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- Bauernstube | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück (Schwarzwälder-) Bauernstube Nur in einem Raum war es so richtig warm. Die typische Schwarzwälder Bauernstube hat ein zentrales Element, den Kachelofen. Der sorgte nicht nur in der Stube für Wärme, sondern auch in der angrenzenden Küche, wo sich die Öffnung für die Befeuerung befand. Weitere Räume im Obergeschoss konnten durch Schiebetüren in der Decke beheizt werden. Am Abzug des Ofens gab es eine kleine Kammer, worin Fleisch geräuchert werden konnte. Der Ofen bzw. die Bank drumherum wird im Schwarzwälder Alemannischen »Kunscht« oder »Chust« genannt. Das Wort stimmt tatsächlich mit dem hochdeutschen »Kunst« überein. Gemeint ist damit die sogenannte »Holzersparungskunst« zum Benutzen von holzgefeuerten Öfen, die auf Konrad Zwick zurückgeht, der sie bereits im sechzehnten Jahrhundert in Konstanz niederschrieb. Die Stube war nicht nur ein Wohnbereich für die Gemütlichkeit. Hier wurde auch gearbeitet. So fanden hier nicht nur Uhrmacher- und andere Reparaturarbeiten statt, sondern es wurde auch gesponnen oder man stellte allerhand Gebrauchsgegenstände her, wie etwa Besen, Rechen, Geschirr, Eimer und Weiteres. Für diese Tätigkeiten boten sich die langen Winterabende an, wenn der Ackerbau ruhte. Nicht fehlen durfte in der Stube auch der Herrgottswinkel. Das war eine Ecke, meist gegenüber des Ofens, in der christliche Symbole angesammelt waren, an der Wand ein Kruzifix, dazu eine Marienfigur und Heiligenbilder. Dazu stellte man geweihte Kerzen und zündete sie beim Gebet an. Auch Bibel, Gesangbuch und Rosenkranz fanden sich dort. Somit kann gesagt werden, dass die Bauernstube ein zentraler Ort für die gesamte Familie und die meisten ihrer Beschäftigungen war.
- Kartoffeln und Bibeleskäse | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Kartoffeln und Bibeleskäse Gegessen wird, was auf den Tisch kommt. Beim Bibeleskäs handelt es sich um eine Spezialität aus dem Schwarzwald. Sie wurde in der Vergangenheit von Bauersleuten zubereitet. Dafür wurde ein eher trockener Weißkäse mit Kräutern und Gewürzen vermengt. Die Zutaten können von Ort zu Ort variieren, Salz und Pfeffer sind jedoch grundsätzlich enthalten, daneben Zwiebeln, Schnittlauch und Knoblauch. Meistens wird Bibeleskäs mit Kartoffeln oder Brot serviert. Der Begriff leitet sich von der trockenen, bröseligen Konsistenz des Weißkäses ab. Das Wort »Bibele« bezeichnet in den alemannischen Mundarten so etwas wie »Knubbel«. Generell versteht man im Schwarzwald unter »Bibeleskäs« auch »Quark« im Allgemeinen. Wie alle Speisen der Bauersleute ist auch Bibeleskäs eher einfach und günstig in der Herstellung. Tatsächlich musste in früheren Zeiten möglichst sparsam gekocht werden, da die Landwirtschaft nur für den Eigenbedarf ausreichte und keine Gewinne abwarf. Heutzutage ist der Bibeleskäs allerdings bei Einheimischen wie auch Touristen sehr beliebt. Weiterhin bekannt für die Schwarzwälder Küche sind verschiedene Suppen, darunter die Hochzeits- und die Hechtklößchensuppe oder die badische Schneckensuppe. Am beliebtesten ist sicher die Flädlesuppe, in der Streifen aus Pfannkuchenteig eingelegt und zünftig gewürzt sind. Aber auch Spätzle und Maultaschen werden hier gerne serviert, ebenso wie »Schäufele«, »Leberle« und »Nierle«. Da der Schwarzwald einen badischen und einen württembergischen Teil hat, sind die Übergänge zwischen traditionell badischer und schwäbischer Küche hier eher fließend, weshalb Spätzle und Maultaschen fast genauso beliebt sind wie in Stuttgart. Wie der Bibbeleskäs zubereitet wird, kann man hier im Detail nachlesen. Naturpark Schwarzwald: Bibbelesekäs Und hier gibt es ausführliche Informationen zur Badischen Schneckensuppe: Schmeck den Süden: Schneckensuppe Wie man den Schwarzwald am besten kulinarisch erkunden kann, erfährt man hier: Schwarzwald-tourismus.info: Kulinarik
- Titisee | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Titisee Spring doch einfach in das küüühle Nass! Der Titisee liegt auf 846 Metern Meereshöhe im Bärental bei Titisee-Neustadt. Er ist 750 Meter breit und ungefähr 1,9 Kilometer lang. An seiner tiefsten Stelle misst der Wasserstand 39 Meter. Er wird von einem Flüsschen durchströmt, das bei der Einmündung Seebach heißt, beim Ausfluss aber Gutach. Es handelt sich um die spätere Wutach, die hinter Titisee-Neustadt in eine atemberaubende Schlucht stürzt. Der Titisee ist auf natürliche Weise entstanden, also nicht aufgestaut worden. Er hat sich durch eine Moräne des ehemaligen Feldberggletschers während der letzten Eiszeit gebildet und ist der größte Natursee im Schwarzwald. Bekannt ist er für seine hervorragende Wasserqualität. So kommen in ihm auch zahlreiche Fischarten vor, an den Ufern kannst Du durchaus einen Graureiher beobachten. Moränen sind übrigens Ablagerungen von Geröll und Schutt, die ein Gletscher durch seine Bewegung mit sich schiebt. Im Gegensatz zum Schluchsee kann man auf dem Titisee im Winter Eis laufen, da das Wasser hier gefriert. Jedoch halten die Winde im Tal es derart in Bewegung, dass eine längere Zeit nötig ist, bis es sicher betreten werden kann. Ist er nicht zugefroren, bietet sich eine Bootstour an. Dafür gibt es einen sehr bekannten Bootsverleih. Und natürlich kannst Du hier auch baden oder sogar surfen. Am See liegt die Stadt Titisee-Neustadt, ein Kurort, der auch wegen seiner großen Bedeutung im Wintersport weithin bekannt ist. Sein Gebiet erstreckt sich über eine Höhe zwischen 780 bis 1.197 Metern, wobei die höchste Erhebung der Gipfel des Berges Hochfirst bildet. Den heutigen Namen hat der Ort erst seit 1971, da damals die Städte Titisee und Neustadt im Schwarzwald sowie eine Reihe kleinerer umliegender Dörfer zur neuen Gemeinde Titisee-Neustadt zusammengefügt worden sind. Zu Titisee-Neustadt zählt auch der Ortsteil Waldau, wobei es sich um ebenjenes Waldau handelt, in dem von der Familie Kreutz im siebzehnten Jahrhundert die erste Waagbalkenuhr des Schwarzwaldes gebaut wurde. Auch für die weitere Entwicklung der Wälderuhren war Titisee-Neustadt von wichtiger Bedeutung. Du hast Dich bestimmt gefragt, woher der ungewöhnliche Name des Titisees kommt. Auf jeden Fall hat er nichts mit dem Titikakasee zu tun. Was er aber genau bedeutet, ist völlig unklar. Er könnte von einem Dialektwort für »Kind« kommen oder aber vom Namen des römischen Feldherrn Titus. Der Ort Titisee-Neustadt hat einiges zu bieten. Hier gibt es eine kurze Vorstellung. Hochschwarzwald.de - Titisee-Neustadt Der Titisee ist eines der beliebtesten Ausflugsziele des gesamten Schwarzwaldes. Hier wird er vorgestellt: Hochschwarzwald.de - Titisee
- Datenschutz | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
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- Kirschtorte | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück (Schwarzwälder-) Kirschtorte Der wohl süßeste Genuss der Region Du kennst sie bestimmt, die leckere Versuchung aus Sahne, Schokoraspeln und Kirschen mit einem Schuss Kirschwasser? Seit den Dreißigerjahren des zwanzigsten Jahrhunderts ist die Schwarzwälder Kirschtorte hinlänglich bekannt, ein wahrer Exportschlager und wird auch weit außerhalb des Schwarzwaldes, praktisch überall auf der Welt hergestellt und serviert. Es soll sie sogar in fernen Ländern wie Tibet geben, vielleicht nicht immer ganz originalgetreu zubereitet, aber alleine der Name macht den Geschmack. Das wirst Du auch merken, wenn Du mal eine probierst. Wie das Rezept entstanden ist, ist bis heute ungeklärt. Vermutungen gehen dahin, dass entweder die Schwarzwaldfrauentracht mit dem roten Bollenhut und dem schwarzen Kleid samt weißer Bluse zur Namensgebung der Torte geführt haben könnte. Es könnte aber auch an der Zutat Schwarzwälder Kirschwasser gelegen haben. Im 19. Jahrhundert gab es im Schwarzwald jedenfalls einen Nachtisch, den man aus Kirschwasser, eingekochten Kirschen und Sahne zubereitet hat. Eventuell ist die Torte daraus hervorgegangen. Der erste schriftliche Beleg eines Kirschtortenrezeptes findet sich jedenfalls im Jahre 1934 in einem Buch von Johannes Martin Erich Weber aus Dresden. Der Boden der Torte ist ein Mürbeteig. Darüber werden mehrere Schichten aufgetragen, zu denen Schokoladenstreusel, Sahne, Kirschwasser und Kirschen verwendet werden. Die Rezeptur kann natürlich etwas variiert werden. Einzelne Zwischenschichten werden mit einem Schokoladenbiskuit gebildet. Wenn Du Dich selbst als Hobbykoch mit Gleichgesinnten und Profikonditoren messen möchtest, kannst Du dies beim Schwarzwälder Kirschtortenfestival in Todtnau tun. Dort wird seit 2006 alle zwei Jahre um die Wette gebacken. Außer der Kirschtorte gibt es im Schwarzwald saisonale Kuchenspezialitäten. Zu nennen sind vor allem der Erdbeerkuchen im Frühjahr und der Zwetschgenkuchen im Sommer. Hier gibt es Interessantes über die Geschichte der Kirschtorte zu lesen: Schwarzwaldportal.com – Schwarzwälder Kirschtorte Hier gibt es die Torte zum Nachbacken: Schwarzwälder Kirschtorte Eine weitere Wissensquelle zur Kirschtorte: Schwarzwald-Tourismus.info - Kirschtorte In diesem Video kann man erfahren, wie die Schwarzwälder Kirschtorte im Schlosscafé Glatt hergestellt wird. Senior-Chef Siegfried Esslinger erklärt es dem Schwarzwälder Boten. Herstellung Kirschtorte (Video)
- Auerhahn | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Auerhahn Ein ganz schön seltener Vogel, nicht nur im Schwarzwald Ein recht scheuer Geselle ist der Auerhahn, der größte in Europa vorkommende Hühnervogel. Man erkennt ihn vor allem an seinem typischen glucksenden Balzlaut wie auch an seiner beachtlichen Größe. Im Schwarzwald ist er heimisch, da er generell in Hochlagen anzutreffen ist. Der Auerhahn ist ein sogenannter Standvogel, was bedeutet, dass er über das ganze Jahr hinweg in einer Region verbleibt, also kein Zugvogel ist. Leider steht der Auerhahn auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tiere in Deutschland. Im Nationalpark Nordschwarzwald hat sich sein Bestand allerdings stabilisiert und erhalten können. Das ist kein Wunder, denn es ist in erster Linie die Forstwirtschaft, die die Wälder so verändert, dass sie für den Auerhahn ungeeignet sind. Doch warum ist das so? Zum einen benötigt der Auerhahn viele lichte, aufgelockerte Waldflächen. Da er sehr schwer ist, braucht er etwas Anlauf, um vom Boden abheben zu können. Zum anderen besteht seine Nahrung hauptsächlich aus Beeren, wobei er im Winter, wenn Schnee liegt, auf die Nadeln oder Knospen von Bäumen ausweichen muss. Leider werden durch die Forstwirtschaft kleine Waldlichtungen, auf denen die Beeren wachsen können, zunehmend aufgeforstet, sodass der Auerhahn keinen geeigneten Lebensraum mehr findet. Das ist im Nationalpark Nordschwarzwald nicht der Fall. Im Jahre 2014 gegründet, werden hier die Wälder auf einer Gesamtfläche von 10.062 Hektar größtenteils sich selbst überlassen. Das führt dazu, dass sich die für die Auerhühner vorteilhaften kleinen Lichtungen bilden können. Diese sind nicht nur für die Vögel wichtig, sondern erlauben auch vielen Pflanzen ein ungehindertes Wachstum. Wie bei vielen Vogelarten kann man auch beim Auerhahn Männchen und Weibchen deutlich voneinander unterscheiden. Ein Hahn kann bis zu einem Meter groß und fünf Kilogramm schwer werden, die Henne nur ungefähr halb so viel. Das Gefieder des Hahns ist grau bis braun und an der Brust grün schimmernd gefärbt. Die Henne hat an Rücken und Flügeln ein braunes Federkleid, das von silbernen und schwarzen Streifen durchzogen ist. An der Unterseite des Tieres ist die Färbung heller und geht mehr ins Gelbliche. Die Küken ähneln in ihrem Äußeren der Henne. Ein Auerhahnei sieht übrigens fast so aus wie ein Hühnerei. Allerdings hat es deutliche braune Flecken. Auerhähne hinterlassen im Schnee deutlich sichtbare und für sie typische Spuren, da ihre Füße ähnlich wie Schneeschuhe aufgebaut sind und Hornstifte haben, die seitlich zu den Zehen wachsen. Somit haben die Tiere auch im Schnee guten Tritt. Das ist vor allem deshalb wichtig, da Auerhähne nicht besonders gut fliegen können und sich vorrangig am Boden fortbewegen. Die Balz, bei der der Hahn den charakteristischen Gluckslaut von sich gibt, findet während der Frühlingsmonate statt. Der Tanz, den der Hahn dabei aufführt, ist komplex, besteht aus verschiedenen Vorgängen, die man als »Knappen«, »Trillern«, »Hauptschlag« und »Schleifen« (oder »Wetzen«) bezeichnet. Seine Federn hat er dabei ähnlich einem Pfau zu einem Fächer aufgestellt. Die Hähne verteidigen auch ihre Reviere gegen Konkurrenten, gelegentlich sogar gegen Menschen. Zumeist kommen vier Tiere pro hundert Hektar vor. Interessante Informationen zum Auerhahn kannst Du beim Wandern auf dem Wichtelpfad Feldberg sammeln. An besonderen Vogelarten leben im Schwarzwald außer dem Auerhahn auch Kuckuck und Kreuzschnabel. Ebenso ist der Rotmilan wieder heimisch geworden. Daneben gibt es Graureiher und Kormorane, Falken und Eulen. Kurzer Text zum Vorkommen des Auerhuhns im Schwarzwald: Auerhuhn im Schwarzwald e.V. Das Auerhuhn ist ein Spezialist im Winter: Nationalpark Schwarzwald Reichliche Informationen zur Situation des Auerhuhns von Schwarzwaldportal.com: Schwarzwaldportal Auf dem Wichtelpfad beim Feldberg Wissenswertes zum Auerhahn erfahren: Wichtelpfad Feldberg
- Wald | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Wald Warum ist der Wald denn eigentlich schwarz? Du hast Dich bestimmt schon gefragt, warum der Schwarzwald als schwarz bezeichnet wird. Genau ist das nicht mehr zu ermitteln, man vermutet jedoch, dass die Namensgebung mit der damals oft erwähnten Undurchdringlichkeit des Waldes, die ihn »schwarz«, also »nicht einsehbar« machte, zusammenhängt. Heutzutage finden sich hier vorrangig Fichten, die allerdings nicht immer derart häufig waren. Tatsächlich dominiert diese Baumart den Schwarzwald erst seit der Wende vom neunzehnten zum zwanzigsten Jahrhundert. Bis dahin war der Wald wesentlich stärker durchmischt und die Fichten standen mehrheitlich nur auf den höhergelegenen Gipfeln ab ungefähr 1.000 Metern. Ansonsten kamen nahezu alle in Deutschland heimischen Baumarten vor. Vor allem drei Wirtschaftszweige des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts führten zu einer fast flächendeckenden Rodung der Wälder, nämlich die Flößerei, die Glasbläserei und die Köhlerei. Während die Flößerei Baumstämme über die Flüsse in andere Städte und Länder beförderte, wo sie als Baumaterial benötigt wurden, brauchten Glasbläser und Köhler viel Brennholz für ihre Öfen und Meiler. Davon abgesehen diente Holz auch den Bauersleuten als Energiequelle zum Heizen sowie als Grundmaterial für den Hausbau und für Gebrauchsgegenstände. Dies alles hatte zur Folge, dass der Schwarzwald gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts nahezu kahlgeschlagen war. Dass das nicht so bleiben konnte, lag auf der Hand, denn das Fehlen von Bäumen hat fatale Folgen für den Boden. Der Humus, der den Untergrund eines jeden Waldes bildet, kann sich ohne das lebendige Wurzelwerk der Bäume nicht mehr halten und wird abgetragen. Dadurch kann Wasser schneller von den Berghängen abfließen, was zu mehr Hochwassern in den Ebenen an den Flüssen führte. Es musste also etwas unternommen werden, um den Schwarzwald wieder zu bewalden. Das erste Wiederaufforstungsgesetz der ehemaligen badischen Regierung zur Rettung des Schwarzwaldes wurde im Jahre 1833 erlassen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts gab es verstärkt Bestrebungen zur Wiederaufforstung. Da man vor allem Bäume pflanzen wollte, die sehr schnell wuchsen, wählte man die Fichte aus, was vermehrt zur Entstehung von Monokulturen führte. Seither bilden Fichten fast die Hälfte des Baumbestandes. Danach folgen mit je ungefähr einem Sechstel die Buche und die Tanne. Heutzutage ist der Schwarzwald zu drei Vierteln bewaldet und man versucht wieder mehr Mischwald aufzuforsten, um dem Klimawandel gerecht zu werden. Gerade Fichten vertragen wegen ihrer vergleichsweise flachen Wurzeln längere Dürrezeiten nicht gut, aber durch die zunehmende Erwärmung bleibt vor allem in den Sommermonaten immer öfter der Regen aus. Ein Mischwald kann solche Trockenperioden besser kompensieren. Außerdem treten in den letzten Jahren deutlich häufiger starke Stürme oder Orkane auf, die sich auf eine Monokultur drastischer auswirken. Eine umfangreiche Erörterung zur Forstgeschichte im Schwarzwald gibt es bei Waldwissen.net. Forstgeschichte im Schwarzwald Wie hat sich der Schwarzwald im Laufe der Zeit verändert? Diese Seite gibt Aufschluss: Naturpark Schwarzwald - Mensch und Landschaft Der Schwarzwald ohne Bäume? Schwer vorstellbar, aber in der Vergangenheit wäre es beinahe so gekommen. Schwarzwald-Aktuell.de – Als dem Schwarzwald die Bäume ausgingen
- Schauinslandbahn | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Schauinslandbahn Wer den Ausblick genießen will, muss auf den Gipfel. Südöstlich von Freiburg liegt der Schauinsland, ein Berg mit einer Höhe von 1.284 Metern. Vom Zentrum der Stadt ist er ungefähr zehn Kilometer entfernt, weshalb er auch als Hausberg von Freiburg bezeichnet wird. Er ragt unmittelbar aus dem Oberrheingraben auf, weshalb vor allem an seiner Westseite mitunter starke Winde vorherrschen. Wegen seiner Höhe bietet er sich natürlich wunderbar als Aussichtspunkt an. Von hier aus kannst Du die Vogesen und die Alpen sehen. Der Blick auf Freiburg ist ebenso faszinierend. Im Norden ist außerdem die Hornisgrinde zu erkennen, der höchste Berg des Nordschwarzwaldes. Um den Aufstieg zu erleichtern, gibt es eine Seilschwebebahn, die insgesamt 3,6 Kilometer lang ist. Damit ist sie die längste Kabinenseilbahn in Deutschland. Von der Talstation Horben in Freiburg geht es insgesamt 746 Meter in die Höhe. Dazu verfügt die Bahn über 37 Kabinen. Neben Personen (700 pro Stunde) werden in der Bahn auch Fahrräder und Skiausrüstungen befördert. Wenn Du nicht mit der Seilbahn nach oben fahren möchtest, kannst Du den Schauinsland auch erwandern und von oben den traumhaften Ausblick auf das Rheintal genießen. Der Gipfel des Schauinsland ist unbewaldet, ein Umstand, der auf den Bergbau zurückgeht. Im Mittelalter wurden in diesem Berg Silber sowie Blei und Zink abgebaut, weshalb man Holz benötigte, um die Stollen zu stabilisieren. Das holte man sich direkt aus der Nähe, eben ganz oben vom Gipfel, was zu einem regelrechten Kahlschlag führte. Der Bergbau wurde hier 1954 eingestellt. Seit 2002 steht der gesamte Gipfelbereich unter Naturschutz. Was man dem Schauinsland von außen nicht ansieht, ist das, was sich alles in seinem Innern befindet, und das ist eine ganze Menge. Zunächst sind die Stollen zu nennen, die vom Bergbau herrühren. Insgesamt sind es zweiundzwanzig und zusammen haben sie eine Länge von ungefähr hundert Kilometern. Heute werden keine Bodenschätze mehr abgebaut und der Schauinsland dient als Ausflugsziel. Hier kann man seit 1997 einen Teil des ehemaligen Bergwerks besichtigen. Noch interessanter ist das, was sich im sogenannten Barbarastollen befindet, der im Hörnergrund bei Oberried liegt. Es handelt sich nämlich um Filmrollen. Ja, Du hast Dich nicht verlesen, der Stollen ist voller Rollen. Und zwar ist dort seit 1975 ein Archiv des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe untergebracht, in dem auf Filmrollen kopierte Dokumente der Bundesrepublik Deutschland aufbewahrt werden, die von wichtiger Bedeutung für Geschichte und Kultur sind. Sie sind mit einer besonderen, hochauflösenden Technik auf speziellem, sehr lange haltbarem Polyester-Dünnfilm aufgenommen. Innerhalb Europas ist der Barbarastollen das größte Archiv dieser Art und steht unter besonderem internationalen Schutz durch die UNESCO. Zum Gipfel des Schauinsland geht es mit einer Seilbahn. Die folgende Seite enthält alles Wissenswerte dazu. Offizielle Seite der Schauinslandbahn Das Archiv im Barbarastollen ist wichtig für die Aufbewahrung verschiedenster Dokumente. Der Barbarastollen Die Grube Schauinsland besteht aus einer Vielzahl an Stollen. Einen Gesamtüberblick sowie reichhaltiges Wissen gibt es hier: Offizielle Seite der Grube Schauinsland
- Schwarzwaldstädtchen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Schwarzwaldstädtchen Villingen, von den Zähringern gegründet Villingen ist ein Teil der Kreisstadt des Schwarzwald-Baar-Kreises Villingen-Schwenningen. Villingen liegt am Donauquellfluss Brigach, am östlichen Ausgang des Schwarzwaldes, der sich ab hier allmählich zur Hochfläche Baar hin absenkt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Villingen bereits im Jahre 817. Später, um 1119 begannen die Zähringer unter Berthold II mit einer neuen Bebauung des rechten Brigachufers. Bis dahin war nur das linke besiedelt. Nun aber schufen die Zähringer eine befestigte Stadt mit zwei ovalen Mauern, 1250 vollendet, und dazwischenliegendem Graben sowie einem Zentrum mit dem für sie charakteristischen Straßenkreuz. Von besonderem architektonischen Wert sind das frühgotische Münster sowie das Rathaus, das um 1534 erbaut worden ist und ein Museum zur Stadtgeschichte enthält. Von den zwei Wehranlagen ist heute noch die innere Mauer erhalten. Zu dieser gehören drei noch intakte Stadttore und mehrere Türme. Das Liebfrauenmünster wurde von 1130 bis 1293 errichtet. Im Jahre 1271 mussten die Arbeiten wegen eines Stadtbrandes unterbrochen werden. Bekannt ist Villingen nicht nur durch die gut erhaltene Innenstadt, sondern auch durch das Franziskanermuseum, ebenfalls ein historisches Gebäude beim Riedtor, in dem eine keltische Grabstätte von der frühesten Besiedelung des Schwarzwaldes um das sechste vorchristliche Jahrhundert zeugt. Villingen hat einen sagenhaften Helden, Romäus (ursprünglich Romeias) genannt, nach dem einer der Türme in der Altstadt benannt ist. Leider trägt er den Namen aber, weil Romäus darin einstmals eingesperrt gewesen sein soll. Und das, obwohl er für Villingen etliche Heldentaten vollbracht hat, die wichtigste davon war der Raub eines Stadttores aus Rottweil, das Romäus ob seiner beträchtlichen Körpergröße mit einer Hand tragen konnte. Diese Szene ist auf der Außenmauer des Romäusturms bildhaft verewigt. Dumm nur für die Villinger, dass ihm die Flucht aus dem Turm gelang. Sie warfen nämlich täglich ein Tier in sein Verlies, damit er etwas zu essen hatte. Die Knochen davon nahm er sich und steckte sie in die Ritzen des Mauerwerkes, um an ihnen aus dem Kerker zu klettern. Da er während seiner Flucht aus Villingen das Schloss Kusenberg belagerte und Lösegeld erhielt, nahmen die Villinger ihn doch wieder auf. Dass die Villinger nicht gerade zimperlich mit ihren Nachbarn umgingen, zeigt sich auch an der Beziehung mit dem Kloster St. Georgen, das durch die Villinger völlig zerstört wurde. Zu Rottweil ist noch zu sagen, dass es wesentlich älter ist als Villingen, nämlich beinahe tausend Jahre. Es wurde bereits im Jahre 74 nach Christus von den Römern gegründet. Im Jahre 1972 wurden Villingen und Schwenningen zu einer Stadt zusammengefügt, die seither auch Kreisstadt ist. Zwischen den beiden Teilgemeinden verläuft die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau, wobei der Neckar nahe Schwenningen entspringt. Hier wird Villingen-Schwenningen in vielen Bildern vorgestellt, Anfahrtsplan inklusive: Schwarzwald-Tourimus.info - Villingen-Schwenningen Der Franziskaner ist ein Kulturzentrum der Doppelstadt. Auf deren offizieller Seite kann man sich darüber informieren. Franziskaner Kulturzentrum Die Altstadt Villingens weist viele verschiedene Türme auf. Hier ist Wissenswertes darüber zusammengefasst. Tor und Türme in Villingen Auf dieser Seite kann man sich über viele bekannte Städte im Schwarzwald informieren, jeweils mit vielen wunderschönen Bildern und Informationen zur Anfahrt. Schwarzwald-Tourismus.info - Verschiedene Schwarzwaldstädte
- Schwarzwaldhof Innenansicht | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Der Hof von innen Eine ganz klare Struktur Das Besondere an den Schwarzwälder Bauernhöfen ist der Umstand, dass in einem großen Haus fast die gesamte Hofwirtschaft untergebracht war. Es gab in dem Gebäude also nicht nur Wohn- und Schlafräume, sondern auch die Arbeitsbereiche und sogar die Ställe für die Tiere. Letztere waren in den oberen Stockwerken vorhanden. Darüber, also auf dem Dachboden, wurde Heu gelagert und gedroschen. Dies konnte dann durch eine Luke bei Bedarf in die Ställe geworfen werden. Folglich ist das Innere eines Schwarzwaldhofes auf eine ganz bestimmte Weise angeordnet. Das Konzept, alles unter einem Dach zu haben, sorgte für kurze Laufwege und förderte die Zusammenarbeit der Generationen, von denen stets mehrere auf dem Hof lebten. Man spricht hierbei von einem »Eindachhof«. Lediglich die älteste Generation wechselte, wenn sie nicht mehr in der Lage war, tatkräftig mitzuhelfen, in ein Nebengebäude, das sogenannte »Libding«. Das bedeutet wörtlich »Leibgedingen« und sinngemäß »etwas für die Lebzeit Ausbedungenes«, also kurz »Lebensrente«. Die innere Struktur der Schwarzwaldhöfe war auch dadurch bedingt, dass die Bauersleute in den meisten Fällen Subsistenzwirtschaft betrieben, was bedeutet, dass sie ihren gesamten Bedarf an Essen und Gebrauchsgegenständen (Besen, Rechen, Geschirr usw.) selbst herstellten, ein Umstand, der zur Folge hatte, dass die Menschen so gut wie nichts verdienten. So ist es nicht verwunderlich, dass die Bauersleute versuchten, mit der Herstellung von Uhren nebenher Geld einzunehmen. Diese Tätigkeiten wurden in der Wohnstube ausgeführt, vorrangig im Winter. Ein Badezimmer, wie wir es heute kennen, gab es in den Höfen nicht. Man wusch sich in einem Trog vor dem Haus, der mit frischem Quellwasser versorgt wurde. Außerdem unterscheidet sich das Innere der historischen Schwarzwaldhöfe dadurch von modernen Häusern, dass die Zimmerdecken verhältnismäßig niedrig sind. Wenn Du also groß bist, dann musst Du schon aufpassen, dass Du Dir nicht den Kopf stößt, wenn Du einen alten Hof besuchst.
- Uhrmacherwerkstatt | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Uhrmacherwerkstatt Die Kuckucksuhr war nur der Anfang. Die Anfänge des Uhrmacherhandwerks im Schwarzwald reichen bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück. So soll eine erste Uhr um 1667 entstanden sein, und zwar auf dem Glashof in Waldau, das heute zu Titisee-Neustadt gehört. Dort lebte damals eine Familie Kreutz, die zwar nicht die Uhr erfunden hat, aber die erste im Schwarzwald war, auf deren Hof eine gebaut wurde. Zu jener Zeit brachte Landwirtschaft kaum Gewinn für die Bauersleute, sondern diente allein dem Eigenbedarf zum Überleben. Da die Abende im Winter lang waren, boten sie sich geradezu dafür an, etwas zu tüfteln. Und weil es hier immer reichlich Holz gab, wurden daraus auch die Uhren hergestellt. Zunächst waren diese recht einfach, konnten nur die Stunden anzeigen. Sie bestanden aus drei geschnitzten Rädchen, einem Ziffernblatt mit einem einzelnen Zeiger, sowie einem waagerechten Balken. Daraus leitet sich die Bezeichnung »Waagbalkenuhr« ab. Angetrieben wurde sie durch einen Stein, der an einer Kette angebracht war. Die Uhr der Familie Kreutz aus Waldau war eine solche. Um 1738 soll dann das erste Exemplar jener Uhr entstanden sein, die auf der ganzen Welt mit dem Schwarzwald in Verbindung gebracht wird: die Kuckucksuhr. Es wird angenommen, dass sie auf den Schönwälder Franz Anton Ketterer zurückgeht. Fast zur selben Zeit, um 1740, entstand eine erste Pendeluhr, gebaut von Christian Wehrle aus Simonswald. Ab ungefähr 1770 werden Uhren mit einem Holzschild gefertigt, worauf mit Lack verschiedene Motive gemalt sind. Man nennt sie Lackschilduhren. Sie waren in der Folgezeit zunächst das Sinnbild der Wälderuhr, bevor sie zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch die Kuckucksuhr in Bahnhäusleform abgelöst wurden. Es gab aber noch weitere Uhrtypen, die im Schwarzwald entstanden, wie etwa die Männleuhren, die man am ehesten als Spieluhren bezeichnen kann. Auf ihnen waren kleine Figuren angebracht, die sich zur vollen Stunde bewegten. Ein Uhrmacher aus Hinterzarten, Jakob Herbstrieth, baute die nach ihm benannten Jockeleuhren, die die Eigenschaft besaßen, recht klein zu sein. Im Laufe des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts entwickelte sich das Handwerk zu einem wichtigen Wirtschaftszweig, was vor allem daran lag, dass die Schwarzwalduhren wegen des Baustoffes Holz billiger waren als solche aus Metall, die von Uhrmachern in den Städten konstruiert wurden. Außerdem wurde der Herstellungsprozess im Schwarzwald immer ausgefuchster. So wurden bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts die Uhren in zahlreichen kleinen Hauswerkstätten gefertigt, vor allem im Gebiet zwischen St. Georgen und Titisee-Neustadt. Man schätzt ihre Zahl auf ca tausend im Jahre 1840. Allerdings arbeiteten die Uhrmacher jener Tage nicht allein. Vielmehr existierte im Schwarzwald schon gegen Ende des achtzehnten Jahrhunderts eine recht ausgeklügelte Arbeitsteilung. Der Uhrmacher bekam nämlich vorgefertigte Einzelteile von anderen Handwerkern, nicht selten Schmieden, für seine Uhren. So wurden ihm etwa Glocken, Gestelle und Schilder gestellt. Schließlich bekamen sie sogar Räder aus Messing für das Uhrwerk. Verkauft wurden die fertigen Uhren auf Märkten, zu denen sie zuerst mit Hilfe der Glasträger gelangten. Da sich manche von ihnen auf das Vermarkten von Uhren spezialisierten, entstand der Beruf des Uhrenträgers. In der Folge gründeten sich Uhrenfabriken, vor allem ab der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts. Dies geschah zunächst in Lenzkirch und Furtwangen, später außerdem in Triberg und St. Georgen sowie in Titisee-Neustadt. Zum Ende des neunzehnten Jahrhunderts folgten noch Schramberg und Schwenningen. Interessant ist für Besucher vor allem das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Es präsentiert nicht nur die Schwarzwälder Uhrmacherei, sondern bietet mit ca 1.000 Exponaten und einem Gesamtbestand von 8.000 Stücken einen weit darüber hinausgehenden Querschnitt. Es wurde übrigens von Robert Gerwig begründet, dem Konstrukteur der Schwarzwaldbahn, der auch von 1850 bis 1857 der erste Direktor einer Uhrmacherschule war, die ebenfalls in Furtwangen ansässig war. Durch seinen Einfluss gelangte die sogenannte »Bahnhäusleform« der Kuckucksuhr zu ihrer weltweiten Verbreitung. Das Konzept, ein Bahnwärterhäuschen mit einem Ziffernblatt zu kombinieren, geht auf Friedrich Eisenlohr zurück. Eine Uhrmacherwerkstatt kann auch im Triberger Heimatmuseum besichtigt werden, in Vöhrenbach ein Uhrmacherhäusle von 1726. Auch in Titisee-Neustadt steht eine Uhrenwerkstatt für Besucher offen. Die Deutsche Uhrenstraße, eine beliebte Ferienstraße, verbindet auf ihrem Verlauf die ehemaligen Zentren des Uhrmacherhandwerks. Ein kurzer Text über die Anfänge der Uhrmacherei im Schwarzwald: Deutsche Uhrenstraße - Die ersten Schwarzwalduhren Eine der interessantesten Touren durch den Schwarzwald führt über die Deutsche Uhrenstraße. Hier gibt es ausführliche Informationen dazu. Hochschwarzwald.de - Deutsche Uhrenstraße Wie es in einer Schwarzwälder Uhrenmacherwerkstatt aussieht und zugeht, kann man sich auf dieser Seite ausführlich und reich bebildert zu Gemüte führen. Heimatmuseum Schwarzwald - Uhrmacherwerkstatt Eine kurze einführende Seite zum Deutschen Uhrenmuseum mit einigen Bildern: Hochschwarzwald.de - Uhrenmuseum Furtwangen
- Köhlerei | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH
Zurück Köhlerei Armer Kohlen-Michel ... Auch die Köhlerei hat eine lange Tradition im Schwarzwald. In vielen Punkten verhielt es sich mit ihr ganz ähnlich wie bei der Glasbläserei. Im Schwarzwald wurde nicht nur schon früh nach Quarz für die Glasherstellung gesucht, sondern auch nach Kupfer, Eisen und sogar Silber. Für deren Weiterverarbeitung benötigte man große Hitze, wozu die Verbrennung bloßen Holzes, wie es die Glasbläser taten, nicht mehr ausreichte. Dafür waren die Köhler da, die das Holz so aufbereiteten, dass es verkohlte, seine Energiedichte gesteigert wurde, sodass es bei seiner Verbrennung höhere Temperaturen ausstrahlte. Der Köhler baute sich einen Meiler aus einer kegelförmigen Aufschichtung von Holzscheiten, die anschließend mit Reisig abgedeckt und mit Erde und Moos abgedichtet wurde. Lediglich eine Öffnung blieb übrig, durch die etwas Glut ins Innere des Meilers geschoben wurde. Diese Glut musste dann nach und nach auf das Holz im Meiler übergreifen und es verschwelen. Wichtig war dabei, dass die Temperatur im Inneren konstant blieb. Das Holz durfte nicht brennen, sondern nur schwelen, um zu Kohle zu werden. Da die Köhlerei ein sehr schmutziges Handwerk war, genossen die Köhler zumeist einen recht schlechten Ruf, für den sie jedoch nichts konnten. Diesen Umstand hat der Schriftsteller Wilhelm Hauff in seinem Märchen »Das kalte Herz« aufgegriffen. In diesem hat der arme Köhler Peter Munk beim Glasmännlein, einem guten Waldgeist, drei Wünsche frei. Zwei davon verplempert er für Reichtum, weshalb ihm der dritte zunächst verweigert wird. Daher wendet sich Peter an einen anderen, bösen Geist, der ihm noch mehr Geld gewährt, als Preis aber anstelle des Herzens einen Stein einsetzt. Als Peter immer geiziger und gefühlskälter wird, sogar seine Mutter vernachlässigt und seine Frau im Zorn erschlägt, will er sein Herz zurück, bekommt es aber von dem bösen Waldgeist nicht wieder. Dafür hilft ihm der gute mit einem Ratschlag. So sucht Peter den bösen Geist erneut auf und wirft ihm vor, das kalte Steinherz funktioniere nicht richtig. Der böse Waldgeist will das nicht wahrhaben und gibt ihm zum Vergleich sein echtes Herz zurück. Kaum dass das geschehen ist, gewährt der gute Waldgeist Peter Schutz und bringt ihn mit seiner Mutter und seiner wiederbelebten Frau zusammen. Zu diesem Märchen sowie zum Schriftsteller selbst gibt es in Baiersbronn übrigens das Hauff-Märchenmuseum. Den Köhlern erging es bald ähnlich wie den Glasbläsern. Da sie für ihre Arbeit sehr viel Holz benötigten, mussten sie immer mehr Wälder roden und ihre Meiler dem Standort des verfügbaren Waldes anpassen. Somit sorgten auch sie für den fast vollständigen Kahlschlag des Schwarzwaldes gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts. Auch heutzutage gibt es noch Kohlenmeiler. Ein Beispiel findet sich, ausführlich beschrieben, auf dieser Seite: Münstertal Staufen: Der Kohlenmeiler glimmt Ein Ort zum Verweilen und Träumen: Hauffs Märchenmuseum Baiersbronn Wir benutzen sie als Energiequelle, doch wie entsteht Holzkohle? Simplysience.ch - Holzkohle

