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  • Kuh | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Kuh Ein paar Kühe und viel Mühe: die Landwirtschaft im Schwarzwald Als der Schwarzwald vom achten Jahrhundert an besiedelt wurde, geschah das vor allem aus dem Grund, neue Gebiete für die Landwirtschaft zu erschließen. Außerdem wurden verschiedene Bodenschätze abgebaut. Allerdings war die Landwirtschaft das Element, das sich in der gesamten Region sichtbar ausbreitete. Da die Erfindung des Pfluges zu jener Zeit dazu führte, auch auf schwierigeren Böden Ackerbau zu betreiben, konnte sich die Landwirtschaft fortan in Gebiete ausdehnen, die ihr zuvor verwehrt geblieben waren, vor allem Höhenlagen, wie sie für den Schwarzwald typisch sind. Die Höfe im Schwarzwald wurden nicht auf den Berggipfeln, sondern an den Hängen erbaut, was verschiedene Gründe hatte. Zum einen war in Hanglagen die Belastung durch Stürme und Schneeverwehungen im Winter geringer, zum anderen befand sich der Hof dadurch näher am Wasser, denn an den Hängen gibt es oftmals Quellen. Im Tal war es wiederum zu nass, da dort ein Bach fließt, der nicht selten zur Schneeschmelze deutlich anschwillt. Einen Vorteil hat der Bach allerdings. Er bewässert die Wiesen im Tal, sodass die Bauern hierdurch geeignetes Heu aus dem üppigen Gras gewinnen konnten. Charakteristisch für die Landwirtschaft im Schwarzwald ist vor allem das braunweiße Rind der Sorte »Hinterwälder«, das auch als »Hirschvieh« bezeichnet wird. Man erkennt es am weißen Kopf. Diese Rasse ist bestens an die Verhältnisse im Mittelgebirge angepasst und kommt daher gut mit den kargen Böden des Schwarzwaldes zurecht. Die Tiere haben feste Klauen, wodurch sie an steilen Hängen grasen können. Ihr Darm ist relativ lang, dadurch sind die Hinterwälder Rinder in der Lage, ihr Futter optimal zu verwerten. Ihre Körper sind im Vergleich zu anderen Rassen recht klein, eine Kuh bringt bis zu 420 Kilogramm auf die Waage, ein Bulle bis zu 800 Kilogramm. Erstaunlicherweise war die Rinderrasse schon fast verschwunden. Erst seit den Siebzigerjahren bemühen sich die Landwirte im Schwarzwald, den Bestand wieder zu vergrößern. Neben den Rindern gab es viele andere Tiere auf den Höfen, nämlich Schweine, Hühner, Ziegen und Schafe. Auch Pferde wurden gehalten, die man für die schwere Feldarbeit benötigte. Die Weiden für die Kühe liegen zumeist oben am Berg. Auf halber Höhe befinden sich nämlich die Felder für den Ackerbau. Diese wurden im Schwarzwald in der Regel im sogenannten »Fruchtwechsel« genutzt, das heißt, man baute nicht jedes Jahr dieselben Nutzpflanzen an. So wurde mal Roggen und anderes Getreide ausgesät, mal waren es Kartoffeln. In manchen Jahren wurden die Felder als Weiden benutzt, um sie vom Vieh düngen zu lassen. Bei den Getreidesorten dominierte der Roggen, da er besser gegen Kälte gefeit ist als Weizen oder Gerste. Die Schwarzwaldbauern arbeiteten meist für den Eigenbedarf, sodass auf einem Hof nahezu alles gefertigt wurde, was man brauchte. Es gab eine Säge für die Holzverarbeitung, die wie auch die Getreidemühle mit Wasserkraft angetrieben wurde. Das Getreide wurde zu Brot gebacken, was oft außerhalb des Hautgebäudes in einer gesonderten Backküche geschah. Da auch hier sparsam gearbeitet werden musste, gab es nur einen Tag im Monat, an dem gebacken wurde, und dann auch mehrere Brote auf einmal, um das Feuerholz optimal zu verwerten. Da die Landwirtschaft in früheren Zeiten keinen Gewinn abwarf, versuchten sich die Bauersleute schon immer an weiteren Arbeiten, um ein bisschen Geld einzunehmen. Vor allem die Uhrmacherei zählt zu diesen Tätigkeiten. In der heutigen Zeit setzen viele Höfe auf den Tourismus. So kannst Du im Schwarzwald wunderbar Urlaub auf dem Bauernhof machen, zumeist in Nebengebäuden, die extra für Feriengäste ausgebaut worden sind. Das folgende Video zeigt eindrücklich den Aufbau eines Schwarzwaldhauses am Beispiel des Ebenemooshofes. Planet Schule – Aufbau eines Schwarzwaldhofes Wie das Leben auf dem Schwarzwaldhof vor hundert Jahren aussah, kann man hier nachlesen: Planet-Wissen - Alltag vor 100 Jahren Viel Wissenswertes über die Landwirtschaft im Schwarzwald gibt es hier zu lesen: Naturpark-Schwarzwald - Landwirtschaft im Schwarzwald

  • Drehbank | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück (Uhrmacher-) Drehbank Feinwerktechnik vom Feinsten Der Schwarzwald war bereits im achtzehnten Jahrhundert bekannt für seine Uhren. Diese wurden zu jener Zeit auf den Bauernhöfen hergestellt und von den Uhrenträgern auf Märkten in verschiedenen Teilen der Welt verkauft. Im neunzehnten Jahrhundert verlagerte sich die Uhrenproduktion mehr und mehr in eigens dafür gegründete Fabriken, wie sie etwa in Triberg, St. Georgen oder Schramberg entstanden. Durch sie änderte sich auch die Herstellungsweise. Die Bauersleute benutzten bis dahin vorrangig Holz als Werkstoff, die industrielle Produktion setzte nunmehr Metall ein. Außerdem entwickelte man ab sofort auch hochspezialisierte Zeitmesser wie Wecker oder Kontrolluhren. Allerdings gab es einige Betriebe im Schwarzwald, vor allem in St. Georgen, die bereits im neunzehnten Jahrhundert einfache Drehbänke herstellten und sie an die Uhrmacher auf den Höfen verkauften. Diese Firmen waren zunächst Schmieden, die sich in der Folge stetig vergrößerten. Anfangs fertigten sie neben den Drehbänken auch weitere Bestandteile für die Uhren, waren also ein Glied der Arbeitsteilung bei der Uhrenherstellung im Schwarzwald. Durch die Drehbank konnten die Einzelteile der Uhren von den Bauersleuten schneller und einfacher bearbeitet werden. Das Prinzip dieses Werkzeugs ist es, ein Bauteil so einzuspannen, dass es zwar fixiert ist, aber um die eigene Achse gedreht werden kann. Somit ist es möglich, das Werkstück von verschiedenen Seiten zu bearbeiten und sogar rotieren zu lassen, während es bearbeitet wird. Außerdem hat man durch das Einspannen beide Hände frei, wodurch ein genaueres Führen der Werkzeuge möglich wird. Der Einsatz einer Drehbank wird, sofern es sich bei dem eingespannten Werkstück um eines aus Metall handelt, auch »spanende Metallbearbeitung« genannt. Die bereits erwähnten ehemaligen Schmieden wuchsen im Verlauf zu Spezialisten für Drehbänke heran, die sie nicht nur für die Uhrmacherei, sondern auch andere Bereiche herstellten. Sie bauten Fräsmaschinen und industrielle Werkzeuge. Ausgehend von dieser Ausrichtung entstanden im zwanzigsten Jahrhundert weitere Firmen im Bereich Feinwerktechnik, die sich speziell dem Bereich Unterhaltungselektronik widmeten, vor allem in St. Georgen und Villingen. Von großer Bekanntheit sind Namen wie Dual, PE und SABA, die es inzwischen allerdings nicht mehr gibt. Diese Firmen fertigten Schallplattenspieler, Cassettenrekorder und Tonbandgeräte. In St. Georgen erinnert heute das Deutsche Phonomuseum an jene Ära. Außerdem gibt es in St. Georgen das Hotel Federwerk, das in einem ehemaligen Fabrikgebäude eingerichtet ist und die Industriegeschichte des Ortes erlebbar macht. Jedes Zimmer ist in seinem Design einer Firma bzw. einer technischen Innovation gewidmet. So enthält das Haus insgesamt 51 verschiedene Episoden über die Erfinder der Stadt. Im Deutschen Uhrenmuseum in Furtwangen gibt es Drehbänke aus dem 19. Jahrhundert zu bewundern. Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen: Drehbänke Uhrenmacher im Schwarzwald Einige historische Uhren befinden sich auch hier: Phonomuseum St. Georgen Industriegeschichte erleben und in einem ehemaligen Fabrikgebäude angenehm und erholsam Urlaub machen? Das geht in St. Georgen. Hotel Federwerk

  • Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Lies in unserem großen Schwarzwaldlexikon viel Wissenswertes, Spannendes und manch Amüsantes über Deutschlands größtes Mittelgebirge, seine Menschen, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten sowie seine Tierwelt und einmalige Natur. Deine DEINDESIGNWERK GmbH Lies in unserem großen Schwarzwaldlexikon viel Wissenswertes, Spannendes und manch Amüsantes über Deutschlands größtes Mittelgebirge, seine Menschen, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten sowie seine Tierwelt und einmalige Natur. Erfahre mehr über den Schwarzwald, indem du einfach auf die einzelnen Motive drückst. Themenübersicht Auerhahn Bär Bannwald Barockkirche St. Peter (Schwarzwälder-) Bauernstube Baumwipfelpfad Besucherzentrum Bierbrauerei (Gutacher-) Bollenhut Der Hof von innen Dom St. Blasien Donauquelle (Uhrmacher-) Drehbank Feldberg Flößerei (Gebackene Schwarzwald-) Forelle Freiburger Münster Gerberei Glasbläserei Hirsch Hochzeitspaar Kartoffeln und Bibeleskäs (Schwarzwälder-) Kirschtorte (Schwarzwälder-) Kirschwasser Köhlerei

  • Skispringen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Skispringen »Fast« jeder Ort hatte eine Schanze. Im Schwarzwald ist Schnee im Winter keine Seltenheit, auch wenn er in den vergangenen Jahren durch den Klimawandel immer weniger geworden ist. Noch vor ungefähr hundert Jahren waren die Schneemengen hier beträchtlich. So verwundert es nicht, dass die Schwarzwälder dem Wintersport zugetan sind. So verfügen die hiesigen Skigebiete über viele präparierte Pisten mit einer Gesamtlänge von 250 Kilometer, sowie ungefähr 170 Skilifte. Apropos Skilift: Der wurde auch im Schwarzwald erfunden, nämlich im Jahre 1908 von Robert Winterhalder aus Schollach bei Eisenbach. Der hatte eine Mühle und die Idee, man könnte sich doch von der Wasserkraft auf den Berg ziehen lassen. So überwindet sein Lift zweiunddreißig Höhenmeter auf einer Strecke von ungefähr 280 Metern. Was viele nicht wissen, ist, dass der Wintersport in Deutschland zu einem großen Teil im Schwarzwald überhaupt erst begonnen hat. Vor allem gab es im Schwarzwald viele Skisprungschanzen. Nahezu jeder Ort hatte eine, wenn diese auch recht einfach gebaut waren und viele davon in der Zwischenzeit wieder verschwunden sind. Die größten stehen heute in Titisee-Neustadt (Hochfirstschanze, 142 Meter), Hinterzarten (Rothausschanze, 108 Meter) und Schonach (Langenwaldschanze, 106 Meter). In Titisee-Neustadt finden jährlich Weltcups im Skispringen statt, in Schonach solche der Nordischen Kombinierer. Die Hochfirstschanze ist nicht nur die größte Schanze im Schwarzwald, sondern auch die größte Naturschanze Deutschlands. Sie befindet sich direkt an einem Hang des Berges Hochfirst, der 1.197 Meter hoch ist. In Hinterzarten wird alljährlich ein internationales Sommerskispringen veranstaltet. Das findet auf der dortigen Rothausschanze statt. Generell ist Hinterzarten ein zentraler Ort des deutschen Skisprungs. Die Bedeutung Hinterzartens wird auch dadurch offensichtlich, dass namhafte Olympiasieger von hier stammen. Einer von ihnen ist Georg Thoma. Er gewann 1960 Gold in der Nordischen Kombination. Auf ihn geht auch die Gründung des Skimuseums zurück, das sich am Ort befindet. Sportlich noch erfolgreicher war dann sein Neffe Dieter Thoma im Skisprung sowie Skifliegen. Er war nicht nur Olympiasieger, sondern auch vierzehnmal deutscher Meister. Des Weiteren ist noch Olympiasieger Martin Schmitt zu nennen. Das Adler-Skistadion in Hinterzarten kann man hier betrachten. Hochschwarzwald.de - Adler-Skistadion Alles Wissenswerte über Skisprunglegende Dieter Thoma ist hier zusammengestellt: Wikipedia – Dieter Thoma Der Schwarzwaldpokal in Schonach informiert hier über die nächste Veranstaltung. Der Ticketverkauf startet jedes Jahr im November. Offizielle Seite des Schwarzwaldpokals in Schonach Deutschlands größte Naturskisprungschanze in Titisee-Neustadt wird hier vorgestellt, inklusive Veranstaltungstipps und Anfahrtsplan. Hochschwarzwald.de - Hochfirstschanze

  • Schwarzwaldkarte | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schwarzwaldkarte So groß ist dieser Wald Der Schwarzwald ist das größte und höchste Mittelgebirge in Deutschland. Es liegt im Südwesten Baden-Württembergs und reicht auf einer Länge von 150 Kilometern vom Kraichgau im Norden bis an den Hochrhein im Süden. Seine westliche Begrenzung bildet der Oberrheingraben, im Osten schließen sich verschiedene Landschaften wie die Baar an. Seine Gesamtfläche beträgt ungefähr 6.009 Quadratkilometer. Auf dem Gebiet des Schwarzwaldes befinden sich mehrere Land- und Stadtkreise. Im Nordwesten liegt der Landkreis Rastatt, darin eingebettet der Stadtkreis Baden-Baden. Östlich von Rastatt folgen der Kreis Karlsruhe, dann der Enzkreis, der den Stadtkreis Pforzheim umgibt. Dieser enthält die zweitgrößte Stadt des Schwarzwaldes, nämlich Pforzheim. Weiter südlich schließen sich die Landkreise Calw und Freudenstadt an, noch ein Stück südlicher der Ortenaukreis im Westen und der Landkreis Rottweil im Osten. Wiederum südlicher liegen von Westen nach Osten der Landkreis Emmendingen und der Schwarzwald-Baar-Kreis, der sich weit nach Süden erstreckt und an den Schweizer Kanton Schaffhausen grenzt. Südlich vom Landkreis Emmendingen folgen der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, darin eingelagert die kreisfreie Großstadt Freiburg im Breisgau, dann der Landkreis Lörrach im äußersten Südwesten Baden-Württembergs und der Landkreis Waldshut. Die größte Stadt des Schwarzwaldes ist Freiburg im Breisgau. Der Schwarzwald wird in einen nördlichen und einen südlichen Teil gegliedert, wobei das Tal des Flusses Kinzig die Grenze zwischen diesen beiden Regionen darstellt. Der nördliche Abschnitt ist bis zu 30 Kilometer breit, der südliche bis zu 50. Im Norden ist die Hornisgrinde mit 1.164 Metern der höchste Berg, im Süden der 1.493 Meter hohe Feldberg, der auch der höchste Gipfel eines Mittelgebirges in Deutschland und ebenso der höchste Berg ist, der nicht in den Alpen liegt. Insgesamt gibt es im Schwarzwald über hundert Berge, deren Gipfel höher als 1.000 Meter Meereshöhe aufragen. Eine kleine Auswahl: Drei Berge übertreffen die Marke von 1.400 Metern: Feldberg (1.493), Herzogenhorn (1.416) und Belchen (1.414). Elf sind es, die mehr als 1.300 Meter erreichen: Stübenwasen (1.389), Grafenmatte (1.376), Immisberg (1.373), Silberberg (1.359), Spießhorn (1.351), Toter Mann (1.322), Köpfle (1.321), Bärhalde (1.319), Blößling (1.309), Hochkopf (1.309) und Schweizerwald (1.305). Siebenundzwanzig Berge sind höher als 1.200, dreißig höher als 1.100 und weitere fünfunddreißig höher als 1.000 Meter. Im Schwarzwald befindet sich der westlichste Abschnitt der Europäischen Hauptwasserscheide. Sie teilt die Einzugsgebiete von Rhein und Donau, wobei die Donau, der zweitlängste Fluss Europas, ihren Ursprung im Schwarzwald nimmt. Außerdem entspringt Rande des Schwarzwaldes der Neckar, der Fluss, der in Baden-Württemberg als besonders heimisch empfunden wird. Ähnlich wie die Vogesen im Westen ist auch der Schwarzwald an der Ostseite des Oberrheingrabens im Laufe der Zeit allmählich nach oben geschoben worden. Daher ragen die Berge an der Westseite des Schwarzwaldes recht steil aus der Tiefebene hervor, während sie nach Osten hin eher hügelartig abfallen. Das Grundgebirge des Schwarzwaldes, das an der Westseite bis an die Oberfläche tritt, besteht aus Gneis, enthält daneben einige Graniteinlagerungen. Weiter nach Osten und Norden hin gibt es eine Deckgebirgsschicht aus Buntsandstein. Klimatisch ist der Schwarzwald maritim geprägt, was bedeutet, dass er viel Niederschlag und eher milde Winter hat. Da aber die Temperaturen wegen der Höhenlage im Durchschnitt niedriger sind als im Tiefland, fallen die Winter meist kalt und schneereich aus. An der Westseite des Schwarzwaldes gibt es mehr Niederschlag als an der Ostseite. Im Winter tritt auf den Höhen oftmals die Inversionswetterlage auf. In den Tälern ist es dann neblig und kalt, auf den Bergen jedoch sonnig und mild. Daher kannst Du vor allem im Winter auf den Gipfeln des Schwarzwaldes eine atemberaubende Fernsicht genießen. Charakteristisch sind für die Region weiterhin die gute Luft und ein ganz spezieller Geruch, der Dir sofort auffallen wird, wenn Du den Schwarzwald besuchst. Übrigens liegt das Gebiet mit der innerhalb Deutschlands höchsten Wahrscheinlichkeit für Hagelschlag ebenfalls im Schwarzwald, genauer gesagt im Schwarzwald-Baar-Kreis. Schon im sechsten vorchristlichen Jahrhundert siedelten Kelten in den Randregionen des Schwarzwaldes. Das weiß man durch verschiedene archäologische Funde beispielsweise aus der Nähe von Villingen-Schwenningen. Das Innere des Schwarzwaldes galt damals als undurchdringlich. Das sahen auch die Römer so, die diesem Gebiet verschiedene Bezeichnungen gaben. So hieß es »Abnoba mons«, also »Berg (oder Gebirge) der Abnoba«, wobei Abnoba eine keltische Gewässergöttin war und in Badenweiler als Schutzgöttin der Heilquellen galt. Ein anderer lateinischer Name für den Schwarzwald war »Marciana silva«, was wahrscheinlich »Grenzwald« bedeutet. Aber auch »Silva nigra« war in Gebrauch, »schwarzer Wald«, was sich auf die Undurchdringlichkeit des Urwaldes bezieht. Auf jeden Fall heißt der Schwarzwald nachweislich schon im neunten Jahrhundert in althochdeutscher Sprache so wie heute. Die Römer besiedelten das Innere des Schwarzwaldes zwar nicht, errichteten aber im Kinzigtal eine Straße, mit der sie ihre Siedlungen in Straßburg und Rottweil verbanden. Höchstwahrscheinlich diente sie außerdem dem Bergbau, der im Kinzigtal bereits zur Römerzeit betrieben wurde, sowie Truppenbewegungen. Ansonsten erbauten die Römer an den Rändern des Mittelgebirges einige Ortschaften, vor allem mit Bädern. Man geht davon aus, dass die Alemannen den Schwarzwald ab dem achten Jahrhundert erstmalig besiedelten. Zu jener Zeit trat eine Verbesserung des Klimas ein. Schon im zehnten Jahrhundert sind höhergelegene Täler erschlossen. Der Hochschwarzwald, also der Bereich in der Umgebung des Feldbergmassivs, blieb jedoch bis ins Mittelalter menschenleer. Heute ist der Schwarzwald in erster Linie wegen seiner vielen Wälder, der guten, heilsamen Luft und etlicher kultureller Besonderheiten bekannt und bei Touristen äußerst beliebt. Schwarzwälder Kirschtorte wird fast überall auf der Welt gegessen, die Kuckucksuhr mit dem charakteristischen Vogelruf ist ein geschätztes Souvenir, und erfolgreiche Wintersportler aus dieser Region haben Medaillen geholt. Durch den Schwarzwald kommt man gut mit Auto oder Bahn. So gibt es einige sehr bekannte Ferienstraßen, die beliebte Ausflugsziele ansteuern. Die ungefähr sechzig Kilometer lange Schwarzwaldhochstraße beginnt in Baden-Baden, verläuft dann auf der B500 in südöstlicher Richtung bis nach Freudenstadt. Sie passiert die Hornisgrinde, den höchsten Berg im Nordschwarzwald, und durchquert den Nationalpark Schwarzwald. Sie ist die älteste Ferienstraße des Schwarzwaldes. Außerdem gibt es die Deutsche Uhrenstraße. Sie verknüpft die Ortschaften miteinander, an denen das Uhrmacherhandwerk lebendig war, kommt etwa an Furtwangen mit dem Deutschen Uhrenmuseum vorbei, wie auch an Lenzkirch, Rottweil, St. Georgen, St. Peter, Titisee-Neustadt und Triberg. Bahnstrecken sind im Schwarzwald zumeist von hohem touristischen Wert wegen der durch die Anstiege reduzierten Fahrgeschwindigkeiten. Berühmt sind die Schwarzwaldbahn von Offenburg nach Konstanz und die Höllentalbahn von Freiburg nach Donaueschingen. Fahrten mit Museumszügen werden auf der Sauschwänzlebahn (oder Wutachtalbahn) von Immendingen nach Waldshut-Tiengen angeboten. Darüber hinaus gibt es eine Menge kleinerer Nebenbahnen, in der Hauptsache zweigen sie von der Oberrheinbahn ab.

  • Hochzeitspaar | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Hochzeitspaar Immer ein besonderes Fest Eine traditionelle Hochzeit im Schwarzwald unterscheidet sich von den Feierlichkeiten, wie sie heutzutage üblich sind. Sie enthält mehrere Programmpunkte. Den Ehrentänzen kurz nach der eigentlichen Trauung folgt um die Mittagszeit die Zeche, wobei nur die nächsten Verwandten des Brautpaares freigehalten werden. Danach kommt ein Hochzeitsessen, das als opulent bezeichnet werden kann. Nach weiteren Tänzen tischt man ein Nachtessen auf, meist Kartoffelsalat mit Würstchen. Um Mitternacht ist die Feierlichkeit zu Ende. Ihr folgt allerdings eine Nachhochzeit, bei der das Brautpaar ein Essen spendiert bekommt, meist am nächsten Tag oder dem nächsten Sonntag. Auch ziehen die frisch Vermählten erst nach der Hochzeit zusammen. Was aber ist eine Zeche? Ursprünglich, d.h. noch bis ins fünfzehnte Jahrhundert, bedeutete das Wort »Gesellschaft, Genossenschaft«. Später veränderte sich sein Sinn hin zu »Beitrag zu einem gemeinsamen Gelage« und schließlich »Wirtshausrechnung«. So heißt es auch heute noch, dass »jemand die Zeche zahlen muss«, also für alles aufkommen muss. Die Hochzeit bildete einen Wendepunkt bei der Tracht für Frauen. Für Unverheiratete war der Bollenhut rot, nach der Hochzeit dann schwarz. Auch die aus St. Georgen bekannte Schäppelekrone durfte nur bis zur Eheschließung getragen werden. Da sowohl zum Bollenhut wie auch zur Schäppelekrone eine bestimmte Tracht gehörte, bedeutete das, dass die Braut bei einer Schwarzwälder Hochzeit nicht in Weiß gekleidet war, wie es heute weit verbreitet ist. Eine Besonderheit zum Thema Hochzeit gibt es auch in Triberg. Mit 1,5 Quadratmetern Fläche befindet sich hier Deutschlands kleinstes Standesamt. Da passen nur eine Standesbeamte und das Brautpaar hinein. Willst Du vielleicht lieber im höchsten Trauzimmer Baden-Württembergs heiraten? Dann geht das auch im Schwarzwald, nämlich im Feldbergturm. Hast Du noch keine Verlobte oder keinen Verlobten? Dann solltest Du nach Freiburg reisen und die Altstadt aufsuchen. Eine Sage weiß nämlich zu berichten, dass jemand, der von außerhalb kommt und aus Versehen in eines der Freiburger Bächle tritt, zukünftig einen Freiburger oder eine Freiburgerin heiraten wird. Im Schwarzwald ist die Zahl regionaler Trachten recht hoch. Hier ein Beispiel: Traditionelle Trachten aus Kirnbach Hier gibt es historische Aufnahmen von Hochzeitspaaren inklusive der Schäppelekrone: Hochzeitspaare früher (Originalbilder)

  • Forelle | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück (Gebackene Schwarzwald-) Forelle So schmeckt Fisch besonders gut. Wenn Du den Schwarzwald besuchst, wirst Du merken, dass die Gastfreundschaft hier großgeschrieben wird. Das zeigt sich vor allem in den vielen tollen Restaurants, die es in allen Ortschaften der Region gibt. Die Schwarzwälder Küche ist bekannt für ihre vielen Forellenrezepte. Insgesamt sollen es 29 verschiedene sein, die alle mit dieser Fischart zubereitet werden. Das ist auch kein Wunder, denn die Forelle kommt in den schmalen Flüssen und Bächen des Schwarzwaldes recht häufig vor, sodass sie vorrangig geangelt wird. Nicht selten erfolgt bei Forellen eine aufwendige Zucht. Dabei werden die durch künstliche Besamung entstandenen Jungfische zunächst in Teichen gehalten und gefüttert, um sie schließlich in Fließgewässern auszusetzen. Die Teiche müssen über frisches, sauerstoffreiches Wasser verfügen und sind in der Regel extra für diesen Zweck angelegt. Forellen werden häufig blau gekocht. Dabei wird der ausgenommene Fisch im Ganzen in Salzwasser gekocht, wobei Essig beigefügt wird. Während des Vorgangs nimmt die Fischhaut eine bläuliche Farbe an. Beim Blaukochen wird die Forelle nicht abgeschuppt. Anders ist das bei der Zubereitung nach Müllerinart. Hierbei wird der Fisch zunächst in gesalzene Milch, dann in Mehl eingelegt und anschließend gebraten. Man serviert ihn dann mit Zitronensaft und Petersilie. Die Bezeichnung »Müllerinart« hat sich wohl wegen der Verwendung von Mehl verbreitet. Jedenfalls musst Du keine Müllerin sein, um solch ein Gericht zuzubereiten. Aber nicht nur Fischgerichte sind typisch schwarzwälderisch. Auch andere Rezepte kommen von hier, wobei sie ursprünglich von den Bauersleuten stammen, die sparsam mit ihren erwirtschafteten Nahrungsmitteln umgehen mussten. So entstanden etwa der »Bibeleskäs«, ein Quark, »Schäufele«, »Leberle« und »Nierle«. Heutzutage zeichnet sich der Schwarzwald durch herausragende Gastronomie aus, vor allem in Baiersbronn. Das liegt daran, dass dort zwei Drei-Sterne-Restaurants beheimatet sind. Von diesen gibt es in ganz Deutschland nämlich nur zehn. Guten Appetit. Was aber sind diese Sterne und was bedeuten sie? Im Grunde kannst Du sie Dir wie Schulnoten vorstellen, wobei die Spanne von einem bis zu drei Sternen reicht, wobei »drei Sterne« die höchste Auszeichnung ist. Die Sterne werden im sogenannten »Guide Michelin« vergeben, einem Reiseführer, der vom gleichnamigen Reifenhersteller jährlich herausgegeben wird. Der Guide wird seit 1900 verlegt, anfangs nur für Frankreich, seit 1910 auch für Deutschland und die Schweiz. Ab 1926 wurden schließlich die Sterne für Restaurants verteilt, wodurch der Reiseführer zu hoher Bekanntheit gelangte. Allerdings muss es nicht immer ein Sterne-Restaurant sein, wenn Du gut essen möchtest. Auch in einer Versperbeiz schmeckt es lecker, und davon gibt es im Schwarzwald viele. Rezepte und Geschichte zur Schwarzwaldforelle gibt es hier: schmeck-den-Sueden.de Schwarzwaldforelle Was Ernest Hemmingway mit der Schwarzwaldforelle zu tun hat, kann man auf diesem schönen Blog von »Toettchen« nachlesen: Toettchen: Ernest Hemmingway und sie Schwarzwaldforelle In Baiersbronn kommen Gourmets auf ihre Kosten. Hier eine Übersicht der Gourmetküchen der Stadt: Baiersbronn: Gourmetküchen

  • Schäppel | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Schäppel Muss die Braut den etwa den ganzen Tag tragen? Der Bollenhut ist ohne Zweifel der bekannteste Bestandteil der Frauentracht aus dem Schwarzwald. Allerdings gibt es eine traditionelle Kopfbedeckung, die nicht nur schwerer, sondern auch wesentlich aufwendiger in ihrer Beschaffenheit ist, nämlich die prächtige, runde Schäppelekrone. Die größte Version mit einem Gewicht von bis zu fünf Kilogramm und einer Höhe sowie einem Durchmesser von nahezu 40 Zentimetern gibt es in St. Georgen. Sie ist dort bereits im Jahre 1517 nachgewiesen. Darüber hinaus kommen Schäppel in St. Peter, St. Märgen, im Elz- und im Wolftal vor. Im Wesentlichen besteht die Schäppelekrone aus einem Drahtgestell. Daran sind die einzelnen Dekorationen angebracht, bei denen es sich um Stoffrosen, Flitter, winzige Spiegel, Münzen sowie Glaskugeln oder -perlen handelt. Ein buntes Schmuckband wird außerdem um das Drahtgestell gebunden. Da die gesamte Kopfbedeckung alles andere als leicht ist, muss sie mehrfach befestigt werden, um der Trägerin nicht vom Kopf zu rutschen. Dazu werden einerseits Stoffbänder an die Zöpfe der Trägerin gebunden. Andererseits werden zwei Ohrenbändel benutzt, Bänder von einem Meter Länge und einer Breite von fünf Zentimetern, die ebenfalls mit Perlen verziert sind und um die Ohren gewickelt werden, ehe man sie wiederum mit den Zöpfen verbindet. Aber damit nicht genug. Zur Schäppeltracht gehört ferner ein Schurzbändel, ein meist lilafarbenes Band, das an einer Schlaufe der Schürze befestigt ist. Außerdem werden an den Zöpfen der Schäppelträgerin lilafarbene Haarschnüre angehängt, die bis zum Rand der Schürze reichen. Folglich konnte keine Frau die Schäppelekrone alleine aufsetzen, sondern benötigte stets helfende Hände. Ihren Namen hat die Schäppelekrone vom Wort »Schapel« aus dem Mittelalter. Es bedeutete »Jungfernkranz« und dadurch wird klar, dass auch die Schäppelekrone in erster Linie ein Brautschmuck ist. Die andernorts auch »Brautkrone« genannte Kopfbedeckung hat sich aus dem schlichten Jungfernkranz entwickelt und ist je nach Region sehr verschieden. Im Schwarzwald mit seinen bereits frühen Glasbläsereien wurde entsprechend sehr viel Glas in Form von kleinen Kugeln in die Schäppelekrone eingearbeitet. Getragen wurde die Schäppelekrone außer in St. Georgen auch im Simonswald. Die Mädchen bekamen sie zur Konfirmation und setzten sie letztmalig zur eigenen Hochzeit auf, eine Parallele zum Bollenhut also. In St. Georgen gibt es außer der Schäppelekrone auch das Deutsche Phonomuseum zu bestaunen. Interessant ist weiterhin, dass der Berg Brogen im Nordosten der Gemarkung eine dreifache Wasserscheide bildet, nämlich zum einen zwischen Rhein und Donau und zum anderen zwischen Rhein und Neckar. Die traditionelle Tracht in St.Georgen zeichnet sich nicht zuletzt durch die prächtige Schäppelekrone aus. Reichlich Wissenswertes dazu gibt es hier: Trachten im Raum St. Georgen

  • Bannwald | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Bannwald Natur einfach Natur sein lassen Für gewöhnlich ist Wald in Deutschland bewirtschaftet. Das bedeutet, dass es Förster gibt, die das Wachstum und den Zustand der Bäume kontrollieren und gegebenenfalls eingreifen, indem sie kranke oder von Schädlingen wie dem Borkenkäfer befallene Bäume fällen. Außerdem werden gesunde Bäume geschlagen, um ihr Holz zu verarbeiten. In einem Bannwald ist das anders. Hier kann der Wald so wachsen, wie er das früher getan hat, also vor dem Eingriff durch den Menschen. Es gibt folglich keine Förster und keine Bewirtschaftung. Das hat mehrere Auswirkungen. Verschiedene Baumarten können ungehindert wachsen. Alte Bäume stürzen um und verrotten, bilden somit neue Nährstoffe für den Boden. Außerdem entstehen somit kleine Lichtungen, die anderen Pflanzen und Tieren Lebensraum bieten. Im Unterholz finden Tiere Verstecke und können sich Unterschlüpfe anlegen. Einige Vogelarten bevorzugen die abgebrochenen Stämme als Nistplätze. Im Schwarzwald gelten mehrere Gebiete als Bannwälder, die insgesamt eine Fläche von 4.600 Hektar einnehmen. Der bekannteste Bannwald befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Schwarzwald in der Nähe von Baiersbronn, besteht aber bereits seit 1911. Er geht auf eine Empfehlung von Christian Wagner, damals Professor für Forstwirtschaft, aus dem Jahre 1908 zurück, den zu jener Zeit schon recht unberührten Wald zu erhalten. Anfangs belief sich die Fläche auf rund 86 Hektar. Später, 1998 wurde der Bannwald erweitert auf 150 Hektar. Er bildet in Baden-Württemberg das älteste Naturwaldreservat. Mit 102 Hektar ebenfalls beachtlich ist der Feldseewald am Feldbergmassiv. Werden Wälder nur sehr eingeschränkt wirtschaftlich genutzt, so spricht man von Schonwäldern. Davon gibt es im Schwarzwald insgesamt 11.500 Hektar. Der Begriff »Bannwald« ist recht alt. Im Mittelalter beschrieb das Wort »Bann« die Tatsache, dass an einem Ort nur der jeweilige Landesherr ein Recht zur Nutzung besaß. Alle Anderen, zum Beispiel Bauersleute, waren daraus »verbannt«. Somit hat »Bannwald« die Bedeutung, dass niemand ein Nutzungsrecht an dem Waldstück hat. Speziell in Baden-Württemberg gilt der »Bann« vollständig, jedwede Art der Nutzung ist in einem Bannwald untersagt. Ausführliche Seite zu Bannwald und Wildem See: Bannwald und Wilder See bei Schwarzwald-Informationen.de Auch außerhalb des Nationalparks gibt es imposante Bannwälder: Bannwald im Wehratal Lust auf eine Wanderung um den Nationalpark? Baiersbronner Himmelsweg

  • Impressum | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    IMPRESSUM Angaben gemäß § 5 TMG: DeinDesignWERK GmbH Bahnhofstraße 33 78112 St. Georgen im Schwarzwald Vertreten durch: Geschäftsführer: Qian Yang-Papst Registergericht Amtsgericht Freiburg i.Br. HRB 720835 Kontakt Telefon: +49 7724 91710 Fax: +49 7724 917199 E-Mail: info@deindesignwerk.com www.deindesignwerk.com Umsatzsteuer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Umsatzsteuergesetz: DE327109465 Streitschlichtung Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Haftung für Inhalte Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

  • Museen | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Museen im Schwarzwald Hier kommt jeder auf seine Kosten. Der Schwarzwald ist in vielerlei Hinsicht reich an Kultur. Kein Wunder also, dass sich hier etliche Museen mit verschiedenen Schwerpunkten wie Kunst, Handwerk, Geschichte und so weiter etabliert haben. Fast alle Gemeinden verfügen über mindestens eins, oftmals sind es private Sammlungen, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Erwähnenswert ist, dass die meisten Museen auf den Besuch von Familien ausgerichtet sind und versuchen, Wissen zu vermitteln und erlebbar zu machen. Schau also mal rein, es lohnt sich unbedingt. Im Folgenden bekommst Du eine kleine Auswahl, was Du hier so alles bestaunen kannst. Ein großes Thema im Schwarzwald ist die Uhrenherstellung. Hierzu gibt es das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen. Es zeigt mit seinem reichen Bestand nicht nur die Geschichte der Uhrmacherei im Schwarzwald sowie der daraus hervorgegangenen Industrie, sondern bietet auch besonders sehenswerte Stücke aus aller Welt. Eintausend Uhren werden ausgestellt, der Gesamtbestand beläuft sich auf 8.000. In Triberg gibt es ein Heimatmuseum mit einer historischen Uhrmacherwerkstatt. Außerdem kann man hier Trachten und automatische Musikinstrumente bewundern. Eine weitere interessante Uhrensammlung bietet das Klostermuseum von St. Märgen. Das Deutsche Phonomuseum in St. Georgen beleuchtet die Erzeugnisse der Phonoindustrie von ihren Anfängen bis in die Neuzeit. Gezeigt werden Phonographen und Grammophone, Schallplattenspieler (nicht nur von zwei namhaften Herstellern, die es einst in St. Georgen gegeben hat) und weitere Geräte aus dem Bereich Unterhaltungselektronik. Gegründet wurde das Museum im Jahre 2011. Ebenfalls am Ort befindet sich das Hermann-Papst-Museum im historischen Gebäude Mühlegg, das sich dem gleichnamigen Erfinder und Fabrikanten widmet. Weiter geht es im Kinzigtal. Dort bietet Wolfach ein Glasmuseum zur Glasbläserei im Schwarzwald. Das Schüttesäge-Museum im Nachbarort Schiltach befasst sich mit den Themen Flößerei, Gerberei sowie Holzwirtschaft. Es wurde 1989 eröffnet und enthält als besonderes Ausstellungsstück das Modell eines Kinzigfloßes. Außerdem werden Gerbtechniken vorgeführt. Dazu gibt es jeweils entsprechende Leder. Im Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe bei Gutach kannst Du historische Schwarzwaldhäuser in all ihrer Vielfalt besichtigen. Neben einem Gebäude, das bereits seit 1612 an Ort und Stelle steht, sind weitere ergänzt worden. Als Vorbilder dienten Höfe aus verschiedenen Ortschaften der Region, die auf dem Gelände des Freilichtmuseums originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Einige davon hat man an ihrem Ursprungsort zerlegt und deren Bestandteile durchnummeriert, um sie in Gutach wieder zusammenzusetzen. Man könnte also sagen, es war ein riesengroßes Blick-Durch-Puzzle. Ein weiteres Freilichtmuseum ist der Klausenhof Herrischried oder der Resenhof in Bernau. Letzterer ist ein 1789 erbauter Bauernhof, der seit 1977 als Museum genutzt wird. In Hinterzarten gibt es ein Skimuseum, das von Georg Thoma gegründet worden ist. Es befindet sich im Hugenhof, einem über dreihundert Jahre alten Bauernhaus, in dem nicht nur die Geschichte des Wintersports im Schwarzwald dargestellt wird, sondern auch Exponate zu Skiausrüstung und Wintersportmode. Im Berg Schauinsland unweit Freiburg gibt es ein Museumsbergwerk. Auch in Freudenstadt existiert ein Besucherbergwerk namens »Heilige drei Könige«. Auf dem Feldberg, genauer dem Seebuck, gibt es ein Schinkenmuseum, das sich in einem ehemaligen Funkturm befindet. Badeanlagen aus der Römerzeit können in Baden-Baden und in Hüfingen besichtigt werden. In Pforzheim, der zweitgrößten Stadt des Schwarzwaldes, ist die Schmuckherstellung ein Thema. Daher gibt es dort ein Schmuckmuseum. Nicht zu vergessen natürlich etliche Kunstmuseen und -sammlungen. Darunter fallen die Sammlung Grässlin in St. Georgen, die in enger Verbindung mit dem Künstler Martin Kippenberger steht, und ganz besonders das Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Das direkt neben der Kunsthalle befindliche Haus wurde 2004 eröffnet und bietet klassische sowie zeitgenössische Kunstwerke und Sonderausstellungen. Das Museum ist nicht zuletzt wegen seiner hellen lichtdurchströmten Räumlichkeiten sehr beliebt. Überdies ist es mit der nebengelegenen Kunsthalle über eine Brücke aus Glas verbunden. Beide Häuser bieten gemeinsame Veranstaltungen. Ebenfalls recht sehenswert ist das Museum Art.Plus in Donaueschingen, vormals »Bidermannmuseum« genannt. Hier wird zeitgenössische Kunst in verschiedenen Ausstellungen geboten, wobei sowohl internationale wie auch regionale Künstler gezeigt werden. Das Museum öffnete 2009 seine Pforten in einem bereits 1841 erbauten Haus mit einer wechselhaften Geschichte. Hier gelangst Du zu einigen Museen Deutsches Uhrenmuseum Furtwangen Heimatmuseum Triberg Deutsches Phonomuseum St. Georgen Glasmuseum Wolfach Schüttesäge-Museum Schiltach Freilichtmuseum Vogtsbauernhöfe Gutach Freilichtmuseum Klausenhof Herrischried Freilichtmuseum Resenhof Bernau Skimuseum Hinterzarten Museumsbergwerk Freiburg Besucherbergwerk Freudenstadt Schinkenmuseum Feldberg Schmuckmuseum Pforzheim Museum Frieder Burda Baden-Baden Museum Art.Plus Donaueschingen Hermann Papst Museum St. Georgen Schwarzwaldmuseum Triberg

  • Bär | Schwarzwaldlexikon | DEINDESIGNWERK GmbH

    Zurück Bär Jetzt reibst Du Dir bestimmt die Augen. Gibt es hier wirklich Bären? Nein, die Tiere kommen nicht mehr im Schwarzwald vor, aber sie haben mit ihren dicken Tatzen viele Spuren in der Kultur der Region hinterlassen. So findest Du hier viele Gasthäuser, die »Bären« heißen, ebenso wie Brunnen und Plätze. Erwähnenswert ist auch das Bärental unweit des Feldbergs. Es ist nicht zuletzt für seinen Schneereichtum im Winter bekannt, der für den Verkehr mitunter zum Problem werden kann. Wie das Tal zu seinem Namen gekommen ist, kann allerdings nicht geklärt werden. Auch gibt es in der Nähe des Feldbergs eine »Bärhalde« mit einigen Mooren. Seit 1120 gibt es in Freiburg den »roten Bären«, ein Gasthaus, das sich rühmt, das älteste von ganz Deutschland zu sein. Der Bär ist das größte Landraubtier der Erde. Der Vierbeiner mit dem muskulösen Rücken und dem Stummelschwanz kann bis zu 1,5 Meter hoch werden und ein Gewicht von maximal 250 Kilo auf die Waage bringen, wobei es auch deutlich kleinere Exemplare gibt. Bären fressen nicht nur Fleisch, sondern auch Beeren, Gräser sowie Honig, den sie aus Bienenstöcken stehlen. Im Schwarzwald wie auch generell in Europa war der Braunbär heimisch. Er kann, wie alle Bären, gut klettern und schwimmen. Im Sommer und Herbst muss er sich eine Speckschicht anfressen, die er für den Winter benötigt. In der kalten Jahreszeit hält er nämlich Winterschlaf und kann sich folglich keine Nahrung suchen. Anders als Luchs und Biber wird der Braunbär wohl eher nicht in den Schwarzwald zurückkehren können, da seine Anwesenheit zu viele Probleme verursachen würde. Immerhin ist ein ausgewachsenes Tier für den Menschen potenziell gefährlich. Du erinnerst Dich vielleicht noch an »Bruno, den Problembär«, der vor einigen Jahren in Bayern für großen Wirbel sorgte. Zum Roten Bären in Freiburg: Zum Roten Bären Der Alternative Bärenpark Schwarzwald beherbergt einige der großen Raubtiere: Newsseite des Alternativen Bärenparks Bad Rippoldsau-Schapbach

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