verschiedenen Wissensbereiche, zu denen es hier Bücher gab. Heute sind allerdings sechs von ihnen nicht mehr vorhanden. Bis 1806 verfügte die Bibliothek über mehr als 20.000 Bücher. Unter anderem wurde hier eine Koberger-Bibel von 1483 aufbewahrt sowie einige Manuskripte, die teils bis ins zehnte Jahrhundert datieren. Allerdings wurden die Buchbestände 1806 an andere Orte verbracht, da in diesem Jahr das Kloster aufgelöst wurde. Mittlerweile gibt es eine virtuelle Form der Bibliothek St. Peter, die seit 2009 von mehreren Bibliotheken und Archiven betreut wird. Ansonsten ist zu St. Peter noch erwähnenswert, dass es im Glottertal liegt. Dieses Tal ist nicht nur recht idyllisch, sondern auch seit den Achtzigerjahren sehr bekannt, da die Seifenoper »Die Schwarzwaldklinik« hier spielte. Das Gebäude, das das Krankenhaus darstellte, existiert tatsächlich im oberen Bereich des Tales. Es handelt sich um den sogenannten »Carlsbau« von 1914, der damals wie heute als Klinik in Benutzung ist. Erwähnenswert ist weiterhin der Berg Kandel, der mit einer Höhe von 1.242 Metern zwischen dem Glottertal, dem Simonswälder und dem Elztal aufragt. Im Glottertal wird außerdem der sogenannte »Glottertäler Weißherbst« gekeltert, ein Weißwein aus roten Trauben. Generell hat das Glottertal ein günstiges Klima, sodass dort auch Obst gut gedeiht. Reichliche Informationen zur Barockkirche St. Peter auf der offiziellen Seite: Barockkirche St. Peter Urlaub machen im Glottertal: Offizielle Seite zum Glottertal Die eindrucksvolle Bibliothek in der Kirche St. Peter sollte man gesehen haben: Bibliothek St. Peter

  • Schindelmacher | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schindelmacher Für einen ganzen Hof braucht der ja ewig. Die Dächer der Schwarzwaldhöfe mussten einiges ertragen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht selten waren die Winter äußerst schneereich, weshalb eine solide Abdeckung unverzichtbar war. Da es in vergangenen Zeiten noch keine Ziegel gab, wurden die Dächer zumeist mit Holzschindeln gedeckt. Diese mussten, um die Wetterextreme zu überdauern, stabil genug sein. Da die Walmdächer der Schwarzwaldhöfe tief nach unten gezogen sind, ist ihre Fläche groß, weshalb eine beträchtliche Zahl an Holzschindeln erforderlich war. Bis zu 35.000 sollen es pro Hof gewesen sein. Für deren Herstellung sorgte der Schindelmacher, der während der langen Winterabende eine jede Schindel von Hand anfertigte. Solche Schindeln sind stabil und halten mehrere Jahrzehnte. Ihr Grundmaterial ist Fichtenholz. Da sich Holz bei der Berührung mit Wasser streckt, muss der Schindelmacher darauf achten, nur Material von Bäumen zu verwenden, die linksdrehend sind, das heißt, deren Stamm sich in sich selbst nach links verdreht. Somit ist gewährleistet, dass die Schindeln sich beim Trocknen wieder alle in derselben Art verdrehen. Durch den Effekt des Streckens war das Dach dicht, wenn es regnete, weil die Schindeln flach aufeinanderlagen, während beim Trocknen zwischen den Schindeln kleine Lücken entstanden, die das Verdunsten der Feuchtigkeit förderten. Somit denkt das Dach mit und passt sich dem Wetter an. Holzschindeln werden aus den Baumstämmen gewonnen, nachdem sie entrindet und in kleine runde Stücke gesägt worden sind. Diese Rundlinge werden dann in die Rohschindeln gespalten. Sie sind danach noch rau und müssen mit einem speziellen Messer, dem »Ziehmesser« geglättet werden. Dieses Werkzeug ist recht breit und hat zwei Griffe, kann also mit beiden Händen geführt werden. Die Rohschindel muss folglich fest eingespannt sein, damit sie nicht wegrutscht. Dazu dient die Schindelbank, ein schmaler hölzerner Bock, den der Schindelmacher vor sich stellt. Schindelmacher berufen sich auf ein altes Wissen, was die Qualität und die Eigenschaften von Holz angeht. So verwenden sie vorrangig im Winter geschlagenes Holz und achten auf die Tage, an denen die Bäume gefällt werden. Hier spielt die Mondphase eine wichtige Rolle. Holzschindeln waren billig und im Schwarzwald einfach zu beschaffen, denn Holz war hier immer vorhanden. Allerdings hat dieser Baustoff den Nachteil, leicht brennbar zu sein. Dies ist tatsächlich auch der Grund, warum nach dem achtzehnten Jahrhundert die Holzschindel in der Dachdeckerei an Bedeutung verlor. Die zahlreichen Stadtbrände jener Zeit führten zu einem Umdenken hin zu anderen Materialien wie Schiefer oder Ton. Schindelmacher war im Schwarzwald schon früh ein Berufsstand, anders als Uhrmacher, denn die Letzteren waren Bauersleute, die nebenher Uhren zusammenbauten. Einer der letzten Schindelmacher im Schwarzwald ist Ernst Karle aus Muggenbrunn. Hier bietet er Einblicke in seine Arbeit. Schindelmacher Ernst Karle

  • Schwarzwaldhof Innenansicht | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Der Hof von innen Eine ganz klare Struktur Das Besondere an den Schwarzwälder Bauernhöfen ist der Umstand, dass in einem großen Haus fast die gesamte Hofwirtschaft untergebracht war. Es gab in dem Gebäude also nicht nur Wohn- und Schlafräume, sondern auch die Arbeitsbereiche und sogar die Ställe für die Tiere. Letztere waren in den oberen Stockwerken vorhanden. Darüber, also auf dem Dachboden, wurde Heu gelagert und gedroschen. Dies konnte dann durch eine Luke bei Bedarf in die Ställe geworfen werden. Folglich ist das Innere eines Schwarzwaldhofes auf eine ganz bestimmte Weise angeordnet. Das Konzept, alles unter einem Dach zu haben, sorgte für kurze Laufwege und förderte die Zusammenarbeit der Generationen, von denen stets mehrere auf dem Hof lebten. Man spricht hierbei von einem »Eindachhof«. Lediglich die älteste Generation wechselte, wenn sie nicht mehr in der Lage war, tatkräftig mitzuhelfen, in ein Nebengebäude, das sogenannte »Libding«. Das bedeutet wörtlich »Leibgedingen« und sinngemäß »etwas für die Lebzeit Ausbedungenes«, also kurz »Lebensrente«. Die innere Struktur der Schwarzwaldhöfe war auch dadurch bedingt, dass die Bauersleute in den meisten Fällen Subsistenzwirtschaft betrieben, was bedeutet, dass sie ihren gesamten Bedarf an Essen und Gebrauchsgegenständen (Besen, Rechen, Geschirr usw.) selbst herstellten, ein Umstand, der zur Folge hatte, dass die Menschen so gut wie nichts verdienten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Bauersleute versuchten, mit der Herstellung von Uhren nebenher Geld einzunehmen. Diese Tätigkeiten wurden in der Wohnstube ausgeführt, vorrangig im Winter. Ein Badezimmer, wie wir es heute kennen, gab es in den Höfen nicht. Man wusch sich in einem Trog vor dem Haus, der mit frischem Quellwasser versorgt wurde. Außerdem unterscheidet sich das Innere der historischen Schwarzwaldhöfe dadurch von modernen Häusern, dass die Zimmerdecken verhältnismäßig niedrig sind. Wenn Du also groß bist, dann musst Du schon aufpassen, dass Du Dir nicht den Kopf stößt, wenn Du einen alten Hof besuchst.

  • Uhrmacherwerkstatt | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Uhrmacherwerkstatt Die Kuckucksuhr war nur der Anfang. Die Anfänge des Uhrmacherhandwerks im Schwarzwald reichen bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück. So soll eine erste Uhr um 1667 entstanden sein, und zwar auf dem Glashof in Waldau, das heute zu Titisee-Neustadt gehört. Dort lebte damals eine Familie Kreutz, die zwar nicht die Uhr erfunden hat, aber die erste im Schwarzwald war, auf deren Hof eine gebaut wurde. Zu jener Zeit brachte Landwirtschaft kaum Gewinn für die Bauersleute, sondern diente allein dem Eigenbedarf zum Überleben. Da die Abende im Winter lang waren, boten sie sich geradezu dafür an, etwas zu tüfteln. Und weil es hier immer reichlich Holz gab, wurden daraus auch die Uhren hergestellt. Zunächst waren diese recht einfach, konnten nur die Stunden anzeigen. Sie bestanden aus drei geschnitzten Rädchen, einem Ziffernblatt mit einem einzelnen Zeiger, sowie einem waagerechten Balken. Daraus leitet sich die Bezeichnung »Waagbalkenuhr« ab. Angetrieben wurde sie durch einen Stein, der an einer Kette angebracht war. Die Uhr der Familie Kreutz aus Waldau war eine solche. Um 1738 soll dann das erste Exemplar jener Uhr entstanden sein, die auf der ganzen Welt mit dem Schwarzwald in Verbindung gebracht wird: die Kuckucksuhr. Es wird angenommen, dass sie auf den Schönwälder Franz Anton Ketterer zurückgeht. Fast zur selben Zeit, um 1740, entstand eine erste Pendeluhr, gebaut von Christian Wehrle aus Simonswald. Ab ungefähr 1770 werden Uhren mit einem Holzschild gefertigt, worauf mit Lack verschiedene Motive gemalt sind. Man nennt sie Lackschilduhren. Sie waren in der Folgezeit zunächst das Sinnbild der Wälderuhr, bevor sie zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch die Kuckucksuhr in Bahnhäusleform abgelöst wurden. Es gab aber noch weitere Uhrtypen, die im Schwarzwald entstanden, wie etwa die Männleuhren, die man am ehesten als Spieluhren bezeichnen kann. Auf ihnen waren kleine Figuren angebracht, die sich zur vollen Stunde bewegten. Ein Uhrmacher aus Hinterzarten, Jakob Herbstrieth, baute die nach ihm benannten Jockeleuhren, die die Eigenschaft besaßen, recht klein zu sein. Im Laufe des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts entwickelte sich das Handwerk zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, was vor allem daran lag, dass die Schwarzwalduhren wegen des Baustoffes Holz billiger waren als solche aus Metall, die von Uhrmachern in den Städten konstruiert wurden. Außerdem wurde der Herstellungsprozess im Schwarzwald immer ausgefuchster. So wurden bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die Uhren in zahlreichen kleinen Hauswerkstätten gefertigt, vor allem im Gebiet zwischen St. Georgen und Titisee-Neustadt. Man schätzt ihre Zahl auf ca tausend im Jahre 1840. Allerdings arbeiteten die Uhrmacher jener Tage nicht allein. Vielmehr existierte im Schwarzwald schon gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts eine recht ausgeklügelte Arbeitsteilung. Der Uhrmacher bekam nämlich vorgefertigte Einzelteile von anderen Handwerkern, nicht selten Schmieden, für seine Uhren. So wurden ihm etwa Glocken, Gestelle und Schilder gestellt. Schließlich bekamen sie sogar Räder aus Messing für das Uhrwerk. Verkauft wurden die fertigen Uhren auf Märkten, zu denen sie zuerst mit Hilfe der Glasträger gelangten. Da sich manche von ihnen auf das Vermarkten von Uhren spezialisierten, entstand der Beruf des Uhrenträgers. In der Folge gründeten sich Uhrenfabriken, vor allem ab der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Dies geschah zunächst in Lenzkirch und Furtwangen, später außerdem in Triberg und St. Georgen sowie in Titisee-Neustadt. Zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts folgten noch Schramberg und Schwenningen. Interessant ist für Besucher vor allem das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Es präsentiert nicht nur die Schwarzwälder Uhrmacherei, sondern bietet mit ca 1.000 Exponaten und einem Gesamtbestand von 8.000 Stücken einen weit darüber hinausgehenden Querschnitt. Es wurde übrigens von Robert Gerwig begründet, dem Konstrukteur der Schwarzwaldbahn, der auch von 1850 bis 1857 der erste Direktor einer Uhrmacherschule war, die ebenfalls in Furtwangen ansässig war. Durch seinen Einfluss gelangte die sogenannte »Bahnhäusleform« der Kuckucksuhr zu ihrer weltweiten Verbreitung. Das Konzept, ein Bahnwärterhäuschen mit einem Ziffernblatt zu kombinieren, geht auf Friedrich Eisenlohr zurück. Eine Uhrmacherwerkstatt kann auch im Triberger Heimatmuseum besichtigt werden, in Vöhrenbach ein Uhrmacherhäusle von 1726. Auch in Titisee-Neustadt steht eine Uhrenwerkstatt für Besucher offen. Die Deutsche Uhrenstraße, eine beliebte Ferienstraße, verbindet auf ihrem Verlauf die ehemaligen Zentren des Uhrmacherhandwerks. Ein kurzer Text über die Anfänge der Uhrmacherei im Schwarzwald: Deutsche Uhrenstraße - Die ersten Schwarzwalduhren Eine der interessantesten Touren durch den Schwarzwald führt über die Deutsche Uhrenstraße. Hier gibt es ausführliche Informationen dazu. Hochschwarzwald.de - Deutsche Uhrenstraße Wie es in einer Schwarzwälder Uhrenmacherwerkstatt aussieht und zugeht, kann man sich auf dieser Seite ausführlich und reich bebildert zu Gemüte führen. Heimatmuseum Schwarzwald - Uhrmacherwerkstatt Eine kurze einführende Seite zum Deutschen Uhrenmuseum mit einigen Bildern: Hochschwarzwald.de - Uhrenmuseum Furtwangen

  • Köhlerei | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Köhlerei Armer Kohlen-Michel ... Auch die Köhlerei hat eine lange Tradition im Schwarzwald. In vielen Punkten verhielt es sich mit ihr ganz ähnlich wie bei der Glasbläserei. Im Schwarzwald wurde nicht nur schon früh nach Quarz für die Glasherstellung gesucht, sondern auch nach Kupfer, Eisen und sogar Silber. Für deren Weiterverarbeitung benötigte man große Hitze, wozu die Verbrennung bloßen Holzes, wie es die Glasbläser taten, nicht mehr ausreichte. Dafür waren die Köhler da, die das Holz so aufbereiteten, dass es verkohlte, seine Energiedichte gesteigert wurde, sodass es bei seiner Verbrennung höhere Temperaturen ausstrahlte. Der Köhler baute sich einen Meiler aus einer kegelförmigen Aufschichtung von Holzscheiten, die anschließend mit Reisig abgedeckt und mit Erde und Moos abgedichtet wurde. Lediglich eine Öffnung blieb übrig, durch die etwas Glut ins Innere des Meilers geschoben wurde. Diese Glut musste dann nach und nach auf das Holz im Meiler übergreifen und es verschwelen. Wichtig war dabei, dass die Temperatur im Inneren konstant blieb. Das Holz durfte nicht brennen, sondern nur schwelen, um zu Kohle zu werden. Da die Köhlerei ein sehr schmutziges Handwerk war, genossen die Köhler zumeist einen recht schlechten Ruf, für den sie jedoch nichts konnten. Diesen Umstand hat der Schriftsteller Wilhelm Hauff in seinem Märchen »Das kalte Herz« aufgegriffen. In diesem hat der arme Köhler Peter Munk beim Glasmännlein, einem guten Waldgeist, drei Wünsche frei. Zwei davon verplempert er für Reichtum, weshalb ihm der dritte zunächst verweigert wird. Daher wendet sich Peter an einen anderen, bösen Geist, der ihm noch mehr Geld gewährt, als Preis aber anstelle des Herzens einen Stein einsetzt. Als Peter immer geiziger und gefühlskälter wird, sogar seine Mutter vernachlässigt und seine Frau im Zorn erschlägt, will er sein Herz zurück, bekommt es aber von dem bösen Waldgeist nicht wieder. Dafür hilft ihm der gute mit einem Ratschlag. So sucht Peter den bösen Geist erneut auf und wirft ihm vor, das kalte Steinherz funktioniere nicht richtig. Der böse Waldgeist will das nicht wahrhaben und gibt ihm zum Vergleich sein echtes Herz zurück. Kaum dass das geschehen ist, gewährt der gute Waldgeist Peter Schutz und bringt ihn mit seiner Mutter und seiner wiederbelebten Frau zusammen. Zu diesem Märchen sowie zum Schriftsteller selbst gibt es in Baiersbronn übrigens das Hauff-Märchenmuseum. Den Köhlern erging es bald ähnlich wie den Glasbläsern. Da sie für ihre Arbeit sehr viel Holz benötigten, mussten sie immer mehr Wälder roden und ihre Meiler dem Standort des verfügbaren Waldes anpassen. Somit sorgten auch sie für den fast vollständigen Kahlschlag des Schwarzwaldes gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Auch heutzutage gibt es noch Kohlenmeiler. Ein Beispiel findet sich, ausführlich beschrieben, auf dieser Seite: Münstertal Staufen: Der Kohlenmeiler glimmt Ein Ort zum Verweilen und Träumen: Hauffs Märchenmuseum Baiersbronn Wir benutzen sie als Energiequelle, doch wie entsteht Holzkohle? Simplysience.ch - Holzkohle

  • Triberger Wasserfälle | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Triberger Wasserfälle Nicht die höchsten, aber höher als die Niagarafälle, wenn auch tausendmal wasserärmer In Triberg kannst Du die bekannten Wasserfälle besuchen. Sie liegen nahe des Ortskerns und sind über etliche Fußwege in unterschiedlichen Höhen sehr gut zu erreichen. So kann man ein Naturschauspiel der Sonderklasse aus nächster Nähe erleben. Die Triberger Wasserfälle bestehen aus mehreren Stufen. Das Flüsschen Gutach passiert, von Schönwald kommend, auf 872 Metern Meereshöhe zunächst die sogenannten Oberen Fälle mit einer Höhe von sechzehn Metern. Darunter folgt ein steiler Abschnitt, in dem das Wasser nochmals 51 Meter an Höhe verliert. Daran schließen sich die Hauptfälle an, die als der eigentlich bekannte Abschnitt gelten. Hier fällt das Wasser der Gutach in sieben Stufen von 805 auf 713 Meter Meereshöhe. Somit ergibt sich von der Oberkante der Oberen Fälle bis zur Unterkante der Hauptfälle ein Gesamthöhenunterschied von 159 Metern. Vergleicht man die Fallhöhe mit anderen weltberühmten Wasserfällen, wird deutlich, wie sehenswert der Triberger Wasserfall doch ist. So hat der Niagarafall an der Grenze zwischen Kanada und den USA eine Fallhöhe von lediglich 57 Metern, die Victoriafälle zwischen Simbabwe und Sambia 110 Meter. Allerdings führen sowohl der Niagara- wie auch der Victoriafall deutlich größere Wassermengen. Die Triberger Wasserfälle werden auch zur Erzeugung von Strom herangezogen. Da dies bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts geschah, besaß Triberg ab dem Jahr 1884 elektrische Straßenlaternen, als erste Stadt in Deutschland. Die Stadt Triberg liegt auf einer Höhe zwischen 600 und 1.038 Metern Meereshöhe. Seine erste urkundliche Erwähnung ist im Jahre 1239. Charakteristisch für das Stadtbild ist der tiefe Einschnitt des Gutachtales mit seinen steilen Hängen, wodurch sich die Kernstadt allein über 250 Höhenmeter hinstreckt. Bekannt geworden ist der Ort in erster Linie durch die Wasserfälle, aber auch durch seine Lage an der Schwarzwaldbahn sowie die früher sehr aktive Uhrenindustrie. Nicht zuletzt befindet sich hier die weltgrößte Kuckucksuhr mit über fünfzehn Metern Gesamthöhe, wobei deren Pendel alleine acht Meter lang ist. Du kannst sogar in sie hineingehen. Vielleicht fragst Du Dich, was der Name Triberg wohl bedeutet. Der erste Bestandteil kommt von der Zahl »drei«. »Triberg« heißt also »Dreiberg« und bezieht sich auf die drei Berge Kroneck, Kapellenberg und Sterenberg, zwischen denen die Stadt liegt. Ebenfalls sehr sehenswert, wenn auch mit einer Fallhöhe von insgesamt 97 Metern etwas kürzer, ist der Todtnauer Wasserfall im Hochschwarzwald. Außerdem hat auch die Wutachschlucht eine ganze Menge wildromantischer Wasserfälle zu bieten. Die Triberger Wasserfälle sind die wohl bekanntesten im Schwarzwald. Diese Seite bietet nicht nur viele Bilder, sondern auf einen Anfahrtsplan und weitere Infos. Hochschwarzwald.de - Triberger Wasserfälle Kurze Vorstellung von Triberg und seinen Wasserfällen: Schwarzwald-Tourismus.info - Triberg Die wunderschön gelegenen Todtnauer Wasserfälle werden hier vorgestellt, inklusive Infos zur Anreise und Öffnungszeiten. Hochschwarzwald.de – Todtnauer Wasserfälle Die weltgrößte Kuckucksuhr gibt es ebenfalls in Triberg zu bewundern. Diese Seite liefert einen Vorgeschmack samt Lageplan. Schwarzwald-Tourismus.info – Weltgrößte Kuckucksuhr

  • Kirschwasser | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück (Schwarzwälder-) Kirschwasser Daran darfst Du nicht einmal riechen. Das Schwarzwälder Kirschwasser ist seit Langem bekannt. Es wird zumeist aus Süßkirschenarten wie der Schwarzkirsche hergestellt, die am westlichen Rand des Schwarzwaldes angebaut werden. In Freiburg nennt man es auch »Chriesiwässerle« von »Chriese«, die »Kirsche«. Es ist ein hochprozentiges Getränk und gilt im Schwarzwald als krönender Abschluss einer jeden Mahlzeit mit Schinken und Brot, so zumindest die Tradition. Für Dich ist das allerdings nicht empfehlenswert, da ist nämlich so viel Alkohol drin, dass das Wasser brennt. Schwarzwälder Kirschwasser ist ein Obstbrand. Es wird erzeugt, indem die Kirschen ohne die Kerne in Wasser eingelegt werden. Unter Zugabe spezieller Hefe entsteht die sogenannte Maische, die in einem Zeitraum von bis zu drei Wochen gärt und dann in einer Destille gebrannt wird. Je nach Alkoholgehalt des fertigen Brandes muss Wasser hinzugefügt werden, um die Schärfe zu verringern. Solche Obstbrände können nicht nur aus Kirschen gewonnen werden, sondern aus vielen verschiedenen Fruchtsorten wie etwa Äpfeln, Birnen oder Pflaumen. Stets muss man eine Destille bei der zuständigen Behörde anmelden, wenn man Obstbrände herstellen möchte. Auf den Schwarzwaldhöfen wurde früher schon Obst angebaut, allerdings nicht auf Feldern oder Plantagen, sondern in Form einzelner Bäume. Oftmals kam es sogar zu einer Überproduktion, es war also mehr Obst da, als die Bauersleute verzehren konnten. Um es nicht wegwerfen zu müssen, wurde es weiterverwertet. Man dörrte es entweder im Backhaus, nachdem man dort Brot zubereitet hatte und der Ofen noch warm war, oder man brannte es zu alkoholischen Getränken. Eine Obstbrennerei war ebenfalls Bestandteil der Schwarzwaldhöfe, ebenso wie der Bauerngarten. Auch in der Gegenwart werden die Bauerngärten kultiviert. Auf der Bauerngartenroute kannst Du Dir die schönsten davon betrachten. Hier kann man sich über die Bauerngartenroute informieren: Naturpark Südschwarzwald: Bauerngartenroute Hier gibt es eine ausführliche Seite nicht nur zum Schwarzwälder Kirschwasser: Edlerschnaps.de: Herstellung Kirschwasser

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